Warum ist ein Suppenhuhn so billig?

5 Antworten

Suppenhühner sind darum so billig, weil es, wie bereits erwähnt wurde, ausgediente Legehennen sind. Die Tiere bauen in dem ersten Jahr ihrer Legetätigkeit die eigene Knochensubstanz ab, weil sie nicht so viel Kalk fressen können, wie sie für die Produktion der Eierschale brauchen. Nach einem Jahr schon in der Legebaterie nimmt die Anzahl der Eier ab, so dass sie sich nicht mehr rentieren und entsorgt werden. Sie werden dann billig als Suppenhühner vermarktet. Suppenhühner und Brathähnchen sind zwei ganz verschiedene "Rassen". Die einen sind auf eine enorme Legeleistung gezüchtet, die Brathähnchen auf Fleischproduktion, darum ist da mehr dran. Letztere wachsen in nur 28 Tagen aus und werden dann geschlachtet. Aufgrund des schnellen Wachstums brechen Ihnen ebenso wie Mastputen oft die Beine, weil die Sehnen und Knochen bei diesem Wachstum nicht mit kommen. In diesen 28 Tagen ihres Daseins leben sie in ihrer eigenen Kot, weil es zu eng ist und sich der Stall nicht reinigen lässt, bevor sie entsorgt sind. Darum und aufgrund des Stresses sind auch so viele Antibiotika nötig, damit dieser Zeitraum überhaut überlebt wird. Man kupiert ihnen die Schnäbel, damit sie sich in der Enge nicht gegenseitig tothacken. Normale Hühner sind nach 4 Wochen noch Küken, darum sind sie auch so zart, die Brathähnchen, weil wir Turboküken fressen. "Ich wollt ich wär ein Huhn?" -Nein danke! Man sollte beachten, dass selbst 4 Biohühnern nur ein Quadtahtmeter zusteht, wer schon mal ein lebendes Huhn gesehen hat weiß, dass auch das noch viel zu klein ist. Billig sind die Tiere darum, weil der Verbraucher das bei dem Fleisch und den Eiern fordert und darum müssen die auch entsprechend kostensparend gehalten werden.

Unglaublich, dass ich 2008 diese Frage gestellt habe. Inzwischen habe ich vielmehr über Hühner und andere Masttiere erfahren, als ich ertragen konnte. So viel, dass ich seit 2011 vegan lebe. Danke dennoch für Deine 7 Jahre später veröffentlichte Antwort Phillister.

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Leider sind diese Tiere so bilig weil sie ihr Leben in der Legebatterie oder anderen Massentierhaltung fristen mussten. Nach 1-2 Jahren Eierlegen sind die Tiere ausgemergelt und verbraucht, darum ist an "Suppenhühnern" auch nicht so viel dran wie am "Brathähnchen" Weitere Verwertungsmöglichkeiten gibts es kaum, vielleicht noch in der Tierfutterindustrie oder der Export in arme Länder wie Afrika etc. da bleibt dann bloss der Suppentopf.

Ich habe durchaus schon Suppenhühner von so guter Qualität erwischt, die für die Suppe schlicht zu schade waren, und sie gebraten genossen. Ich könnte mir gut vorstellen, daß Marketingstrategen die Bezeichnung auch nutzen, um nicht absetzbare Überproduktionen an Brathühnern unauffällig an den Kunden zu bringen. Das Heruntersetzen des Preises für ein normales Huhn würde den Marktpreis leicht dauerhaft drücken. Die Gewinne wären deutlich kleiner, als wenn man Schleuderpreise für Suppenhühner veranschlagt.

Wie gerecht wird die soziale Marktwirtschaft eingeschätzt?

Bitte kein Reichen-Bashing, sondern qualitative Argumentationen.

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Kreditkarten Antrag stornieren?

Hallo, ich habe eine Kreditkarte von Gebührenfrei.de beantragt . Erst später habe ich gelesen , dass Geldabhebungen doch nicht kostenlos sind . Nun möchte ich diese Karte nicht mehr , sie wurde mir zwar schon nach Hause geliefert , jedoch habe ich noch keinen legimitationsschritt unternommen.
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Hallo. Wir wollen uns einen Hund holen und ich habe schon öfter von diesen "Tötungshunden" gehört. Zuerst fand ich sie auf diversen Facebook Seiten https://www.facebook.com/groups/204971186295141/ dann habe ich mir einige Videos dazu angesehen. Offenbar sid es meist Straßenhunde, die nur wenige Wochen untergebracht und dann eben einfach getötet werden. Natürlich blättert man da durch die Bilder und würde am liebsten alle aufnehmen... Es war ziemlich schwer, mich darüber zu informieren, von daher konnte ich nicht wirklich ausfindig machen, wie man von dort einen Hund adoptieren kann. Also erst mal denke ich ist es eine gute Sache, oder? Die Hunde werden sonst eben getötet, und wenn man keine Hunde kauft würde das auch nicht zu Änderung der Gesetze verhelfen, anders wie bei unseriösen Züchtern, bei denen man das Geschäft eben unterstützt. Es stellt sich mir eben die Frage wie kann ich diese Hunde adoptieren? Wie ich gesehen habe gibt es auch viele junge Hunde. Ich möchte auch nicht einen aus Angst "psychisch kaputten" total verängstigten/agressiven Hund. Vorallem wenn ein Hund in Rumänien oder Ungarn ist kann man ihn wohl eher nicht besuchen oder kennen lernen, um zu erfahren wie er vom Charakter her ist. Wie werden diese Hunde her transportiert? Wie teuer sind sie? Und gibt es allgemein bekannte Probleme wenn man einen Tötungshund adoptieren will? Ich blick nicht so durch. Aber ich finde es gibt so viele Hunde in Gefahr, die sollte man eigentlich Zuchtwelpen erst mal bevorzugen...

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Das würde bedeuten das ich dort für einen Burger der 4 Zloty kosten würde, in etwa 1 Euro bezahlen müsste. Jedoch ist dort ein Wechselkurs von 3.0 zu 1.0 angegeben.

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