Verhalten von Spule und Kondensator?

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2 Antworten


Ich nehme an, t=0 ist der erste Zeitpunkt, in dem der Schalter grad geschlossen wurde?

Und ich nehme an, du willst die beiden direkt und ohne weitere Elemente in Serie an eine Spannungsquelle anschliessen?

Denkansatz ist eigentlich richtig, aber ev. solltest du die Zwischenstufen noch betrachten.

Denn es gibt nicht nur einen Anfang und ein Ende, sondern noch eine wichtige Zwischenstufe: Nämlich das Ausschwingen; einen Moment lang tauschen Spule und Kondensator ihre Energie aus, einige Male hin und her!
Bei ideal angenommenen Elementen theoretisch sogar unendlich lange, somit gäbe es kein "Ende" mit t=unendlich. Der Vorgang ist natürlich durch die realen vor allem seriellen Widerstände von Quelle und Spule gedämpft und schwingt aus.

Anfang richtig, t=0:
-> XL=unendlich -> IL=0 -> UL=max XC=0 -> Ic=max -> Uc=0

Mittelteil: Schwingung!

Dann wäre die Frage, was du mit IL=max meinst.
Wenn man eine ideale Spule an eine ideale Quelle hängt, wäre der mögliche ILmax = unendlich.
Da der Strom in einer Spule nicht sprunghaft ändern kann, steigt er langsam an, und der Kondensator beginnt sich schon zu laden. Damit wird der Strom bei realem Aufbau nicht unendlich.
Aber IL ist in dieser ersten Phase einmal maximal, nicht am Ende.
Denn am Ende ist ja der Kondensator geladen, Ic=0 und somit auch IL=0

Ende: t=unendlich, hier fett ein Korrekturvorschlag:
-> XL=0 (-> IL=max) -> UL=0 Xc=unendlich -> Ic=0 -> Uc=max -> IL=0


Die folgende Grafik stimmt natürlich nicht genau, weil sie bei 0 beginnt und auch bei 0 enden sollte, der Strom wird jedoch in der Schwingphase auch negativ.

LC - (Schule, Elektronik, Elektrik)

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