Was glaubt ihr: Wissen/sehen Verstorbene, ob und wann man an sie denkt & Bilder von ihnen ansieht?

21 Antworten

hi Hyzenthlai, Weiterleben? - eine Thematik, die mich schon seit meiner Pubertät beschäftigt. Sicher, man mag sagen, der glaubts, weil er es gern möchte - aber, habe mit der Zeit Kontakt zu wirklich erstaunlichen Medien aufnehmen dürfen. Nach deren Aussagen: wenn du in Liebe an sie denkst spüren sie das. Ich glaub auch, dass das Jenseits nur einen Gedanken von uns entfernt ist. LG Korinna

Ja liebe MD, damit hast Du recht !

Sie sind immer nur einen Gedanken weit von uns weg.

Die Antwort, auf die Du wartest, kommt übrigens noch... bitte hab noch ein bisschen Geduld !

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Mir gefällt dabei der Gedanke von der Kirche sehr. Also: Bei der katholischen Kirche gibt es ja die irdische und die himmlische Kirche, beide gehören zusammen. Während der Heiligen Messe z. B. werden ja die Dimensionen von Raum und Zeit unterbrochen und so sind wir fest mit unseren lieben Verstorbenen verbunden. Ich bin mir sicher, dass sie uns sehen können und dass sie auch hören, wenn wir mit ihnen reden.

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Alles, was erschaffen wurde, gehört zusammen !

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Menschen, die nicht an das glauben, was ihnen die katholische Kirche erzählt, die haben es da ein bisschen einfacher.

Denn sie brauchen nur an ihre lieben Verwandten und Freunde, die uns schon vorausgegangen sind, zu denken und schon sind sie mit ihnen verbunden.

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Das geht übrigens mit allem, was lebt. Ein Gedanke reicht und schon steht die Verbindung !

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Was wir glauben, möchtest Du wissen ?

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Also, wenn ich glaube es ist Viertel vor… dann könnte ich trotzdem den Bus verpassen….

Besser ist, ich erzähle ein bisschen davon was ich weiß und was ich bisher lernen durfte, oder ?

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Das ist eine wirklich gute Frage und Du kannst sie nur von mehreren Seiten betrachten und beantworten, wenn Du tatsächliche Klarheit darüber bekommen willst.

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Ein Bild ist ein Bild, Messer ist ein Messer und eine Ampel eine Ampel. Diese Gegenstände haben Eigenschaften und wir entscheiden, was wir damit machen oder wie sie auf uns wirken.

Zum Glück hängen in unseren Wohnzimmern keine Momentaufnahmen vom Sterbeaugenblick unserer liebsten Verwandten, wie sie vielleicht auf dem Schlachtfeld von einer Granate halb zerrissen oder zerquetscht in einem Autowrack sich noch mit dem letzten Atemzug quälen, so wie uns die katholische Kirche ihren Religionsgründer, genagelt auf ein Folterinstrument der übelsten Art, präsentiert und als eine Anschaffungspflicht für jedes Kinderzimmer vorgibt.

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Deine Erinnerungen an diese liebsten Verwandten, oder nehmen wir erst einmal ein anderes Beispiel: Eine rote Ampel an der Kreuzung, ist niemals schlecht, weil sie nur eine Funktion erfüllt. Was wir daraus machen, ist das Entscheidende, ob es uns nützt oder ob es uns schadet.

Wenn ich vor der Ampel stehe und schimpfe, weil sie mir meinen Weg versperrt, dann schadet das mir, meinem Körper und meiner Umgebung.

Wenn ich der roten Ampel für ihre Botschaft dankbar bin, dass ich auf der Kreuzung weder von recht, noch von links gerammt werden kann, dann nützt mir diese Botschaft, die mir das rote Licht gibt.

Auch ein Messer kann mir helfen, ein Stück Brot oder Wurst zu schneiden, damit ich satt werde, oder ich kann damit meine ganze Umgebung abmurksen.

