Warum ist das heute noch so befremdlich, das ein Mann gerne eine Strumpfhose oder Rock tragen möchte? Ich finde das ein Mann sowas doch tragen kann oder?

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

hm... ich bin nun ob "Strumpfhose oder Rock" etwas irritiert. Ich würde hier eher die Konjunktion wählen - zumindest in der Öffentlichkeit. Oder dann dem Rock den Vorrang geben (sonst müsste es schon eine sehr, nein absolut(!) blickdichte Strumpfhose sein, vergleichbar mit einer "Sport Tight"). Fortfolgend gehe ich jetzt einfach mal von der Kombination "Strumpfhose und Rock" aus... dies macht die Beantwortung der Frage und letztlich auch Dein (Aus-)Leben sowie die möglicherweise vorhandene Akzeptanz für Deine Mitmenschen einfacher ;-)

Nun, zunächst ist dann ja die Frage, weshalb Du dies selbst als "befremdlich" in Deiner Fragestellung bezeichnest - denn dies ist ja rein nur eine subjektive Wertung und/oder Wahrnehmung und weder objektiv noch normativ. Auch wenn dies bei vielen Mitmenschen, womöglich auf Grund der Fragestellung auch von Dir, so empfunden wird. Aber wir wollen ja hier keine Schubladen bedienen oder gar (vorurteilbehaftetes) Schubladendenken fördern! ;-)

Also gehen wir einmal davon aus, dass man "befremdlich" auch mit "eigenartig" substituieren kann, dann kann man "eigenartig" wiederum mit "originell" gleichsetzen. Und die Frage kann dahingehend - auch hinsichtlich der Zeitform - umformuliert werden: "Ist es originell, wenn ein Mann Strumpfhose und Rock trägt?" Dann würde meine schlichte Antwort lauten: "ja". ;-) Ganz einfach vor dem Hintergrund, dass es sich dann dabei um etwas Besonderes handelt, ja, vielleicht auch um etwas Eigentümliches - ohne dass ich dies nun empirisch erhoben hätte. ;-)

Das ist dann wie manchmal in der Mathematik - durch Umformen einer Gleichung kommt man schließlich zu einer (einfachen) Lösung, manchmal auch nur einfach zu einer Lösung ;-)

Ergo: die Frage ist vielmehr, ob Du damit umgehen kannst, aus der Masse heraus zu stechen, aufzufallen oder von den uniformierten "Individuen" (Achtung Widerspruch in sich!) der Modeindustrie abzuweichen und etwas Besonderes darzustellen? Einen individuelle(re)n Kleidungsstil Dein Eigen zu nennen? Wenn Du dies für Dich bejahen kannst, dann tue es einfach! Sei originell! Und vielleicht für andere befremdlich - dann kannst Du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  1. Du lebst Dich aus.
  2. Andere haben wieder etwas für ihre Schublade(n).

Und vielleicht avancierst Du in diesem Outfit - welches ich selbst übrigens auch hin und wieder trage (dann in Verbindung mit unterschiedlich langen bzw. kurzen Metal-/Gothic-Röcken), ansonsten bin ich ja fast immer in Shorts und Strumpfhosen unterwegs - noch zur Stilikone! Wobei... hoffentlich eher nicht, sonst ist es mit Deiner - und meiner(!) - Individualität und eben auch der Originalität vorbei ;-)

Darüber hinaus hier noch die Antwort auf Deine zweite Fragestellung: ja, ein Mann kann so etwas tragen. Grundsätzlich jeder Mann, vielleicht auch Jedermann, wer weiß... Frauen übrigens auch. Warum auch nicht? Entweder an sich selbst als Kleidung oder unter dem Arm, alternativ auch in einer Tüte ;-)

Viele Grüße

Ralf

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Trage täglich (Kompressions-) Strumpfhosen (offen sichtbar)
aufzufallen oder von den uniformierten "Individuen" (Achtung Widerspruch in sich!) der Modeindustrie abzuweichen und etwas Besonderes darzustellen?

Wo ist denn das ganze Zeug, was angeblich die Modeindustrie aufdrücken würde? Wo? Getragen wird nur das, was die Masse trägt und was die Gesellschaft und die gesellschaftlichen Regeln vordiktieren und keine Modehäuser oder irgendwelche Designer... Sonst sähe es wirklich bunter und individueller aus.

