Warum ist Natrium böse?

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Warum ist Natrium böse?

Natrium per se ist nicht böse. Natrium ist ein Mineralstoff, der im Körper eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes übernimmt. Es ist daran beteiligt, dass die normale Pulsfrequenz aufrecht erhalten wird, an der Weiterleitung von Nervenimpulsen und auch an der Kontraktion der Muskeln.

Wenn Du zu wenig Natrium hast, kommt es zu Müdigkeit, Schwäche, Muskelkrämpfen und Benommenheit. In schweren Fällen von Natriummangel kann es zu einem Abfallen des Blutdrucks kommen mit der Folge von Herzklopfen, Verwirrtheit und Ohnmacht.

Da fast alle Lebensmittel Natrium enthalten, kommt ein ernährungsbedingter Natrium-Mangel aber nur bei besonders starkem Verlust von Mineralstoffen vor. Also bei länger anhaltendem Durchfall, bei starkem Schwitzen oder bei übermäßiger Einnahme von Entwässerungstabeltten.

Viel häufiger (fast schon Standard) ist dagegen ein Natrium-Überschuss. Die maximal empfohlene Menge liegt zwischen 1500 mg und 3000 mg pro Tag (Quelle). Die Menge, die täglich aufgenommen wird, liegt aber im Durchschnitt bei 3000 mg bis 7000 mg.

Und das ist ein Problem. Denn eine übermäßige Natriumzufuhr ist die Hauptursache von Bluthochdruck, der lebensbedrohliche Auswirkungen haben kann.

Alex

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