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So ist das auch mit den Bildern unserer bereits vorausgegangenen Verwandten, oder unseren Erinnerungen an Sie. Wenn sie uns traurig machen, oder depressiv, oder uns daran hindern, unser eigenes Leben zu leben, nützen sie uns dann wirklich ?

Wer hat schon gerne Werkzeug im begrenzt vorhandenen Raum seiner Küche, die er niemals brauchen kann oder die ihm niemals nützen werden ?

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Ein einfaches Bild ist also genauso wenig schlecht oder gut, wie ein Messer gut oder schlecht ist. Entscheidend ist, was man daraus macht. Wir Erwachsenen können mit einem Messer umgehen, auch mit einem Feuerzeug oder Chemikalien. Kinder können das noch nicht.

Ein einfaches Bild an der Wand ist auch für ein Kind einfach nur ein langweiliges Bild, wie andere Bilder auch. Ist dieses Bild interessant, dann schaut sich das ein Kind deswegen an. Wenn es eher langweilig ist, dann wird dieses Bild gar nicht mehr wahrgenommen. Wird eine gruselige Geschichte darüber erzählt und das Kind kann (noch) nicht damit umgehen, wird es eher diese Bilder meiden und auch vermeiden, sich zusammen mit so einer gruseligen und möglicherweise gefährlichen Sache alleine in einem Zimmer aufzuhalten. Gefährlich könnte so on Bild deswegen werden, wenn ein Kind spürt, wie hilflos seine Eltern vor einem wichtigen Bestandteil unseres Lebens scheitern, dem Tod !

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Was also diese Allgegenwart der verstorbenen Verwandten mit und oder unseren Kindern macht, bedingt alleine, wie die Eltern damit umgehen und was die Kinder darunter verstehen.

Die Seele lebt tatsächlich ohne zeitliche Begrenzung und nutzt einen Körper, wie wir ein Auto zu Fortbewegung oder unsere Kleidung als Schutz-Hülle nutzen. Einen dementsprechenden Stellenwert hat für die Seele auch unser Körper. Für unsere Seele ist nur wichtig, dass wir uns Weiterentwickeln. Je mehr Widerstand wir dieser Entwicklung entgegenbringen, desto mehr schaden wir unserem Körper. Da die Seele selbst unsterblich ist, nimmt sie sogar einen „kaputt“ werdenden Körper in Kauf, wenn es dem Entwicklungsziel dienlich sein sollte und trennt sich auch mal von einem Körper, wenn er für den weiteren Weg nicht mehr tauglich erscheint. So wie wir es mit unserem zusammengebrochenen Auto oder unserer zerfetzten Hose auch machen, obwohl auch der eine wieder der alten Rostlaube nachweint und sie nicht hergeben will, und der andere sich eher auf das neue Prestigeobjekt freut und der Dritte einfach nur wieder irgendein Fortbewegungs-Mittel braucht.

Erst so und nur damit erkennen wir, dass wir nicht unser Auto und nicht unsere Hose und auch nicht unser Körper sind, sondern viel mehr !

Das Aufhängen von Fotogallerien eines Verstorbenen als Ausdruck der Fokussierung auf das "nicht (mehr) Vorhandene" mit den Konsequenzen einer seelischen Schieflage oder einer Depression, wäre der nächste Punkt, den es zu betrachten gilt.

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Wenn man sich geistig und gefühlsmäßig immer nur auf das konzentriert, was man nicht hat oder was man nicht mehr hat, dann gerät die Seele in Schieflage, also aus dem Gleichgewicht. Der Zustand, oder die Krankheit, der dann damit Tür und Tore geöffnet ist, nennt man Depression !

Depressive Menschen haben die sehr starke Angewohnheit, sich eher auf das zu konzentrieren, was sie nicht haben, anstatt auf das, was es noch gibt oder welche Möglichkeiten sie sonst noch haben. Wie viel das bringt, zeigt die in einer vollen Speisekammer verhungerten Menschen, die sich ein Krokodilssteak eingebildet haben, keines gefunden haben und daran verzweifelt sind.