Einen individuelle(re)n Kleidungsstil Dein Eigen zu nennen? Wenn Du dies für Dich bejahen kannst, dann tue es einfach!

Eigentlich ist es nichts individuelles, sondern 1:1 adaptierte Kombinationen von Frauen. Individuell wäre es, wenn du Kreationen vom Laufsteg tragen würdest. Denn dass sieht man nicht an Männern und kaum an Frauen.

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@MawaMarjuschka

Eigene Meinung:

Kreationen vom Laufsteg tragen würdest. Denn dass sieht man nicht an Männern und kaum an Frauen.

Stimmt, Gott sei dank, denn die Sachen sehen in der Regel alle einfach nur richtig bescheuert aus...

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@MawaMarjuschka

Sorry, alles was ich da bisher zu Geschicht bekommen habe, sah maximal albern/bescheuert und oder hässlich aus. Ich habe da noch nichts gesehen, was einfach hübsch aussah.

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@MawaMarjuschka

Nein, sehe ich nämlich auch keinen Grund für (mir ist "Mode" nämlich eigentlich sche*** egal), aber die Fernsehbilder die ich da schon gesehen haben, reichen mir völlig...

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@MawaMarjuschka

Keine Ahnung, man sieht Fernsehbilder von "Kleidungsstücken" und die sind allesamt furchtbar albern und zu viel, der Ablauf dahinter ist auch für die wenigsten relevant, würde ich mal sagen...

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@MawaMarjuschka

Hm... ich kann mich nicht erinnern, geschrieben zu haben, dass die Modeindustrie etwas aufdrückt. Wie der Name schon sagt ("Industrie"), streben diese Firmen in erster Linie nach Umsatz und Profit, einhergehend mit dem Prinzip von Angebot und Nachfrage.

Mein Grundsatz lautet: "Alle Macht geht vom Konsumenten (m/w) aus!".

Wenn sich also der Großteil der Menschen (unabhängig von ihrer sexuellen Identität) gleichartig - oder wie ich geschrieben habe - uniformiert kleiden möchte, dürfen sie dies gerne tun. Vermutlich weil sie meinen(!), dass dies so von ihnen erwartet wird (siehe Deine Stichworte Gesellschaft und diktierte gesellschaftliche Regeln). Letztlich ist es aber so, dass es diese vermeintlichen Regeln nur in den Köpfen derjenigen Menschen gibt! Lediglich in manchen Fällen gibt es tatsächlich Vorschriften, bspw. Kleider(ver)ordnungen / "Dress Codes" seitens Unternehmen, Kulturen, Länder/Gesetze, Veranstaltungen, etc., in denen festgelegt bzw. vorgeschrieben (oder gar verboten) wird, was getragen werden kann/darf und was nicht - zudem meist strikt stereotypisch und veraltet nach "männlich" und "weiblich" getrennt.

Ob nun Strumpfhose und Rock beim Mann (schon wieder dieser Stereotyp) individuell ist und/oder einfach originell ist, ist zunächst eine subjektive Betrachtungsweise. Selbst bei einer Frau - um bei diesen Stereotypen zu bleiben - kann Strumpfhose und Rock schon mal individuell und/oder originell sein. Letztlich kommt es auch auf die Kleistungsstücke selbst sowie auf das gesamte Outfit an. Das muss dann gerade nicht 1:1 dem eines Designers entsprechen (wie langweilig ist das denn? Was ist da dann noch individuell/originell wenn man nur eine 1:1-Kopie abgibt?). Rock ist auch nicht gleich Rock und Strumpfhose nicht gleich Strumpfhose.

Zudem weiß ich nicht, wo geschrieben stehen soll, dass diese Kombination - Strumpfhose und Rock - (ausschließlich oder zumindest in erster Linie) Frauen zugedacht/zugeordnet ist... ich will auch gar nicht mit historischen Entwicklungen aufwarten. Ergo: es kann damit gar keine 1:1 adaptierte Kombination sein. Und um dieses Argument nochmals ad absurdum zu führen: was ist dann mit der von Dir proklamierten Designer-Mode für Männer(!), wenn ein Designer dabei auf Rock und Strumpfhose setzt (was in den vergangenen Jahren vermehrt vorgekommen ist)?!

