Warum ist meine 4-jährige Tochter so respeklos mir gegenüber?

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Du bist nicht konsequent genug und gibst zu schnell nach.Mit 4 Jahren ist sie in einer schwierigen Phase,sie versucht ihre Grenzen auszuloten,das ist auch ein völlig normales Verhalten bei deinem Kind.Natürlich bist du nun gefragt die Sache in richtige Bahnen zu lenken und das ist weiß Gott nicht einfach,ich habe selbst zwei Söhne.Erpressen bringt da nicht viel,es macht die Sache nur schlimmer.Sei konsequent,ein Nein ist ein Nein,gib nicht nach,in keinster Weise,kompromisse kannst du schließen,aber mehr nicht.Geht sie gerne in den KiGa,mußt du dann Arbeiten gehen?Wenn du daheim bist und sie sich nicht anziehen läßt,legst du kommentarlos die Kleider wieder weg und beachtest sie gar nicht mehr.Sie wird dich fragen warum es nicht in den KiGa geht.Antworte ihr nur kurz,dass du auch keine Lust hast zu fahren wenn sie keine Lust hat sich anzuziehen.Wenn sie gerne hin möchte macht sie das nach ein paar Tagen schon nicht mehr.Du mußt nur standhaft bleiben.Und so geht es dir mit all den anderen Dingen da auch,wenn sie merkt sie kommt nicht weiter mit ihrem Trotz,hat sie ihre Grenzen erkannt und du wirst sehen es funktioniert.Viel Glück!

Versuche es mal mit positiven Reaktionen auf positive Verhaltensweisen und nicht mit Strafen für negatives Verhalten. Sag ihr einfach, dass sie zur Belohnung einen Film gucken darf. Aber strafe sie nicht mit irgendwelchem Entzug. Versuche es mal unter Vermeidung von "nicht" und "nein". Das ist schwer, aber auf Dauer weniger frustrierend für das Kind auch auch für Dich. Du hast ja Recht, Kinder sind erpressbar, aber sie sind auch bestechlich.

Ich sage, daß Du richtig damit liegst, daß all die Belohnungen und Strafen nicht wirklich die Lösung sein können. Ich finde es gut, daß Du Dich damit näher auseinandersetzen willst, und nach Antworten und Lösungen suchst.

Kinder spiegeln immer ihre Eltern!

Sie hat also keinen Respekt. Du schreibst, Du hättest sehr viel Respekt. Überprüfe mal, ob dies wirklich Respekt ist, oder doch nur eine alte Angewohnheit, die Dir als Kind so antrainiert worden ist. Was genau ist denn für Dich Respekt? Ist es wirklich Respekt vor Deinen Eltern usw. oder ist es eine alte Verhaltensweise, die Du als Kind annehmen mußtest, um geliebt und anerkannt zu werden? Wie steht es mit Deinem Respekt gegenüber Dir selbst? Stehst Du zu Deinen Entscheidungen, Bedürfnissen und Verhalten? Oder hast Du oftmals Zweifel? Übergehst Du Dich auch heute selbst noch, um es auch ja anderen recht machen zu können? Achtest Du Dich selbst genug? Wenn dem nicht so ist, dann zeigt Dir Deine Tochter ehrlich, wie es wirklich um das Thema Respekt steht! Sicherlich war Dir dies bisher unbewusst, aber wenn Du möchtest, kannst Du dies ja jetzt ändern, indem Du Dir so einiges bewusst machst.

Meiner Meinung nach kannst Du noch so konsequent und streng sein, wenn das nötige Verständnis für das Verhalten Deiner Tochter fehlt und Du es übersiehst, Dich selbst in ihrem Verhalten zu erkennen, wirst Du nur sehr kurzfristige und unbefriedigende Erfolge erzielen. Aber ich glaube, das ahnst Du selbst schon :-)Finde besser heraus, worum es Deiner Tochter wirklich geht. Quengeln, Widerstand zeigen, Schreien und Jammern sind Argumente Deiner Tochter und sicherlich keine Bosheiten. Was braucht sie wohl in all diesen hässlichen Situationen?

Liebe, Verständnis, Entgegenkommen, Hilfe, Entspannung, weniger Druck, Nachgeben, Ruhe, Zeit....?

All dies bräuchten wir wohl alle öfter mal wieder?

Weiter ist es natürlich wichtig, ihr Grenzen aufzuzeigen. Aber stets damit in einem Gleichgewicht zu bleiben. Wäge ab, wenn ihre Verfassung gut ist, dann setze Dich durch, ist aber ihre Verfassung schlecht, so gib Du nach! Weiter ist es auch wichtig für sie in Erfahrung zu bringen, daß ihr Handeln auch Folgen hat. Diese zeigst Du ihr auf und sollten möglichst im Zusammenhang stehen.

Wäre es denn so ungelegen, wenn sie einmal nicht in den KiGa will? Könntest Du Ausnahmen erlauben? Du könntest dann zumindest Druck und Spannung aus so einer Lage nehmen. Vielleicht einfach auch schon, indem Du mehr Zeit einplanst, denn Hektik und Kinder passen nicht zueinander.

Es hat keinen Sinn seine Kinder erziehen zu wollen, sie machen einem doch alles nach ;-)

Kinder wollen einfach nur verstanden werden. Wir sollten lernen, ihre Sprache zu verstehen.

Mein Partner ist Choleriker, was tun?

Ich weiß nicht, was in ihn gefahren ist. Es gibt immer mehr Momente, in denen er von 0 auf 100 hochschießt, brüllt dass die Wände wackeln und wird noch sogar beleidigend!

Ich weiß dass er mich liebt und ich alles für ihn bin. Doch in gewissen Momenten, in denen er sich irgendwie in die Ecke von mir getrieben fühlt, weil ich bspw beim Möbelaufbau zeige, wie er was machen muss, kann es ganz unerwartet von Kuschellaune zu hochexplosivem Hassgebrüll umschwenken.

So auch dieses Wochenende. Ich bin keine Frau, die sich alles gefallen lässt. Wird mir ein Mann sehr offensichtlich respektlos, gebe ich Pfeffer zurück.

Dieses Mal, als er mitten im Wutausbruch stand und mich ohrenbetäubend aufforderte, nach einem Schraubenzieher zu suchen, während er eine schwere Wand hielt, drehte ich auf der Stelle um, ließ ihn stehen und redete kein Wort mehr mit ihm. Ich wollte ihm den Wind aus den Segeln nehmen und das Feuer nicht unnötig mit Gegenfeuer schüren.

Ich hoffte, er würde kommen und sich entschuldigen oder wenigstens sagen "sorry, war nicht so gemeint". Hätte mir ja gereicht.

Stattdessen tat er so, als wäre nichts gewesen. Darauf ging ich nicht ein, war etwas gekränkt und schwieg somit weiter. So geht es nun leider schon seit 4 Tagen. Ich sehe ihn unter der Woche eh kaum, weil er sehr lang arbeitet. Wir schweigen ins seit Tagen an. Kein guten morgen, kein hallo kein tschüss. Er dreht den Spieß komplett um und macht mich unsicher, wie ich mich verhalten soll.

Spannend wird's wohl am kommenden Wochenende. Was nun? Weiter warten oder wiedermal nachgeben? Ich bind eigentl leid, immer nachgeben zu müssen. So muss ich doch nicht mit mir umgehen lassen?! Ob er sich mit 31 für mich ändert, ist allerdings fraglich.

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