Wenn man schon früh genug lernt, Personen oder Dinge, die man nicht mehr hat oder nicht mehr braucht, trotzdem festzuhalten und nicht loszulassen, wird es eher zum Automatismus, alles festzuhalten (ob es verarbeitet ist oder nicht) und blockiert somit den Raum oder Platz für Neues und eigene neue Erfahrungen. Im Körper würde man das als Verstopfung bezeichnen und bezeichnender Weise leiden solche Menschen tatsächlich auch unter Verdauungsstörungen und Verstopfung.

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Fortsetzung folgt

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Fortsetzung meines Beitrages zu Deiner Frage:

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Aber wir dürfen bei der Betrachtung noch eine ganz andere, jedoch stark mitbeteiligte Seite, und damit den eigentlichen Kern Deiner Frage, nicht vergessen.

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Stell Dir vor, Du wirst für einen kurzen Zeitraum an einen Arbeitsplatz versetzt, der zwar 700 Km von zu Hause entfernt ist, Du jedoch dann im Anschluss daran das Dreifache verdienen könntest, wenn Du Dich in dieser Bewährungszeit qualifizieren würdest. Dann könntest Du sogar von zuhause aus arbeiten, weil es wegen der paar Stunden täglich die Du dann nur noch arbeiten müsstest, nicht mehr notwendig wäre, in die Arbeit zu fahren. Du müsstest jedoch in dieser Übergangs- und Einarbeitungsphase auch sehr viel konzentrierter und leistungsfähiger arbeiten, als Du das bisher gewohnt warst. Jetzt erreichen Dich jedoch immer in Phasen Deiner höchsten Konzentration auf ein Thema an Deinem neuen Arbeitsplatz alle 5 Min. Anrufe von heulenden Zurückgebliebenen, die nicht an Dich und Dein Weiterkommen denken, sondern einfach nur ganz egoistisch wollen, dass Du allgegenwärtig für sie bleibst. Wärest Du für diese ständigen Störungen in Deiner Arbeits-, Gedanken und Gefühlswelt eher dankbar oder würdest Du Dich belästigt fühlen, wenn diese Störungen aus der alten Heimat an Deinem neuen Arbeitsplatz so massiv auftreten ?

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Bereits als Kind konnte ich die Seelen von Verstorbenen klar und deutlich wahrnehmen können und so habe ich zwischenzeitlich auch gelernt, mich mit deren Allgegenwart zu arrangieren und mit ihnen zu kommunizieren. Als ich etwa 20 Jahre alt war, habe ich mir einmal eingebildet, dass ich jetzt mal unbedingt meinen Vater, der schon in meiner Jugend von uns gegangen ist, besuchen müsste, weil ich nach seinem Tod nie mehr was von ihm gehört oder gesehen habe. Mein Geist hat meinen Körper verlassen und ich stand vor ihm. Was ich sein ganzes Leben niemals beobachten konnte, das zeigte er mir jetzt:

Er saß an einem Schreibtisch inmitten von vielen Pflanzen (was er zu Lebzeiten niemals getan hat und auf Pflanzen legte er auch nie Wert) und er las ein Buch (ich habe ihn höchstens mit einer Tageszeitung erlebt). Auch dass er nicht aufsah, als ich kam und Hallo sagte, war ich nicht gewohnt. Als ich ihn bat, sich mit mir zu unterhalten, wo ich doch schon mal da sei, meinte er nur kurz, dass er seine Ruhe braucht und vertiefte sich wieder in sein Lesematerial.

Das hat mich für eine Weile ganz schön schockiert. „Mein eigener Vater, der kleine Kinder vollkommen alleine auf sich gestellt zurücklässt und sich nicht mal mehr darum kümmert…!“ dachte ich damals sehr egoistisch und habe dabei vergessen, das unsere Seele niemals klein und unmündig wird, wenn Sie sich wieder in einem neuen Körper auf eine neue Erfahrungsreise begibt, um weiter wachsen und lernen zu können. Ich habe dabei vergessen, dass wir bereits vor unserem Eintritt in einen neuen Körper vereinbaren, wer mit uns interagieren wird, wann wir diese helfenden Begleiter treffen und wann sie uns wieder verlassen, damit wir das, was wir bis dort von ihnen gelernt haben, alleine testen und selbstständig weiterentwickeln können.

