WARUM sind bowlingschuhe eigentlich zweifarbig?

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Und hier die richtige Antwort:

Bowling-Leihschuhe sind so auffällig gestaltet, teilweise ein wenig wie Clownsschuhe, damit niemand ein Interesse daran hat, sie zu stehlen. Und falls doch, man sie an ihrem Äußeren sofort wiedererkennt.

Das Prinzip war eigentlich, dass jeder Bowlingbahnbetreiber einen Leihschuh-Dieb anhand der Schuhe sofort überführen konnte, da diese Leihschuhe nicht frei verkäuflich sind. Wer also angeblich einen erkennbaren Leihschuh sein eigen nannte, konnte diesen nur geklaut haben. Und früher wurden der Person dieser Schuh oft auch abgenommen, ob er nun aus der eigenen Halle stammte oder nicht.

Leider haben einige Bowlingbetreiber dieses Prinzip nicht verstanden, gerade nach der Wende die ostdeutschen Neubetreiber, so dass einige diese Leihschuhe auch an Endkunden verkauft haben, was eine Nachverfolgung heute erschwert.

Aber trotzdem kann es einem Besitzer von solchen Schuhen noch Scherereien verursachen, wenn er damit in einer anderen Bowlinganlage aufläuft. Denn die alten Bahnenbetreiber gehen immer noch davon aus, dass diese Schuhe gestohlen sein müssen. Also am Besten den Kaufbeleg mit sich führen.

Wer meint, sich durch Diebstahl ein günstiges Paar Bowlingschuhe "besorgen" zu können, dem sei gesagt, dass viele Leihschuhe heutzutage sogar magnetisch codiert sind und unter Umständen beim Verlassen der Anlage ein Alarmsignal ausgelöst wird.

Ausserdem gibt es viel schönere und bequemere Schuhe zu kaufen in den meisten Bowlingcentern, ab 30/40 €.

Diebstahl ist kein Kavaliersdelikt und die Schuhe sind recht teuer. Bei großem Schwund schlägt sich das letztendlich auf die Bowlingpreise um und das ist zum Schaden aller.

Es gibt auch einfabige, wie z.B. weiß oder schwarz. Nur die Leihschuhe sind öfter zweifabig, rot- weiß, sind wohl im Einkauf billiger. Macht aber beim Spielen kein Unterschied!!

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