Warum gibt es Frischhefe nur in 42 g Würfeln und nicht in 40 g?

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8 Antworten

Hier die richtige Antwort:

Bis Mitte der fünfziger Jahre konnte die benötigte Hefemenge für die Haushaltsbäckerei nur direkt vom Bäcker, durch Abschneiden von 0,5 kg – Blocks, bezogen werden. Durch Gutgewicht von 1% hat diese Einheit, bis heute, in Wirklichkeit 505 g.

Als man dann aus hygienischen Gründen dazu überging die Hefe für den Hausgebrauch maschinell zu portionieren und einzupacken, musste versucht werden, aus den vorhandenen 505 g eine gerade Verkaufseinheit für Haushaltswürfelhefe für den Handel, war bis vor kurzer Zeit, ein zellglasverschweißter Block von 12 Hefewürfeln a42 g entspricht gleich 504g, herzustellen. Somit hatte man wieder bis auf 1 g die ursprüngliche Dimension der Blockware. Man hätte natürlich der Einfachheit halber auch 10 Hefewürfel a50 einpacken können, nur lassen sich 10 Hefewürfel nicht in einem Block, mit der selben Dimension wie 500 g-Block (ausschlaggebend war kartonagen- und Palettengröße), verpacken. Neuerdings wird an den Handel nur noch Display-Kartons mit 24 Haushaltshefewürfel a` 42 g ausgeliefert und mit 1 kg in Rechnung gestellt.

Deutsche Hefewerke GmbH Werk Nürnberg

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Kommentar von Ignatius
19.07.2007, 16:22

Hervorragende Antwort mit hohem Nährwert. :-)

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Ich habe auch keine wissenschaftlich beweisbare Begründung, vermute aber (durch Recherche gestützt), dass das beste Backergebnis für ein Brot mit 1kg Mehl erzielt wird, wenn man genau 42g benutzt.

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42 Gramm = 1/12 Pfund

Vermutlich entstammt das einer Tradition aus Zeiten als Dutzend, Gros, Pfund und Brüche dem Dezimalsystem vorgezogen wurden. Verkauft man erstmal Backhefe in "Zwölftelpfund"-Packungen sind auch die Rezepte daran angepasst. Eine spätere Änderung ist dann gegenüber dem Verbraucher schwer durchzusetzen, der Verbraucher würde sich bei 40 Gramm angeschmiert vorkommen, bei 50 Gramm würde der Teig ganz anders aufgehen als gewohnt.

Ein anderes Beispiel ist die Käseecke, die immer noch 62,5 Gramm wiegt (= ein Achtel Pfund) oder die Beutel mit 2,5 Kilogramm Kartoffeln (= 1 Zentnersack geteilt durch 20) oder die Pappe mit sechs Eiern.

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Vielleicht (mehr als ein "Vielleicht" hab ich nicht für Dich) ist das Richtmaß tatsächlich 40g und diese 2g mehr sollen den leichten Austrocknungsprozeß wettmachen, den Frischhefe durchlaufen kann, bevor sie verwendet wird (hab leider im Geschäft früher schon oft "alte" Hefe erwischt, die etwas fester ist als frische und nicht mehr so gut aufgeht bzw. alkoholisch riecht und verwende daher nur mehr Trockenhefe).

Bin gespannt, ob wer noch einen anderen Grund findet.

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ich denke mal das 2 gr. an der Folie hängen bleiben :-)

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Früher kaufte man Hefe beim Bäcker. Dieser bekam sie im 500-Gramm-Würfel geliefert und hat sie dann zerschnitten - erst in 3 Scheiben und dann jede geviertelt. Diese zwölf Stückchen gingen dann über den Ladentisch. : 500 : 12 = 41,66 (gerundet 42). Eine andere Erklärung: Bis 1920 wurde Hefe zu je 3 Lot verkauft. Ein Lot sind etwa 14 Gramm, macht mal 3 gleich 42 Gramm Hefe.

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Kommentar von soust
19.07.2007, 14:28

Das kommt davon, wenn man beim Antworten zu lang blättert... meine Antwort hätte ich mir sparen können und ziehe sie hiermit offiziell zurück.

Woher weißt Du das, Dirk?

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Kommentar von Kabark
19.07.2007, 14:34

@ Dirk: Schöne Antwort auf eine gute Frage!

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Kommentar von boriswulff
19.07.2007, 14:55

Ich finde es vermessen, eine Antwort zu ergooglen und sie dann als seine eigene auszugeben. Und wenn Du rot geworden bist dann nicht vom Nachdenken sondern vom Lügen. Google hat leicht die Stelle gefunden wo Du wortwörtlich abgeschrieben hast.

http://iq.lycos.de/qa/show/9924/Backhefe:+Wieso+genau+42+Gramm%3F/

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mein kollege meint, dass es sich dabei um produktionsbedingte verpackung handelt.

die maschinen, welche diese hefewürfel verpacken sind so ausgerichtet, dass dabei dieses gewicht von 42 gramm entsteht.

man hat ja auch oft z.bsp. flaschenware, die aber nur bis 4/5 abgefüllt ist. manchmal steht da auch drauf: " abfüllmenge ist produktionsbeding. "

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Wahrscheinlich ist es ein englisches Produkt und daher, traditionell, in Unzen oder so abgepackt. Übrigens in Peking ist eben ein Sack Reis umgekippt.

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Kommentar von gri1su
19.07.2007, 14:05

und wahrscheinlich ist das eine sehr verkehrte antwort. Umgerechnet wären das nämlich 1,48 Unzen. Auch sonstige Gewichtseinheiten bringen keine glatte Summe.

Im Übrigen: Wenn Dich das nicht interessiert, warum antwortest Du dann? Bist Du Punktegeier?

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Kommentar von occident
19.07.2007, 14:50

... un dann wunderst du dich, dass manche Antworten von dir gelöscht werden?

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