Warum ist es heutzutage so schwer die/den richtige/n Partner/in zu finden?

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7 Antworten

Woran machst du das fest?

Wie alt bist du und wo suchst du? Kommst du aus der Stadt oder einem "Dorf"?
Heute hast du viel größere Möglichkeiten als "damals" (wann auch immer das war) 

Ich finde nicht, dass es schwieriger ist. Ich denke einfach, dass die Menschen sich heute einfach mehr im Weg stehen.

Es wird geschrieben und Bilder getauscht und geliked usw. anstatt einfach mal mit dem-/ derjenigen ins Cafe zugehen und sich zu unterhalten und sich kennen zu lernen. Gemeinsam Zeit verbringen ist hier das Stichwort.

Bestes Beispiel ist diese Community. Seht euch mal hier die Fragen zu dem Thema Liebe, Freundschaft usw. an.

Da steht nur noch, er schreibt mir nicht mehr, sie schickt keine Smilys mehr. Auch aus meinem Privaten Umfeld höre ich vermehrt so etwas.  

Wenn die Leute einfach wieder mehr miteinander Sprechen würden, wäre es auch einfacher.

Außerdem sind die Ansprüche heute zu hoch gesteckt. Auch hier sind die Medien nicht ganz unschuldig. Der Mann muss Sixpack haben und durchtrainiert sein und sie muss ein Insta Modell sein.

Man sollte sich heutzutage nicht so sehr von den Außeneinflüssen beeinflussen lassen.

 
Also das war jetzt meine persönliche Meinung dazu :)

Gruß

REK 

Also ich bin 26. ich wohne in einem Dorf. Bin derzeit leider arbeitslos aber aktiv auf der Suche nach einem Job. Als aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr sowie der Pfadfinder habe ich jedoch immer wieder Kontakt mit Menschen. Nur nicht mit Frauen. Weil bei Frauen bin ich zu verklemmt um überhaupt ein einfaches "Hallo" zu sagen geschweige denn im Restaurant mein Essen zu bestellen wenn ich von einer Kellnerin bedient werde. Aus Angst. Angst davor die Frau könnte mich auslachen oder nicht verstehen da ich einen Sprachfehler habe den ich trotz Logopädie nicht in den Griff bekomme. 

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@josef788

Damit ist es aber nicht "heut zu Tage" schwer einen Partner zu finden.

Auf Grund eines Makels findest du es schwer eine Partnerin zu finden.

Letzten Endes musst du an dir arbeiten. Erst einmal solltest du lernen dich selbst zu akzeptieren. Dann tun es auch andere.

Jeder Mensch hat einen Makel. Manche sehen top aus sind aber Stroh doof. Andere haben eine krumme Nase, schiefe Zähne usw.

Wenn dein Sprachfehler das Einzige was dich hemmt, dann gibt's definitiv schlimmeres. Lerne mit Frauen zu sprechen.
Mach dir nichts draus wenn dich jemand auslacht. Damit überdecken die ihre eigenen Probleme. Außerdem wird es diese Leute auch immer geben. Leider. 

Du kannst es auch mit Onlinedateing ausprobieren. Das hat auch den Vorteil, dass du einen viel weiteren Radius abfängst. Außerdem hast du erst einmal Abstand zu der Person. Ihr macht ganz ungezwungen Smalltalk. Wenn du merkst dass es passt sagst du ihr dass du die Sprachstörung hast. Dann trefft ihr euch und alles wird gut.

Wenn ihr euch optisch und charakterlich versteht, dann ist alles andere Nebensache.

Gruß und viel Erfolg

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@Rekin2876

Ich arbeite an mir. Sonst würde ich auch keinen Logopäden aufsuchen. Leider habe ich das Problem dass ein Teil der Zunge gelähmt ist was ein Problem mit den Nerven ist, nicht mit der Muskulatur. Ansonsten sehe ich Frauen als Menschen an, nicht als Objekt der sexuellen Begierde. Etwas worauf ich stolz bin

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Ich kenne früher und heute...

Früher gab es keine Kontaktbörsen, sondern man musste sich über Zeitungsanoncen outen, was aber nur hinter vorgehaltener Hand passierte.

