Warum ist laut einem Klischee das Sofa bei einem Psychologen rot?

4 Antworten

Es muss nicht unbedingt rot sein, aber wenn der Patient bzw. Klient liegt, kommt es nicht oder zumindest weniger zur sogenannten 'Übertragung'. Das passiert eigentlich ständig zw. zwei Menschen, die sich beim Gespräch in die Augen sehen. 'Persönlichkeitsanteile' werden 'gespiegelt', dabei kann es sowohl vom Arzt/Therapeuten auf den Patienten/Klienten überspringen, als auch umgekehrt. Um zu erreichen, dass der Patient bei sich bleibt, liegt er und schaut dem Therapeuten damit nicht in die Augen!

Wenn wir in der Familie mal streiten, dann legen wir uns für´s klärende gespräch meist hin.... auch mit meinen Kindern.... irgendwie kann man im Liegen nicht schimpfen, man neigt dazu sich dan aufzurichten.... ich denke man bleibt einfach ruhiger im Liegen....aufregen strengt sehr an im Liegen :D

Ich kann auch nur eine anekdotische Erklärung anbieten: Freud arbeitete als Neurologe zunächst mit Hypnose, später entwickelte er die Psychoanalyse, wobei die medizinische Behandlungsliege, die er bei der Hypnose einsetzte, erhalten blieb. Eine Patientin fand diese für die langen psychoanalytischen Sitzungen zu unbequem und schenkte Freud die berühmte Couch. Die war, wie zu der Zeit durchaus üblich, von einem roten Perserteppich, granatroten Samtkissen, einem Kopfkissen und einer Nackenrolle mit weißleinenem Bezug bedeckt.Hinter der Couch hing ein Wandteppich, ein weiterer Perser lag auf dem Boden davor. Sehr viel rot also, dazu dunkles Holz und Parkett; Wiener Decorum der Jahrhundertwende halt. Da viele Schüler Freuds zum einen ohnehin Kinder der damaligen Zeit waren, auch die Einrichtung betreffend, und zum anderen (ob bewusst oder unbewusst) sich ähnlich wie Freud einrichteten, hatten sicherlich viele eine "rote Couch". Somit entstand das Klischee, dass der Psychoanalytiker eine rote Couch hat. Übrigens geht es dabei tatsächlich um Psychoanalytiker, nicht um Psychologen, von denen sich Freud ja explizit distanzierte und vice versa.

Die Couch bzw. die Behandlung im Liegen blieb lange das non plus ultra der Psychoanalyse, weil Freud merkte, dass durch dieses Setting bestimmte wichtige Prozesse (deren Erläuterung hier zu weit führt) begünstigt werden. Da heute vorwiegend Patienten in die Behandlung kommen, für die diese Pozesse nicht günstig sind, ist die Behandlung im Liegen heute seltener geworden. Andere Psychotherapeuten arbeiten ohnehin nicht im liegenden Setting.

Warum besteht das Klischee,dass blondinen dumm sind?

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Kann ich jemals wieder normal werden?

Hey, ich bin gerade in einem Zustand der Verzweifelung. Es ist 'ne lange Geschichte, aber ich fasse sie euch mal zusammen:

  • Problemloses Leben bis ca. zum zehnten Lebensjahr
  • Als ich in die 5. Klasse kam wurde mein Bruder für neun Monate von sechs Mitschülern gemobbt. Ich konnte nichts dagegen machen und die Lehrer haben auch niemals geholfen. [Die häufigste Beleidigung gegen ihn (und mich) war "Dummheit". Früher wurde mir das wirklich niemals gesagt. Wir wurden eher irgendwie als intelligent angesehen.]
  • In der sechsten Klasse wurde ein anderer Schüler gemobbt. Ich hatte große Angst, dass mir so etwas passieren könnte, also habe ich nach ein paar Wochen auch mitgemacht. Ich bereue es bis heute und mitlerweile bin ich mit der gemobbten Person befreundet.
  • Die siebte Klasse war etwas ruhiger bzw. es wurde immernoch generell beleidigt, aber wir hatten eine lose Klassengemeinschaft.
  • Um Sylvester 2015/2016 begann ich nachzudenken, und wollte meine schulische Lage verbessern, da meine Noten in der Unterstufe (5.-7. Klasse) sehr schlecht geworden sind.
  • Ich habe den kompletten Stoff von den drei Jahren in den Sommerferien innerhalb von 33 Tagen harter Arbeit penielst wiederholt.
  • Ich war von den Beleidigungen so psychisch gekränkt worden, dass ich absichtlich mein Verhalten geändert habe. Ich wollte dem intelligenten Klischee entsprechen. Damit meine ich: psychopathisch, narzisstisch, ohne Rücksicht auf andere, seltsam, vielleicht autistisch,...
  • Ab der 8. Klasse war ich in jeder Unterrichtsstunde der Aktivste. Meine Noten hatten eine exponentielle Verbesserung. Zudem habe ich das beschriebene Verhalten angewendet. Komischerweise wurde ich nun mehr akzeptiert, als zuvor. Ich bezeichne das gerne, als "psychische Fassade", die ich mir selbst aufgebaut habe, um mich zu schützen. Kurz gesagt: Meine Persönlichkeit habe ich dadurch versteckt.
  • Neunte Klasse: Jetzt bin ich hier und kann diese Fassade gar nicht mehr ablegen. Meine richtige Persönlichkeit kann ich nicht mehr zeigen, da ich seitdem nur noch so gesprochen habe. Niemals Jugendsprache, nur sachliche Fach-und Hochsprache. Mit anderen Menschen normal zu interagieren bzw. locker zu sein kann ich seltsamerweise nicht mehr. Ich hab keine Freunde; meine Familie fragt sich auch langsam, was mit mir los ist; Suizidgedanken gab es auch oft; ich habe das Gefühl alle sehen mich als verrückt; Potenzprobleme mit 14, wegen psychischen Duck der letzten Jahre; geringer Haarausfall; unglaublich schlechte Haut und Augenringe, ich sehe also mind. 3 Jahre älter aus, als ich bin; Probleme mit der Aussprache vieler Wörter; Wahrscheinlicher Intelligenzverlust; fast kein Kontakt mit Mädchen. Und so weiter.

Durch das ganze kann ich mich selbst nicht mehr als normalen Menschen sehen. Wie komme ich aus dieser Situation wieder heraus? Welche Ärzte brauche ich, um normal zu werden?

  1. Logopäden
  2. Psychologen
  3. Urologen
  4. Dermatologen
  5. Welche noch?

Habt ihr weitere Tipps für mich? Danke für jede Hilfe!

LG tghzu

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Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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