Was eignet sich besser zur Selbstverteidigung auf der Straße?

18 Antworten

Ich finde Krav Maga auch am sinnvollsten als Selbstverteidigungstechnik. Damit kannst du einen Gegner sogar bezwingen, wenn du einen halben Meter kleiner bist, als der Angreifer. Das wurde so viel ich weiß, vom isralischen Militär entwickelt und ist aus meiner sicht auch für "normale Leute" total einfach zu lernen. Ich habe das in einem Online-Kurs gelernt (http://www.selbstverteidigung-kurs.de/index.html) und übe das jetzt mit Freunden so 1-2x pro Woche.

Hi Renguees, zum Glück hast du einen erwischt, der beide Kampfsportarten schon seit Jahren betreibt (Jiu-Jitsu schon seit über 12 Jahren)! Um deine Frage zu beantworten: Jiu Jitsu ist gut für eine SV auf kurze und mittlere Distanzen (teilweise auch lange Distanzen). Das Wing Chun (auch Wing Tsun genannt) eignet sich am besten auf kurze Distanzen. Wing Chun zeichnet sich aus, durch schnelle und viele Schläge/Tritte. Jiu Jitsu ist eher eine Kampfkunst, in welcher verschiedenste Elemente der Kampfkünste vereint sind. Wie Würfe (Judo), Aikido (sanfte Weiterleitungstechniken), Karate (harte Schläge und Blöcke) und viele Hebeltechniken welche eine Spezialität aus dem Jiu Jitsu darstellen. Demnach musst du für dich entscheiden, was zu dir am ehesten passt und was dir liegt. Kämpfst du lieber auf naher Distanz, dann ist Wing Chun die bessere Wahl, machst du lieber etwas weitere Bewegungen mit deinem Körper und kämpfst du lieber mit etwas mehr Distanz, dann wähle Jiu-Jitsu. Viel Erfolg beim Anwenden!

Jeder wird Dir erzählen wollen, dass seine Sportart die beste zur SV ist. Klar, dass weitreichende Kampfsportarten (dazu zählen auch Kickboxen und TaeKwonDo) mehr bringen weil Du nicht so nahe an den Gegner musst. Genauso solltest Du aber auf auf Nähe kämpfen können. Ehrlich gesagt bringen die meisten Kampfsportarten nicht soviel im Nahkampf, denn auf der Straße wird nicht fair gekämpft und die Leute halten sich nicht an gewisse Angriffsformen, wie man sie erlernt. Es gibt sogenannte "Streetfight" Kurse, welche die besten SV Methoden aus den verschiedenen Kampfsportarten zusammen mit reellen Kampfsituationen antrainieren. Vielleicht wäre das das Richtige. Trotzdem sollte man natürlich die Überlegenheit einer guten technischen Verteidigung gegenüber einem untrainierten Angreifer nicht unterschätzen- klar im Vorteil ist man mit einer Kampfsportart da natürlich immer.

Hallo, Kampfsport, egal welche Richtung ist in erster Linie zur Verteidigung gedacht. Das man sein Wissen und Können auch als Angriff nutzen kann liegt in der Natur der Sache. Kampfsport sollte der Fitness dienen und der Selbstbeherrschung. Dein Selbstbewusstsein wird dadurch gestärkt was sich auch in deinem Auftreten anderen gegenüber bemerkbar macht. Du lernst mit Altagssituationen leichter umzugehen. Alles in allem tut das deinem Ego gut und du hast dich besser unter Kontrolle und kannst einfach mit brisanten Situationen besser umgehen.

Wenn du deinen "Angreifer" loswerden willst reicht eig. ein gezielter Schlag auf den Plexus, der sich zwischen den beiden Brustkörben befindet. Wenn du deinem "Angreifer" nicht verletzen willst, würde Judo vollkommen aussreichen. Gruß, DKP

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