Früher hatten die Jugendlichen auch nicht so viel Geld, dass sie Konzerte oder Tanzlokale besuchen konnten (Discos gab es früher nicht).

Und wir waren früher viel verklemmter. Ein Foto von einer nackten Frau (Oberkörper reichte) aus irgendeinem Buch oder so, wurde unter uns Jungens klammheimlich und unbeholfen weiter gereicht.

An die sexuellen Techniken, die hier diskutiert werden, hat noch nie jemand gedacht. Hänchenhalten war aufregend genug.. usw.

Pillen gab es nicht und Kondome kaufen war ein höchstpeinlicher Akt, bei dem man aufpasste, an dem Automaten nicht beobachtet zu werden.

Ja es war nicht so leicht, aber es hatte einen Vorteil: Wir hatten Respekt und Achtung vor dem weiblichen Körper.

Heute sehe ich bei jungen Menschen oft die Triade aus Faulheit, Gier und Ungeduld und einen sexuellen Hunger und Erlebnisdrang, der unstillbar erscheint...

Früher wussten wir auch, dass es reicht, wenn die Partnerin gut ist. Heute scheint mir, muss es die Beste sein, die es aber gar nicht gibt.

Es war nicht leichter früher eine/n Partner/in zu finden, nur je nach Generation, bzw. Herkunft hat man nicht zugegeben dass man den/die falschen Partner/in hatte.

Das freiwillige Wechseln von Partner/innen war früher weitaus seltener als heute, weshalb der Eindruck den du hast, leicht entstehen kann.

Nein, das ist so schwer oder leicht wie eh und je.

In den meisten Fällen liegt es aber nicht am Umfeld, sondern an einem selber.

heutzutage glauben die jungen leute der partner muss von anfang an einfach perfekt passen - das ist aber selten der fall !

die ältere generation hat sich verliebt und dann an der beziehung gearbeitet, ist kompromisse eingegangen und man hat geschaut das es geht.

heute rennen viele paare schon nach dem ersten richtigen streit auseinander, bzw.lassen sich gleich wieder scheiden.

den perfekten partner findet man eh nicht - es gibt immer was , was stört, das muss man akzeptiren oder eben nicht !

Habe ich vielleicht zu hohe Ansprüche? Ich meine was ich will ist eine Frau die mich so liebt wie ich bin und umgekehrt auch. Natürlich arbeite ich immer an mir selber und bin bei meinen Freunden und Familie immer bereit Kompromisse einzugehen. Würde ich in einer Partnerschaft auch. Und Rücksicht nehmen auf die Bedürfnisse und Gefühle meiner Frau. Denn eine Frau ist genau so viel wert wie ein Mann. Denn niemand ist perfekt 

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@josef788

du siehst das alles goldrichtig - musst halt etwas geduld haben - dann kommt eine die dich wirklich nimmt wie du bist - viel glück !

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@Otilie1

Mein Problem ist meine Scham. Ich habe einen Sprachfehler den ich trotz Logopädie nicht in den Griff bekomme. Deswegen traue ich mich nicht mit Frauen in ein Gespräch zu kommen. Weil ich aus negativer Erfahrung weiß dass mich die Frauen dann nicht immer verstehen und mich dann als Deppen dastehen zu lassen ohne zu wissen wer und wie ich überhaupt bin. Denn für mich wäre es einfacher eine Beziehung zu führen als überhaupt eine Beziehung zu beginnen. Weil ich mich bemühe stets an mir zu arbeiten 

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@josef788

Ich vergaß zu erwähnen dass es mir bei der Partnersuche um die Frau als Mensch geht und nicht um die Frau als Objekt. Auf deutsch ich will keine Barbiepuppe haben mit der Sex haben kann. Ich will eine Frau mit der ich zusammen sein kann in guten wie in schlechten Zeiten

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Früher war man einfach nicht so wählerisch und hat noch mehr Wert auf Beziehungen gelegt. Heute hat sich die Einstellung einfach grundlegend verändert. Und ich denke heute wollen alle Perfektion und wollen viel zu viel.

Wie alt bist du denn, dass du da Vergleichswerte zu früher hast? 80?

Das heißt es ist genau so einfach als früher?

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