Von wem stammt die Aussage "Wahr, Schön, Gut"?

3 Antworten

Wahr, Schön und Gut verweist auf drei zentrale philosophische Fragestellungen, nämlich auf die Erkenntnistheorie (was ist Wahrheit?), die Ästhetik (Was ist Schönheit?) und die Ethik (Was ist das Gute?).

In dieser kurzen Form ist es keine Aussage, sondern nur eine Zusammenstellung, die Werte/Ideale aufreiht. Diese sind sicherlich oft genannt und beansprucht worden. Bei den antiken Griechen gab die Kalokagathia (καλοκαγαθία), wörtlich Schön- und Gutheit, eine ästhetische und ethische Vortrefflichkeit, als Bezeichnung und angestrebte Eigenschaft. Dies hat als Konzept einer schönen Seele und Bildungsideal weitergewirkt.

Als vertiefter Gedanke geht es auf den Philosophen Platon zurück. Dieser nennt das Wahre (τὸ ἀληθές), das Schöne (τὸ καλὸν) und das Gute (τὸ ἀγαθόν) als Ideen, wie auch andere Begriffe (z. B. das Gerechte). Bei ihm sind die drei Ideen miteinander verbunden und gehen auf ein einziges Prinzip, etwas Absolutes zurück. Daher soll bei ihm auch die Kunst der Erkenntnis der Wahrheit dienen. Eine Andeutung auf die Idee des Guten als höchstes Prinzip steht im „Sonnengleichnis“ (Platon Politeia 508e – 509a):

"Das nun, was dem Erkannten Wahrheit verleiht und dem Erkennenden das Vermögen, sage, sei die Idee des Guten: Denke sie dir als Ursache der Erkenntnis und der Wahrheit, sofern sie erkannt wird; und obgleich beide, Erkenntnis und Wahrheit, etwas so Herrliches sind, wirst du unter ihr selbst zu Recht noch etwas weit Herrlicheres vorstellen; wie es vorhin richtig war, Licht und Gesichtssinn für sonnenartig zu halten, sie sich aber als Sonne vorzustellen nicht richtig ist, so ist es auch hier recht, jene beiden für gutartig zu halten, aber unrichtig, eine von beiden sich als gut vorzustellen, nein, das Wesen des Guten ist noch höher zu schätzen.

Von einer unvorstellbaren Herrlichkeit, sagte er, sprichst du da, wenn sie Erkenntnis und Wahrheit ermöglicht, selbst aber noch an Herrlichkeit über diesen beiden stehet; denn Sinnenlust verstehst du gewiss nicht darunter.

[…].

Du wirst wohl einräumen, glaube ich, dass die Sonne dem Gesehenen nicht nur die Sichtbarkeit verleiht, sondern auch Werden, Wachsen und Nahrung, ohne dass sie selbst ein Werden ist?

Das ist sie nicht!

Und so räume denn nun auch ein, dass dem Erkannten von dem Guten nicht nur das Erkanntwerden zuteil wird, sondern ihm auch Sein und Wirklichkeit zukommt, ohne dass das Gute Wirklichkeit ist, sondern vielmehr an Würde und Macht noch über die Wirklichkeit hinausragt.“

http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/buecher/Musterseiten/978-3-7945-2698-7Musterseiten18-22.pdf

S. 3 „ Das Wahre, Schöne und Gute teilen die Welt in Seinsbereiche ein (was ist, was gefällt, was sein soll); und genau deswegen haben diese Ideen scheinbar nichts miteinander zu tun.

Aber andererseits hat man doch als gebildeter Mensch auch vom „Wahren, Schönen und Guten“ gehört, in genau dieser Reihenfolge und Verbindung. War da nicht irgendetwas? Hängt das nicht vielleicht doch irgendwie zusammen? Ging es da nicht um den Menschen ,um das, was ihn bewegt oder ihn sogar am Ende glücklich macht?“

S. 4 „Der Dreiklang „wahr-schön-gut“ geht auf den griechischen Philosophen Platon (427–347 v. Chr.) zurück, der in seiner Ideenlehre der Frage nachging, wie Erkenntnis der Welt überhaupt möglich ist. Ihm zufolge gelingt dies nur, weil unser Erkenntnisvermögen bestimmte allgemeine Strukturen ausweist, die mit den Strukturen des Seins, die er Ideen nennt, übereinstimmt. Als höchste Ideen nennt er in diesem Zusammenhang das Wahre, das Schöne und das Gute – Ideen, über denen selbst Gott nicht stehen (sondern sich allenfalls in ihnen manifestieren) könne. (Zugegeben, „Gott“ ist im Griechischen ein vieldeutiges Wort. Soll es aber das Höchste meinen, dann gilt, dass Gott nicht über dem Guten stehen kann, sondern es selbst ist.)“

„Das Wahre suchen und das Schöne lieben und das Gute üben.

Kein reiner Glück als dieses kann auf Erden dem Menschen werden.“

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