Was ist der Unterschied und welches Studium ist schwerer, Informatik und Wirtschaftsinformatik?

7 Antworten

Was schwerer ist kann man nicht wirklich sagen, da es an deinen Interessen liegt. Der Unterschied ist recht einfach: Informatik beschäftigt sich hauptsächlich mit Computer,EDV und programmieren sowie deren Anwendugen und wie man diese umschreiben kann. Wirtschaftsinformatik behandelt zwar auch dieses Thema geht aber zusätzlich auf die wirtschaftlichen Aspekte ein und wie man mit Informatik die Vorgänge in Firmen verbessern, bzw. produktiever machen kann. Willst du also einen Bezug zu der Realität haben und später viel mit der wirtschaftlichen Situation in Firmen zu tun haben wollen oder Firmen bei Verbesserungen duch Programme helfen wollen so würde ich zu der Wirtschaftsinformatik tendieren, wobei diese vielen Facetten natürlich auch mehr Lehrstoff bedeuten. Solltest du lieber in einer Firma einfach programmieren wollen, also mit dem Endverbraucher keinen Kontakt haben wollen, so müsste die Informatik genügen. Ich kann dir aber aus eigener Erfahrung sagen, dass bei der derzeitigen Lage ein Wirtschaftsinformatiker schneller eine Stelle bekommt, da er mehr auf die Situationen geschult ist und bereits durch das Studium einige Praxisbeispiele lösen musste..

Grundlage meiner Erfahrung: Ich studiere Winfo (BoS) in Braunschweig, 6 Semester.

Schwierigkeit des Studiums im Vergleich zu Info:

Weniger fächer mit schwierigerer Theorie. Dafür allerdings mehr Fächer mit geringerer Gewichtung (Creditpoints) in Richtung BWL. Das führt zu mehr Lernaufwand. (Beispiel: In Analysis (10 CP) kann man sich einiges herleiten, in Personalwesen (2,5 CP) nicht. Hier musst auswendig lernen. Daher kann es sein, dass man für Analysis deutlich weniger Zeit für die Klausurvorbereitung benötigt). Im Endeffekt gibt es, soweit ich weis (lege meine Hand dafür nichts ins Feuer) mehr Winfo die die Studiendauer überziehen als Info.

Ist Info deswegen leichter? Nein, der Schwierigkeitsgrad ist in manchen Bereichen höher (Logik, Mathematik) und in anderen Bereichen geringer (Workload durch auswendig lernen). Wobei, es gibt auch eher analytische Fächer, wie VWL, die gleichzeitig ein ökonomisches Verständnis verlangen. Manche gute Mathematiker haben damit ihre Probleme.

Ergebnis:

In beiden Fächern benötigst du analytische Fähigkeiten und musst hunderte von Folienseiten auswendig lernen. Bei dem einen überwiegt das eine, bei dem anderen das andere. Entscheidend ist hierbei, welches Fach dich von der beruflichen Perspektive mehr reizt bzw. welche Theorie du interessanter findest.

Schwer oder leicht hängt vor allem von deiner Begabung und deinem Interesse ab. Manche sagen Mathematik ist arg schwer, andere wiederum machen es mit links. Hier ist es genauso. Bist du tendenziell eher technisch-analytisch orientiert, dann dürfte für dich Informatik der bessere Studiengang sein. Aber wenn dein Interesse mehr in Richtung Gesamtzusammenhang der IT im Betriebsprozess liegt, sind Kenntnisse in BWL und VWL von Nutzen, dann ist in diesem Fall Wirtschaftsinformatik besser für dich geeignet.

Was haltet ihr von Wirtschaftsinformatik?

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VG

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