Fazit: jeder Mensch(!) soll einfach tragen, was er möchte, solange er mit seiner Kleidung (oder dann eher nicht vorhandenen Bekleidung) keine Dritten belästigt - gerne auch situationsadäquat (im Unternehmen mit klaren Kleidungsvorschriften eben anders als im Gothic Club oder am FKK-Strand).

Viele Grüße

Ralf

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@Adrenochrome73

Mit der 1:1 Regel wollte ich sagen, dass wir das übernehmen, was wir an anderen Menschen sehen. So entsteht auch zum gewissen Teil soziales Geschlecht. Individuell ist für mich etwas, was kein anderer in der Art schon trägt. Wo ich wieder auf guitschee Beitrag anschließe.

Man kann festhalten und das beobachte ich auch an mir, dass wirklich individuell angezogene Menschen genau so am Abseits stehen, wie Obdachlose oder Menschen die sich wie Obdachlose anziehen. Der Grund? Beide haben keine Peergroup, zu der sie zugehörig sind. Der Dandylook verschwand auch mit der immer mehr werdenden Lockerung der Knigge in der betuchten Gesellschaftsrunde, weil die Übertreibung der Knigge durch den Dandy bald keine Substanz mehr hatte und damit verschwanden auch die Dandys samt der Existenz ihrer Mode.

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@Adrenochrome73
Und um dieses Argument nochmals ad absurdum zu führen: was ist dann mit der von Dir proklamierten Designer-Mode für Männer(!), wenn ein Designer dabei auf Rock und Strumpfhose setzt (was in den vergangenen Jahren vermehrt vorgekommen ist)?!

naja.. ich sehe Individualität als das, was nicht an die jetzige Zeit und Ort gebunden ist. Das kann Mode aus dem 17. Jahrhundert sein, wie diese Studentin hier trägt https://ze.tt/korsett-statt-bh-diese-studentin-traegt-kleider-wie-vor-200-jahren/. Das kann aber auch futuristische Kleidung sein, die sonst noch keiner gemessen an Zeit und Ort, trägt (wohlgemerkt, wenn man davon ausgeht, dass jemand sich etwas selber kreiert hat).

Bei den Fall Saisons ist es oft so, dass die Kollektion von den Männerschauen, die 2 Monate eher starten, in die Damenmode übersetzt werden und was zuvor "schrill" bei Männern zu sehen war, "vermännlicht" wird, so dass nur noch die Urform, ohne Schnörkel und einer Nicht-Farbe übrig bleibt.

Ich habe ein Designerstück von der Mathematics Kollektion 2013 aus London, die zwar zuvor an Männern vorgeführt wurde, aber im Pret-A-Porter dann nur unter den Damen erhältlich war. Der Schnitt ist dementsprechend dem weiblichen auch angepasst, geändert.

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@MawaMarjuschka

In Teilen stimme ich Dir zu, aber... ;-) Ob diese individuell (oder originell) gekleideten Menschen dann wirklich am Abseits stehen hängt vermutlich auch davon ab, wie sich derjenige (Mensch) in der Gesellschaft einfügt, wie er auftritt (Outfit und Aussehen/Attraktivität, aber eben gepaart mit Selbstsicherheit, Authentizität, Habitus, Charakter und Wertesystem).

Ich denke, ich pflege demzufolge durchaus in vielen Fällen einen individuellen Kleidungsstil - gemessen am Gesamt-Outfit, aber eben auch situationsabhängig (Geschäftlich, Hochschule/Seminare, Freizeit, Gothic/Metal Club/Konzert, Fetish Event), sehe mich aber alles andere als "am Abseits stehen", sondern vielmehr in vielen "gesellschaftliche Schichten" integriert. Manchmal vielleicht auch etwas exzentrisch, durchaus auch mal kritisch und reflektierend egozentrisch. ;-)

Und nebenbei: selbst in meinem - aus meiner Sicht - eher unspektakulärem Freizeit-Outfit (manchmal auch Seminar-Outfit) mit Hoodie (opt.), Band T-Shirt, Shorts, Strumpfhosen (unterschiedlichster Art und Stärke) und Boots (meist New Rocks) habe ich außerhalb der Gothic/indie/Punk-Szene noch nie(!) jemanden gesehen, der genauso gekleidet war. Ergo: Außerhalb dieses Szene-Umfelds würde ich selbst dieses Outfit dann durchaus als individuell bezeichnen.

