Verwendung eines Vorderzeugs

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moin.

echt witzig, wieviel durch die bank hier den zweck eines martingals nicht kennen....

das martingal ist EINZIG UND ALLEIN dafür da, dass, wenn der reiter die zügel nicht mehr in der hand hat ( sturz ) das pferd sich nicht in die zügel tritt.

dass es das kopf-hochreissen oder "sich der zügelhilfe entziehen" oder sonstwas verhindern soll kannst du mal getrost als dummes geschwätz von anfängern ins land der märchen schicken wo es herkommt- das ist BLÖDSINN !!! in dem moment, wo das martingal die zügellinie unterbricht, ist es zu kurz. das erinnert mich sehr an den weitverbreiteten irrglauben, dass, wenn man eine gebogene linie reitet, man den äusseren zügel stehen lässt und mit dem inneren die halben paraden gibt- und ich hab mich mit einigen bereitern unterhalten, die die leute bewusst in dem irrglauben lassen, um beim korrekturreiten glänzen zu können...

also wirkungsweise martingal schonmal erklärt.

das vorderzeug ist hilfreich, wenn bei dem pferd durch seinen körperbau bedingt der sattel leicht nach hinten rutschen kann ( es gibt halt pferde, wo das der fall ist ), oder wenn zu erwarten ist, dass es steil bergauf geht oder hohe sprünge zu bewältigen sind.

da hält das vorderzeug den sattel am widerrist.

vorderzeug gibts auch kombiniert mit martingal.

hoffe geholfen zu haben

das erinnert mich sehr an den weitverbreiteten irrglauben, dass, wenn man eine gebogene linie reitet, man den äusseren zügel stehen lässt und mit dem inneren die halben paraden gibt- und ich hab mich mit einigen bereitern unterhalten, die die leute bewusst in dem irrglauben lassen, um beim korrekturreiten glänzen zu können...

Magst du darauf etwas mehr eingehen? das klingt interessant..

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DH!! Super Antwort!

@Sammyx3: Vielen Bereitern ist es heutzutage nur mehr wichtig Geld zu verdienen, was ich zwar verstehe, irgendwie muss man ja seine Brötchen verdienen, aber wenn dabei ein "Mythos", wie ich es so gerne nenne, entsteht, der manchmal sogar dem Pferd schadet, finde ich das nicht mehr ok. Meine Meinung.

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danke für den stern...

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Ein reines Martingal hat mit dem Sitz des Sattels nichts zu tun. Es bietet dem Reiter eine Hebelwirkung, wenn sich das Pferd durch (starkes) "Über dem Zügel gehen", bzw. den Kopf nach oben reißen den Reiterhilfen zu entziehen. Viele Vorderzeuge sind mit einem Martingal kombiniert. Aber jedes für sich genommen ist in seinem Sinn und Zweck unterschiedlich :)

eine martingal ist dafür da das dass sich das pferd in heiklen Situationen nicht den Hilfen entzieht , ein Vorderzeug hindert wie du schon gesagt hast den Sattel am verrutschen. Es gibt aber vorderzeuge mit einem martingal verbunden das ist grade beim Springen sinnvoll damit der Sattel nciht verrutscht und das Pferd sich nicht den Hilfen entzieht ohne dass zu viel leder am pferd ist

Das sind zwei komplett verschiedene Sachen - Das Vorderzeug verhindert ein Hinterrutschen des Sattels, das Martingal soll verhindern, dass sich das Pferd durch Schädel-Hochreißen den Zügelhilfen entzieht. Kann man also nicht vergleichen!

äh- nicht ganz. das martingal hat einzig und allein den zwecke, das, wenn der reiter unfreiwillig absteigt, das pferd nicht in die zügel treten kann.

in dem moment, wo das martingal die zügellinie unterbricht, ist es zu kurz.

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@godelik

Godelik, das mag vielleicht der ursprüngliche Zweck sein - ich kenn aber keinen einzigen Reiter, der das als Hauptgrund ansieht, bisher war noch immer die Begründung so oder so ähnlich wie "damit der mir nicht die Nase bricht wenn er hochreißt" (Zitat Ende). Dass es dann zu kurz verschnallt ist, ist klar - wird aber leider oft genug so praktiziert.

Außerdem hab ich das auch schon trotz Martingal gesehen, dass das Pferd reingetreten ist...

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das kommt ganz auf den bau des pferdes an halt ob der sattel da guten halt hat oder nicht ;)

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