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Ich habe auch vergessen, dass wir uns, wenn wir mal auf der anderen Seite sind, bei den Seelen, die eine körperliche oder materielle Erfahrung machen, nicht einmischen dürfen, weil wir sonst ihrem Entwicklungsweg schaden, denn sie müssen ihren Entwicklungsweg selbst gehen und lernen.

Ich habe vergessen, dass wir ihnen auch nicht ihre eigenen Entscheidungen abnehmen dürfen, selbst wenn das bedeutet würde, dass sie ohne unsere Hilfe krank werden würden oder sogar ihren Körper zerstören.

Und ich habe vergessen, dass wir auf beiden Seiten unsere Lernerfahrungen machen müssen und das nur funktionieren kann, wenn wir voll konzentriert bei unserer „Arbeit“ bleiben können. Können wir uns z.B. nicht auf unsere Schule konzentrieren, dann bedeutet das, dass wir das Klassenziel nicht erreichen und müssen ein ganzes langes Jahr wiederholen. Leider interessiert das gerade die nicht, die uns ständig stören.

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Wenn wir denken, dass es eher Zufall war, dass diese Menschen ihren Körper verlassen haben, was wir dann als Tod verstehen, so zeigt die Unterhaltung mit diesen Verstorbenen, dass sie das selbst vor ihrem neuen Einstieg in das letzte Erdenleben zusammen mit allen Beteiligten so geplant hatten und niemand anders.

Als sie dann endlich alle ihre Erfahrungen hier gemacht hatten, führte sie ihr Erfahrungsplan auf eine andere Ebene, wo sie ihren Körper nicht mehr benötigten, oder wo sie dann Erfahrungen machen konnten, bei denen ihnen sowohl ihr Körper, als auch die bisherige Umgebung hinderlich war.

Da diese Erfahrungen in Dimensionen stattfinden, von denen unser Verstand keine Ahnung hat und das auch nicht begreifen würde, weil er eben nur Anhaltspunkte in dieser Dimension hat, ist es auch so schwierig deutlich zu machen, dass unsere vorausgegangenen Lieben diese Erfahrungen nur ungestört machen können.

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Während ihres Erdenlebens war der Körper die Hülle, die Seele, Geist und Gefühle, sehr stark von geistigen und gefühlsmäßigen Einflüssen abschirmte, die von Außen kamen, weil eben die Materie so sehr viel dichter ist, als ihre jetzige Existenz.

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Ohne Körper kommen Gedanken und Gefühle ohne weiteren Filter oder „Durchdringungsschutz“ und in Echtzeit (also sofort) bei ihnen an und das kann manchmal so heftig sein, dass sie ihrer eigentlichen Aufgabe nicht mehr nachgehen können.

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Aus diesem Grund hat sich im Laufe der Zeit der Wunsch

„Mögen sie in Frieden ruhen !“

eingeprägt und erhalten, doch wir lassen ihnen auf diese Weise keinen Frieden. Sie sind auch nicht dafür vorausgegangen, dass sie ständig nur mit einem einzigen Gedanken der Trauer als Impuls zu uns gezogen werden und dabei ihre eigene Erfahrungs-Welt und Aufgaben verlassen müssen. Du kannst eben einfach nicht vernünftig arbeiten, wenn Du ständig von einem anderen Egomanen gestört wirst, der ganz rücksichtslos nur sich selbst wichtig nimmt.

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Dabei wäre es ihnen viel angenehmer, wenn wir ihnen nur liebevolle Gedanken schicken würden... und dankbar wären, für jede Art der Begegnung, die wir mit ihnen haben durften !

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Wenn Menschen an körperlichen Schäden sterben, dann sind diese Schäden immer auch Folgeerscheinungen von seelischen Schädigungen. Hat ein Mensch seinen Körper dann endlich abgelegt, muss auch seine unsterbliche Seele erst einmal zur Ruhe kommen und Heilung finden. Trauernde Hinterbliebene können diesen Heilungsprozess verhindern, erschweren oder ganz unmöglich machen !

