Warum ist die Wasserlöslichkeit von Saccharose (Zucker) viel größer als die von Kochsalz?

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3 Antworten

Zucker oder auch D-Glucose ist ein Molekül, dass im Wasser meist als
Halbaccetat vorkommt. Dieses ist in der Lage 6 !! Wasserstoffbrücken
auszubauen und ist damit in Wasser perfekt lösbar, da Wasser genauso
Wasserstoffbrücken ausbaut.

Ein Salz hingegen ist im Wasser gespalten in
Anionen und Kationen, die dann von den polaren Wassermolekülen umlagert
werden. Damit ist ein Salz zwar auch in Wasser gut lösbar,

Glucose aber um einiges besser, eben weil genau die gleichen Zwischenmolekularekräfte am Werk sind und dies in 6-facher Ausführung.

Quelle: http://www.physikerboard.de/topic,8700,-was-loest-sich-schneller-in-wasser%3F-zucker-oder-salz%3F.html

Teilchen für Teilchen löst sich mehr NaCl als Saccharose in Wasser. Saccharose hat bloß ein höheres Molekulargewicht.

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Es muss Halbacetal heißen!

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Nur als Ergänzung zu dem, was schon gesagt wurde: ein Mol Saccharose wiegt auch deutlich mehr als ein Mol Kochsalz. Wenn man die Löslichkeit auf molare Größen umrechnet, ist der Unterschied nicht mehr so deutlich.

Wie OlliBjoern schon richtig bemerkt hat mußt Du hier berücksichtigen wie viele Teilchen einer Substanz sich in Wasser lösen. Saccharose besitzt ein molares Gewicht von 342,3 g/mol. Damit lösen sich etwa 0.596 mol in 100g Wasser. Natriumchlorid hat ein molares Gewicht von 58,44 g/mol. Damit lösen sich 0,616 mol in 100g Wasser. Tatsächlich löst sich also mehr Natriumchlorid als Saccharose in Wasser. Jetzt gilt es noch zu bedenken, daß Natriumchlorid sich bei Lösung in zwei Teilchen aufspaltet. In 100 g Wasser lösen sich also 1.232 mol Salzteilchen, mehr als doppelt so viele wie Zuckertteilchen.

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