Was ist das sonnengleichnis?

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Im Sonnengleichnis vom Platon wird der Stellenwert des Guten beschrieben. Hierdurch wir der Grundstein für die Frage nach dem Sein also dem Ursprungs- und Letztbegründungsproblematik gelegt. Ergänzt wird das ganze mit der Ideenlehre und in der ungeschriebenen Lehre dowie ausgebaut.

 

Das Wesen des eigentlichen Guten verleiht dem werdenden Objekt die Wahrheit und dem Erkennenden Subjekt, das Vermögens des Erkennens. D.h. Das eigentlich Gute ist die Ursache des Vernunfterkenntnis und der Wahrheit, sofern diese erkannt wird. Vernunfterkenntnis und Wahreheit sind gut, aber nicht das höchste gut der Sonnengleichnis. Vielleicht hilft dir folgendes:

 

„Nämlich in tiefes Nachdenken über irgend einen Gegenstand versenkt, blieb er (Sokrates) von frühmorgens an auf demselben Flecke stehen und wich, da er das Gesuchte nicht finden konnte, nicht von der Stelle, sondern verharrte in unablässigem Nachsinnen. Inzwischen war es bereits mittags geworden, als die Leute es merkten und staunend einander darauf aufmerksam machten, daß Sokrates nun schon vom frühen Morgen her im Nachforschen über irgend einen Gegenstand begriffen dastände. Endlich aber, als es schon Abend war, brachten einige Ionier, nachdem sie zu Abend gegessen, ihre Matratzen heraus, teils um im Kühlen zu schlafen, denn es geschah dies im Sommer, teils aber auch um ihn zu beobachten, ob er auch wohl in der Nacht dort stehenbleiben würde. Er aber blieb wirklich stehen, bis der Morgen graute und die Sonne aufging; dann aber ging er von dannen, nachdem er zuvor noch sein Morgengebet an die Sonne (hêlios) verrichtet hatte.“

 

D.h. Die Finsternis hat im eigentlich Sinn keine Quelle, da sie keinen Ausgangspunkt hat. Das Licht hat hier den Vorrang da diese von etwas strömz was dem Licht erhoben ist. Grund ist die Sonne und das Licht ist die Möglichkeitsbedignung.

Sonnengleichnis Bild - (Schule, Philosophie, Platon)

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