Warum lachen wir manchmal, obwohl wir weinen wollen?

11 Antworten

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Ich denke du meinst, dass du lachst obwohl du traurig bist. Ich denke, es ist die verzweiflung in uns. Es handelt sich um starke emotionale gefühle. Vielleicht verwechselt das Gehirn dadurch die Ausdrucksform. Babys und Kleinkinder wechseln oft zwischen Lachen und weinen. Da denkt man sein Kind lacht und muss feststellen, dass es eigentlich weinen wollte.

ja genau, das hab ich gemeint.

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Vermutlich liegt es daran, dass Deine Gedanken es nicht zulassen, es ist, wie ein Selbstschutz. Manche Menschen erröten, wenn sie einen Witz hören, aber den Sinn darin gar nicht erkennen. Sie verstehen den Witz nicht. Auch wenn dieser Witz nicht obszön ist. Vielleicht ist es Dir schon mal aufgefallen, dass man während des Schlafs, in den Beinen plötzlich Zuckungen bekommt. Manchmal betrifft es auch den ganzen Körper. Es ist die Angst, vor einem Sturz, das Fallen in die endlos scheinende Leere, was ebenfalls ein Selbstschutz ist. Ich habe mal einen Selbstversuch gemacht: Ich wollte unbedingt die Grenze zwischen Wachsein und Schlaf "sehen", wie das so ist. Ich schaffte es nur ein einziges Mal. Man sollte hierbei völlig entspannt und sehr müde sein. Man zieht den Schlaf, soweit als möglich, in die Länge, wie etwa einen Orgasmus. Und jetzt sage ich Dir, WAS ich sah: Eine riesige schwarze Wand vor der sich 4 kleine Treppen befanden. die mit diffusem Licht "beleuchtet", kaum erkennbar waren. Ich stieg die Treppen hoch, anschließend fiel ich ins Leere, ins SCHWARZE. Man könnte es, durchaus mit dem Universum vergleichen, mit einem SCHWARZEN LOCH. Das Gefühl war so grandios, dass ich es nicht mit Worten beschreiben kann. So stelle ich mir auch das Sterben mit anschließendem Tod vor,  auch wenn die Kübler-Ross mir nicht zustimmen würde. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Verzeihung, ich bin ein bisschen vom eigentlichen Thema abgekommen,

Liebe Grüße,

AB 

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Es hilft, die Traurigkeit zu überwinden. Natürlich gibt es auch Situationen, wo die Tränen einfach raus müssen. Man sollte aber darauf achten, dass das nicht so häufig ist. Schnell kann man sich sonst ein Muster zulegen und immer in entsprechenden Situationen traurig sein und anfangen zu weinen. Nur wer weinen will, weint auch. Indem man sich, wenn man weint, z. B. im Spiegel angrinst, nimmt man dem Grund seiner Traurigkeit den Ernst. Zunächst wirkt das Lachen noch etwas erzwungen. Doch nach einer Weile wird es in einen übergehen und dazu veranlassen, nicht mehr traurig zu sein. Man nimmt damit einer jeden Situation den Ernst und die Macht. Jede Situation hat nur die Macht, die ich ihr verleihe.

Das liegt an der nervlichen Anspannung. Wenn man andere heftig weinen hört und nicht weiß, dass das Weinen ist, kann man es manchmal auch für Lachen halten. Kennst Du sicher. Bei der Atmung und im Zwerchfell laufen bei beiden ähnlich Vorgänge ab, so dass die Grenzen da fließend sind. Andererseits gibt es auch ein Weinen (z.B. bei heftiger Erschöpfung), bei dem man selber so durcheinander ist, dass man auch ins Lachen übergeht.

Hey, bei mir ist es so... vor anderen Leuten weine ich nicht gerne,dass heißst ich muss die Situation irgendwie überspielen. das mache ich dann meistens indem ich lache. vielleicht ist es jabei dir genauso? ;) Liebe Grüße :)

> Wenn ich mal traurig bin, fang ich manchmal an zu weinen, obwohl ich traurig sein sollte.

Das ist nix Schimmes ;)

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