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So könnten wir, immer dann, wenn wir diese Bilder unser vorausgegangenen, lieben Verwandten und Freunde an der Wand hängen sehen, als Gedächtnisstütze verwenden, um unseren Lieben einen netten Gruß zu schicken, einen kleinen Lichtstrahl unseres Glücks oder unserer Freude, weil wir ihnen begegnen durften oder unseren Dank, weil es sie gegeben hat oder ihnen ganz einfach Wünsche der Heilung, Ruhe, Genesung usw. schicken.

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Wir könnten diese Bilder auch als Erinnerungshilfe daran verwenden, dass unser Leben von Geburt und Tod eingegrenzt werden.

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Geburt und Tod gehören zusammen, es ist der uns allen gesetzte Rahmen für unser Leben. Das vergessen wir, wenn wir uns mit nur Lebendigem oder Weltlichem beschäftigen. Niemand in der Natur kann sich diesem Ende unserer Zeitspanne entziehen. . Das Leben an sich ist jedoch unendlich, wenn man es auf der Seelenebene betrachtet. Nur unsere Körper halten das nicht unbedingt ewig mit uns und unseren albernen Gewohnheiten aus, deswegen legen wir sie auch irgendwann mal ab, wenn sie uns nicht mehr dienen können.

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Und dann wird dieser Übergang in unsere wirkliche Heimat, den andere verängstigt „Tod“ nennen, zu einem neuen Beginn. Genauso wie es uns die Natur zeigt, wenn nach der leblosen Winterruhe im Frühjahr wieder neues Leben beginnt. . So haben diese Bilder an der Wand, ebenso diese vielen Nachrichten über den Tod auch noch seine gute Seite, auch wenn wir das (in unserem Schmerz) noch nicht sehen können oder erkennen wollen: . 1.Lernen wir dadurch, dass alles nur geliehen ist und uns nie auf ewige Dauer zur Verfügung steht, auch wenn wir glauben, wir könnten alles auf ewig festhalten oder besitzen. . 2.Lernen wir dadurch, dass wir den Augenblick aufmerksamer wahrnehmen, denn morgen könnte alles schon vorbei sein. . 3.Werden wir daran erinnert, dass auch unser Leben in dieser körperlichen Form nicht unendlich dauert und dass wir endlich die Dinge erledigen sollten, die wir schon unendlich lange unerledigt vor uns herschieben. . Denn morgen schon könnte es dafür zu spät sein. Wir könnten das immer zum Anlass nehmen und uns dann immer überlegen: . Was würdest Du denn noch tun wollen, wenn Du wüsstest, dass nächste Woche schon Dein Leben, wie Du es jetzt kennst, ganz plötzlich vorbei ist ? . Wen müsstest Du noch um Verzeihung bitten ? . Wem wolltest Du noch sagen, wie lieb Du ihn hast und es nie zu sagen oder zeigen wagtest ? . Welche Schuld würdest Du noch begleichen wollen ? . Was möchtest Du bis dort hin noch gerade rücken ? . ...und was möchtest Du bis dort hin noch erleben, sehen, kennen lernen ? . .... und warum machst Du das alles nicht endlich jetzt gleich, auch wenn Dein Leben nächste Woche doch noch ein bisschen weitergeht ? . …dann hätten diese Bilder – blöderweise oft mit einem schwarzen Rand – doch noch einen lichtvollen Sinn (egal wie sie auch immer aussehen mögen) ?

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Das kann dir wohl keiner 100% beantworten, jeder hat ja eine andre Vorstellung von dem was nach dem Tod passiert. Ich glaube solange wir jemanden im Herzen haben und ihn nicht vergessen ist er bei uns. Ich glaube aber nicht, dass man nach dem Tod bewusst weiter denken oder sehen oder fühlen kann. Alles was bleibt sind die Gedanken und die Erinnerung der andren und darin lebt man dann weiter...

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