Warum gibt es in Deutschland nicht so viele Wolkenkratzer-Städte?

3 Antworten

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Deutschland ist das Land der Bürokratie. Es gibt unfassbar viele Städte, die überwiegend Höhenbegrenzungen für bestimme Gebiet ausweisen. So wird verhindert, dass natürlich Stadtzüge einfach sinnlos bebaut werden und dadurch das lang gewohnte Städtebild zerstören.

Weiterhin ist Deutschland ein Land, das "schlau" baut. Da richtet es sich zumindest noch nach Bedarf/Nachfrage und es wird nicht einfach gebaut, um was tolles vorweisen zu können. 

Zumal Deutsche da auch nicht das einfachste Volk ist, man wollte ja nicht mal Olympia in Hamburg haben weil "kostet ja Geld" (wenn man bedenkt, dass München heute noch durch die Wohnung profitiert, vor allem bei steigenden Mietpreisen, und das eine Stadt nicht schneller an einen Batzen Geld kommen könnte als durch eine Olympiade, wo darauf geachtet wird, wozu das Geld benutzt wird, dann war das alles in allem eine der dumme Entscheidung)

Die USA gilt erstens mal als Heimatland des Wolkenkratzers, daher hat dieser dort eine komplett andere Geschichte und auch Stellung zur Bauweise. Bereits vor 1900 bauten Chicago und New York City um die Wette was das anging.

Dazu kommt, dass amerikanische Städte komplett anders gebaut sind. Dort gibt es eben auch in Städte mit etwas mehr als 100000 Einwohnern gerne mal eine Skyline, dafür ist die Stadtfläche bei weitem kleiner, der Stadtkern sehr zentriert und der Rest des Stadtgebiets mit den amerikanisch-typischen Suburbs bebaut. Oder es gibt halt entland des Highways mitten aus dem nichts ein Corporate Park, wo sicher moderne Büro-Neuabauten aneinanderreihen.

In China ist der Grund ein anderer. Dort will man vor allem den alten Status des Entwicklungs- /Schwellenlandes  endlich los werden und tut das indem man in jeder "kleinen" Stadt (kleine Städte haben in China etwa 1-2 Millionen Einwohner) eine Skyline findet und jede Stadt mindest einen Wolkenkratzer besitzt, der 300+ Meter hoch ist. 

In China wird im Schnitt alle 3 Tage ein Gebäude mit mehr als 100 Metern fertiggestellt und man baut sich in Extase ohne Sinn und Verstand, während die meisten existierenden Gebäude zu nur 25-50% Genutzt werden und teilweise Unternehmen gegründet werden, einfach nur um einen Auftraggeber und Developer für ein Gebäude zu haben. Dort ist das also eher ein "Modernisierungsprozess", zumal es in China so gut wie keine Auflagen gibt.

Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa. Europäische Städte sind älter, als amerikanische Städte. Asiatische Städte sind zwar auch alt, das Wachstum der Innenstädte ist aber auch noch sehr Heu. Deshalb hat dort eine größere Konzentration stattgefunden. Europäische Städte sind zersiedelter. Deshalb muss man gar nicht in die Höhe bauen, es ist Platz genug vorhanden. 

Deutschland setzt sich nochmal ein wenig ab, weil es nicht "die Metropole" gibt. Während London und Paris sehr beherrschend in ihren Ländern sind, sind in Deutschland Berlin, Hamburg, München und Köln wirtschaftlich und was die Einwohnerzahlen angeht, sehr viel näher beieinander.

Für Berlin ist die Antwort viel einfacher.
Berlin liegt auf sogenanntem merkischem Sand.

Dadurch kann man einfach keine Standfestigkeit
erzeugen wie sie für Hochhäuser notwendig ist.

Das Europacenter am  Ku´damm dann die Ausnahme von der Regel?
Das kann ich nicht genau sagen, ich nehme an man/frau hat ein besonders

aufwendiges Fundament in den Boden eingebracht, von der
Bauzeit ist es ja auch noch recht jung, also als man das konnte.

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