wächst aus einer wallnuß ein baum?

9 Antworten

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Besorg dir nach Möglichkeit eine frische Nuss aus der Nachbarschaft (mindestens Deutschland), die nicht gebleicht wurde. Auf Märkten könntest du Glück haben. Damit hast du die allerbesten Chancen. In der Jugend sind Walnussbäume frostempfindlich. Die Kalifornischen Walnussbäume sind sehr viel empfindlicher.
Sehr nett sind auch Haselnusssträucher, die frischen Nüsse sind superlecker und die Sträucher sind sehr robust.

Viel Spass!

Ja, geht ganz einfach ohne Veredelung. Man nehme sich eine deutsche Walnuss unbehandelt (Findet man evtl. im Wald oder bei Nachbarn, die Walnußbäume haben, kannst Du auch von mir haben, wenn Du möchtest) Stecke diese ins Beet oder einen Topf mit sandiger Erde und halte die Erde feucht, aber nicht zu naß. Man muß ziemlich lange warten, bis die Nuß keimt, besser wäre es, mehrere Nüsse zu ziehen. So ein Nußbaum wächst anfangs relativ langsam, später immer schneller proportional zur Göße, er kann so 10m hoch werden und sehr breit werden. Unter einem Nußbaum wächst sonst fast nichts mehr, also kaum Unkraut. Schneiden oder spritzen bzw. düngen braucht man so einen Baum nicht, er ist etwas frostempfindlich beim Austrieb und in der Blüte. Noch was Positives: unter und im näheren Dunstkreis eines Walnußbaumes gibt es keine Stechmücken, da ein Nußbaum einen besonderen aromatischen Geruch ausströmt. Wir besitzen so ca. 50 Walnußbäume in Rheinland/Pfalz, die Nüsse verkaufen wir. Unsere Kunden sagen immer, daß diese Nüsse viel besser schmecken, als die kalifornischen.

Natürlich kannst Du einen Baum aus einer Nuß selber ziehen. Ich habe mir allerdings vor 20 Jahren einen kleinen Baum in der Natur ausgegraben und nun ist er riesig groß und trägt jedes Jahr viele, viele Nüsse. Bei uns wachsen Nussbäume an der Straße oder auf Streuobst wiesen.

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