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@Adrenochrome73
 Letztlich ist es aber so, dass es diese vermeintlichen Regeln nur in den Köpfen derjenigen Menschen gibt!

Die Gesellschaft übt aber schon einen enormen Außendruck auf Abweichler aus. Wobei das Kro davon Männer sind, die den Druck zur Anpassung ausüben.

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@guitschee

genauso wenig relevant, wie sich die meisten keine Gedanken darüber machen was und wie sie sich anziehen. Hauptsache was über'n Leib.

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@MawaMarjuschka

... und letztlich ist die Frage, ob man sich diesem Druck beugt oder widersetzt, respektive aushält. Deshalb ist es sicherlich auch abhängig davon, ob man als junger Mensch einen etwas eigenwilligen Kleidungsstil sein Eigen nennt oder vielleicht erst als etwas gefestigte Persönlichkeit. Denn, wie oben geschrieben, hat dies nicht nur mit der Kleidung an sich, sondern mit der ganzen Person zu tun. Selbstsicherheit und Authentizität sind da sicherlich wichtige Eigenschaften. So werde ich in meinen sämtlichen(!) Outfits gleichermaßen (wert-)geschätzt, als auch respektiert und akzeptiert. Teilweise auch bewundert - ja, auch das gibt es ;-) Und natürlich auch belächelt (nun, immerhin habe ich dann demjenigen/derjenigen einen netten Tag beschert), indes wurde ich bislang (und ich hoffe, das bleibt auch so!) noch nie attackiert!

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Warum als Tänzer oder Schotte?
Ich finde das es ein ganz normales Kleidungsstück ist. Frauen tragen ja auch eben Hose oder Anzug usw. Wir Männer haben ja nur eben diese Wahl an Kleidung, also Hemd, Shorts, T-Shirt Hose usw
Es regt sich keiner auf, wenn Frauen sich bei den Männer Kleidung bedienen. Aber will der Mann sich bei der Frauen Kleidung bedienen wird immer sich aufgeregt.

Es ist ja nicht so, dass Frauen Männerkleidung tragen, sondern sie tragen Hosenanzüge für Damen aus der Abteilung für Damenoberbekleidung und auch Damenhosen sind komplett anders geschnitten als Männerhosen.

Das merkt man, wenn man versehentlich die Jeans des Freundes anzuziehen versucht.

Also "bedient" sich keine Frau bei Männerkleidung. Möglicherweise lesbische Frauen.

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@TorDerSchatten

Und wenn in "Männerabteilungen" es nun plötzlich Röcke gäbe und Tops (die für Männer geschnitten, aber feminin designed wären? (Ich weiß, dass es derzeit noch utopisch ist, wegen Angebot und Nachfrage, aber rein theoretisch, wäre es dann ja das Gleiche, denn die ersten Jeanshosen für Frauen waren auch Männerhosen, bis es sich bei vielen Frauen eingebürgert hatte und dadurch die Nachfrage hoch genug wurde, für eigene Produktion...)

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@TorDerSchatten

als Frauen begannen Hosen zu tragen, bedienten sie sich bei den Männern. Siehe George Sand ua. Frauenspezifische Hosen kamen erst viel später Ende des 1.WK auf. Und selbst da sind die Grenzen fließend. Den meisten geht es nicht um den Schnitt, sondern um die Muster und Stoffe. Da es für Männer nicht die gleiche Auswahl wie für Frauen gibt, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich bei den Frauen zu bedienen.

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@guitschee

Männerröcke und Tops, und auch Corsagen kommen immer mal wieder auf die Laufstege. Die ganze Frauenmode stammt ursprünglich aus der Männermode. Sobald Frauen aber etwas übernehmen, ziehen es Männer nicht mehr an. Das Problem ist zudem, dass die Sachen vermännlicht und verhässlicht werden, dass es am Ende selbst Männer nicht gefällt und lieber bei ihrem alten gewohnten Zeug bleiben.

