warum kein sex vor der ehe?

15 Antworten

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weil du deine unschuld für den mann aufheben sollst, der dich dein leben lang begleitet. das zeugt von reinheit und er darf die stolze aktion ausführen, der erste zu sein. eine ehre für ihn.

Gut beantwortet

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Was stimmt das wirklich?

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@Prathvan

also stimmt es man soll kein sex vor ehe haben oder andersrumm wie ist es richtig?

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Das ist das Ergebnis einer langen Entwicklung in einer reinen "Männer"gesellschaft, hat aber mit der Bibel und deren Haltung überhaupt nichts zu tun.

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@MonAlfredo

Du meinst also, dass MÄNNER meinen, es sei besser, kein Sex vor der Ehe zu haben??? Du hast ja von gar nix Ahnung...

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Und was ist mit dem mann? Muss der nicht seine Unschuld aufheben oder gilt das nur für die Frauen und die Männer können vorher soviel rummschnacksln mit anderen wie sie wollen?  Ist voll ungerrecht ey voll frauen entwürdigend, der Mann darf alles und die Frau nicht ^^

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Also über Selbstbefriediegung steht gar nichts in der Bibel...das ist reine Interpretationssache Sex vor der Ehe wird nur mit Unzucht umschrieben aber damit ist eher einen insgesamter verantwortliche Umgang mit der Sexualität gemeint

fluffy53 behauptet: "Sex vor der Ehe wird nur mit Unzucht umschrieben." Dazu müsste man sich die Stellen mal genauer ansehen, wo "Unzucht" steht. Ich gehe davon aus, dass da Sex mit Prostituierten oder die eigene Prostitution gemeint sind. Das war für Gläubige hauptsächlich dann ein Problem, wenn dies kultisch eingebunden war ("Tempelprostitution"). Das war dann eben "Abgötterei", wie manche Frommen zum Beispiel auch den Verzehr von Fleisch eingeschätzt haben. In den Schlachtereien wurde nämlich den Göttern geopfert und damit das Geschlachtete geweiht, ein Rest von Achtung vor dem geschlachteten Lebewesen.

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Das hier ist ja eigentlich kein Diskussions-Forum, sondern eine Ratgeberseite. Kwakimaki sucht keinen Rat, also hat diese Frage hier nicht wirklich was zu suchen. Ich will sie trotzdem mal ernst nehmen: - In der Bibel steht nirgends etwas über Selbstbefriedigung. Das entsprechende Seelsorge-Gebot ist bloß eine entgleisete kirchliche Regel. Der Teil der Frage kann mal als Schrott abgehakt werden. - Die antike orientalische Welt war männerdominiert (von Männern und auf Männer ausgerichtet). Frauen galten als Besitz und sollten entsprechend geschützt und bewahrt werden. Das hat zu solchen "Reinheits"-Geboten beigetragen, wie sie hier von einigen Spaßschreibern angegriffen werden. - Wenn man von einer lebenslangen Bindung zwischen einem Mann und einer Frau ausgeht, was heute kaum noch aufrecht zu erhalten ist, kann sehr wohl aus logischen Gründen einer Reservierung des Geschlechtsverkehrs für die "eine" Beziehung das Wort geredet werden. - Wenn man die Frage auch psychologisch angemessen beantworten will, kommt man nicht um die Tatsache herum, dass für die meisten Menschen in unserem Kulturkreis Geschlechtsverkehr mehr ist als Befriedigung. Sex hat für viele etwas mit einer funktionierenden Beziehung zu tun. (Auf dieser Ebene zu diskutieren bedeutet, die ganzen polemischen Dummschwätzereien <antikirchliches Gequake>, die auch hier wieder ausgebreitet werden, mit einem Schulterzucken zu übergehen.)

Bist Du sicher, daß in der Bibel nicht von Onan die Rede ist. Und seine "Strafe", weil er nicht im Sinne des Glaubens gehandelt hat. Ich bin nicht bibelfet genug ,um zu wissen, wo das steht - es ist mir aber so erinnerlich. Irre ich mich?

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@LiloB

Natürlich kommt Onan* in der Bibel vor, kurz nur aber immerhin. Bloß dem ist nicht Selbstbefriedigung vorzuwerfen, sondern er macht sich des unterbrochenen Geschlechtsverkehrs schuldig (coitus interruptus). Das ist eine Gemeinheit gegenüber den Bedürfnissen der Frau und den so verhinderten Nachkommen. Deshalb muss er ins Gras beißen. - Gegen mangelnde Bibelfestigkeit hilft übrigens ganz sicher das Mittel des Selberlesens ;-) In diesem Fall geht es um 1. Mose (Genesis) Kapitel 38, die Geschichte von Tamar. Vergleiche dazu auch http://reimerei.net - meine Balladen-Nacherzählung TAMAR dazu. [Das entsprechend falsch geprägte Wort "Onanie" geht auf Leute zurück, die nie selber nachgelesen haben.]

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