Was bedeutet es, einen Titel einer Geschichte zu erläutern?

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Neulich habe ich den Roman "Pumpgun"des Schriftstellers Marc Höpfner gelesen. Bei einem solchen Titel kann es sinnvoll sein, das Wort zu erläutern , da es sicher nicht jeder kennt. Man wird also sagen, dass Pumpgun ein Gewehr ist und vielleicht noch Einzelheiten erläutern. Bei Gottfried Kellers "Romeo und Julia auf dem Dorfe" wird man zum Titel etwa sagen, dass der Titel auf ein in der Literatur bekanntes Thema verweist, nämlich auf die Feindschaft zweier Familien, wobei sich ein Mädchen einer Familie und ein Junge der anderen ineinander verlieben vielleicht noch sagen, dass bereits Shakespeare dieses Thema in einer seiner Tragödien bearbeitet hat. Man wird also den Titel erläutern, wenn diese Erläuterung zum Verständnis des Ganzen beiträgt.

Danke, für die Mühe.

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Du interpretierst, erklärst den Titel der Geschichte. Überlege dir was der Titel bedeutet. In welchem Bezug steht er zu der Geschichte? Deutet er schon etwas an, was später in der Geschichte auftaucht? Enthält er ein Symbol, das später im Text wichtig wird? Ist er ironisch oder sarkastisch gemeint? Was in einem Titel steckt, kann auch von der Textsorte abhängig sein. Eins aber ist sicher: ein professioneller Autor wählt seine Titel nie zufällig, sondern denkt sich immer was dabei. Und das musst du versuchen herauszufinden, wenn du den Titel eines Textes interpretieren und erläutern sollst.

Ich erlebe immer einen WEIHE-Augenblick, wenn ich DIE Zeile in einem Buch entdecke, die MASSGEBLICH für den Titel steht. Dann setze ich das Lesen für eine Weile nicht fort und überlege mir, was den AUTOR (ich hoffe, es war nicht der Übersetzer oder Verlag !) bewogen hat, diesen Begriff/Satz für sein WERK als Aushängeschild zu wählen !! Manchmal fange ich dann an, nach biographischen Details zu forschen um ihn NOCH MEHR zu verstehen. Bisher habe ich das meistens NICHT im Internet gemacht, weil mir dann ZUVIELE Details das EIGENDENKEN & die PERSÖNLICHE Lösung abnehmen = verderben. Ich gebe zu, ich sollte mir das ein paar Tage später dann doch zugestehen. z.B. habe ich Joseph Conrad (England) verglichen mit Hans Lipinsky (Polen) und bin später dahinter gekommen, dass der eine ebensowenig Engländer wie der andere Pole ist & sie eigentlich (für mich only) aus dem gleichen Nest stammen - und habe somit eine REVISION meines eigenen Denkens vornehmen müssen. (Ich hatte deren Vermögen, eine schwere See - 'Taifun' zu beschreiben - verglichen)[Das Erlebnis kannst Du durch einfaches GOOGLEN oder Nachschlagen im WIKIPEDIA kaum haben: es fehlt der persönliche Bezug und geht zwar in Dein Ohr als PRIMA !! hinein, aber schon recht bald auch als 'Wissen aus fremder Feder' wieder hinaus.

Das du Hausaufgaben von deinem Lehrer bekommen hast

Stimmt, und Du vielleicht ein wenig zu wenige Hausübungen in Rechtschreibung- ..... : daß - nicht das....: sprach der/die Besserwisser in)

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