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@TorDerSchatten

Röcke und Hosen aus der Damenabteilung (Gr. 38) passen mir besser als Hosen aus der Herrenabteilung. Nur Kleider werden kritisch: nicht nur wegen des Busens, sondern die Schultern sind zu schmal, die Armausschnitte zu eng, das Oberteil 5 cm zu kurz, wodurch die Taille zu hoch rutscht.

Aber es gibt Schneidereien! Die sind in der Regel günstiger als erwartet, und nähen mir das so wie ich das haben will. Dann ist das definitiv ein Männerrock oder -kleid!

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@TorDerSchatten

Da hat meine Frau diese Woche eine unangenehme Erfahrung gemacht: sie vermisste meine neue Jeans, gekauft bei s'oliver im Outlet in (Damen-) Größe 36. Sie fand sie heute in ihrem Schrank - nachdem sie sich die anziehen wollte und nicht rein passte! Das war ihr peinlich!

Selbstverständlich sind Damenjeans tendenziell eher auf schmale Taille und breite Hüfte geschnitten. Aber nicht jede Frau ist so gebaut, und nicht jeder Mann anders! Deswegen finde ich Hosen eher in der Damenabteilung, passen besser. Und einer Bekannten von mir sind die Damenhosen am Po alle zu weit.

Also: vergessen wir den Quatsch mit Damen- und Herrenabteilung, sondern suchen uns einfach die Schnitte die passen, egal wo die hängen!

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Weil Du meistens gleich gesellschaftlich automatisch immer in bestimmte Schubladen eingeordnet wirst, auch wenn es tatsächlich gar nicht so ist. Entweder holst Du gleich als homosexuell, transsexuell oder zumindestens als Transvestit. Leider muss man(n) das aber immer privat zu Hause tragen, da man sonst wohl oft Anfeondingen ausgesetzt wäre.

Obwohl ich persönlich Damenfeinstrumpfhosen auch als sehr bequem und angenehm empfinde. Vor allem das Gefühl auf der Haut finde ich toll und sinnlich. Auch Röcke und auch einige Kleider sind sehr praktisch.

Trage, was Du willst, solange es Dir persönlich gefällt.

Natürlich kann ein Mann Rock und Strumpfhose tragen. Man sieht es nur leider sehr selten. Denn viele befürchten, gleich in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden. Dabei tragen sich gerade im Sommer Rock und Strumpfhose sehr angenehm. Ich würde - wenn es heiß ist - lieber in Rock und Strumpfhose ins Büro gehen als im Anzug. Aber das würde nicht funktionieren. Deshalb bleibt das dem privaten Bereich vorbehalten.

Auch wenn es aktuell (noch) ungewöhnlich ist und viele Zeitgenossen damit nicht umgehen können. Wenn es mehr Männer gäbe, die öfter Röcke trügen, dann wäre es bald ein ganz normales Bild. Und eine leicht glänzende Strumpfhose bringt auch die Beine eines Mannes schön zur Geltung.

Ich als Mann der es auch liebt Röcke, Kleider und andere Frauenklamotten zu tragen finde deine Einstellung dazu einfach nur toll und bewundernd. Leider gibt es nur zu wenige von uns und leider auch zu wenige Frauen mit so einer positiven Einstellung dazu wie du sie hast :)

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@xxxdasbinichxxx

Danke für deinen Kommentar. Und die Meisten - egal ob Mann oder Frau - stehen dem Thema Mann im Rock negativ gegenüber. Einfach weil die Geschlechterrollen tief emotional verankert sind. Bin übrigens keine Frau, auch wenn ich sogenannte "weibliche" Kleidungsstücke trage und schätze.

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Stimmt!Es sollten mehr Männer Rock tragen ist einfach angenehm wenn es warm ist.

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Weil die Leute ihren Horizont noch nicht genug erweitert haben und immer noch dem, meiner Meinung nach veraltetem und schlechtem, Kleider-machen-Leute-denken angehören.

Wird mal Zeit, dass sich die Männer von dieser Vorstellung emanzipieren... (und die Frauen, die ebenso denken mitnehmen.)

Danke für die tolle Antwort 😀 So sehe ich das auch.

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