Wäsche trocknen im Winter

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15 Antworten

Hallo, am preiswertigstem wäre es ein paar Granulat Luftentfeuchter in den Raum oder ins Haus zu stellen. Das Granulat saugt die Feuchtigkeit auf und nimmt diese von der Luft weg. Ich habe eins im Bad stehen von der marke HUMYDRY, der entfernt die überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft. Das würde billiger kommen als ein Trockner zu kaufen und Stromsparend!

Das ist schwierig. Die Wäsche trocknet dann tagelang vor sich hin u. wird unter Umständen brett hart. Und in der Wohnung ständig einen Wäscheständer mit feuchter Wäsche aufstellen ist auch nicht das gelbe vom Ei.Also mir fällt da wirklich nur ein Trockner ein.

Heutzutage sollte die Ökobilanz auch beim Wäschetrocknen beachtet werden.

Einen Heizlüfter aufzustellen, ist die denkbar schlechteste Methode. Auch ein elektrischer Trockner ist nicht abgebracht, solange es eine Frischluftvariante gibt. Also, hat das Bad ein Fenster, ist auf dem Ständer locker gehängte Wäsche bei mehrmaligem Lüften das Beste. Natürlich während des Lüftens die Heizung runter regulieren, sonst geht die Wärme ungenutzt nach draußen (dies als Antwort auf eine Frage von Killerplautze115 an schlossgeist). Bei geschlossenem Fenster kann die Heizung natürlich wieder aufgedreht werden.

Am besten gefällt die wissenschaftlich erklärende Antwort von gymjava, nach der kalte, frostige Luft die Feuchtigkeit am besten aufnimmt. So ist auch meine Erfahrung aus Kindertagen auf dem Lande. Also, am besten im Freien (Balkon, Gestell außen vor dem Fenster, Wäschetrockenplatz) oder in einem gut belüfteten Raum (Trockenboden, -keller, Bad)**, aber möglichst ohne Einsatz von elektrischer Energie.** Vorheriges Schleudern bei hoher Umdrehung (für Baumwolle 1000 U/min oder mehr) reduziert die Restfeuchte wesentlich.

Ohne Trockner schwierig, aber wie wäre es mit einer Wäscheleine über der Badewanne oder sonst wo im Badezimmer. Das Badezimmer ist ein Raum, bei dem man nicht unbedingt so kalte Temperaturen hat wie im Trockenkeller, aber auch nicht so warm, dass Fenster beschlegen. Außerdem kann im Badezimmer genügend gelüftet werden.

...sofern man ein Fenster im Bad hat.Ansonsten wär ich da mit feuchter Wäsche vorsichtig, Schimmelbildung!

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schlossgeist, warum stellst Du die Heizung runter beim Wäsche trocken?

Das wichtigste ist, dass Luft an die Wäsche kommt, dann sind die Temperaturen nicht so wichtig. Hat der Trockenraum kein Fenster? Oder wenn schon in der Wohnung (sieht aber nicht wohnlich aus!) dann in einem Raum, den man auch gut lüften kann. Evtl. die dicken Stücke ab und zu mal wenden.

Wäsche bei Frost im Freien aufzuhängen ist ein alter Haushaltstrick

Ein oft genannter Haushaltstrick: Wäsche kann man auch im Winter im Freien trocknen, gerade bei Frost funktioniert es gut. Früher, als noch keine elektrischen Wäschetrockner gab, war man froh über solche Ratschläge. Denn damals mußte man (gerade in großen Mietshäusern) die Wäsche oft in einem Trockenraum aufhängen, der muffig und feucht war. Sobald es draußen klirrend kalt wurde, nutzten manche wieder die Wäscheleine, die sonst nur im Sommer gebraucht wurde.

Was passiert mit feuchter Wäsche im Freien bei Frost?

Zunächst passiert das, was jeder erwartet: das Wasser in der Wäsche gefriert zu Eis, die Wäschestücke werden hart. Wer jetzt ein T-Shirt von der Leine nimmt und zusammenlegt, riskiert sogar, daß es einreißt. Läßt man die Wäsche nun ausreichend lange hängen, dann verschwindet das Eis allmählich. Die Wäsche wird wieder weich und flattert im Wind.

Was ist mit dem Eis passiert?

Das Eis hat sich im wahrsten Sinne des Wortes "verflüchtigt". Bei Temperaturen unter Null Grad und unter normalen Luftdruckbedingungen, wie wir sie kennen, existiert kein flüssiges Wasser, aber festes (Eis, Schnee) und gasförmiges (Wasserdampf) Wasser. Ist die Luft trocken genug, d.h. hat sie eine geringe Luftfeuchte, dann kann es zu einem physikalischen Vorgang kommen, bei dem Wasser direkt vom festen in den gasförmigen "Aggregatzustand" übergeht. Diesen Vorgang nennen Physiker die "Sublimation".

Die Sublimation geht am schnellsten, je trockener die Luft ist. Genau wie im Sommer hilft dabei auch ein kräftiger Wind, der den entstandenen Wasserdampf von der Wäsche wegtransportiert.

Die Sublimation gibt es übrigens auch umgekehrt, dann heißt sie "Resublimation". Sie ist verantwortlich dafür, daß sich im Winter Rauhreif an Bäumen und Sträuchern bildet. Dabei gefriert Wasserdampf aus der Luft zu Eiskristallen. Quelle(n): http://www.kids-and-science.de

Ich trockne meine Wäsche in der Wohnung. Allerdings lüfte ich immer wieder ausgiebig(stelle dabei die Heizung runter), anschließend mache das Fenster zu und die Heizung wieder an. Normalerweise sind die Sachen selbst bei diesem "Schmuddelwetter" innerhalb von 24 Std. trocken. Ansonsten empfiehlt sich ein Wäschetrockner.

Ich würde in der Wohnung trocknen. Die Luftfeuchtigkeit in geheizten Räumen ist ohnehin zum Teil viel zu niedrig. Gelegentlich "Stoßlüften" dann beschlagen die Scheiben auch nicht. Und die Wäsche grosszügig aufhängen, also mit viel Abstand, damit es leichter trocknet. Heizkörper säubern und dann Socken, Unterwäsche etc. drauflegen.

Warte bis es Frost gibt. Dann kannst du die Wäsche wunderbar im Freien trocknen - durch das, das die Wäsche gefriert, wird ihr die Feuchtigkeit entzogen

Wir trocknen unsere Wäsche Sommers wie Winters in einem Raum, in dem die von Sonnenkollektoren gelieferte Energie für die Heizung des Hauses gespeichert wird und dort sind immer mindestens 40° Celsius.

Einfach draussen auf der Wäschespinne oder auf dem Balkon! Sobald die Temperaturen deutlich unter 0°C fallen, kann man seine Wäsche schneller als im Sommer gefriertrocknen!

Vielleicht mit allen Mietern zusammen einen Trockner anschaffen und den im keller aufstellen? Denn die anderen im hause haben bestimmt das gleiche Problem.

Falls vorhanden, böte sich noch der Heizungskeller oder Raum an.

Ich häng die Wäsche auf einen normalem Wäscheständer und mach einen Ventilator an, der auf die Wäsche gerichtet ist. Nach 5-6 Stunden ist die Wäsche trocken.

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