Vater will sein Umgangsrecht selbst kürzen

6 Antworten

Für die Wahrnehmung des Umgangsrechts gibt es keine Vorschriften.

Die Häufigkeit, Termine... müssen die Eltern miteinander abstimmen, wobei jeder Elternteil auch Rücksicht auf die Belange des anderen zu nehmen hat. Der betreuende Elternteil kann dem umgangsberechtigten also nicht vorschreiben, wann der Umgang stattzufinden hat.

Auch wenn es für die Kinder eine Umstellung bedeutet, "dürfen" die "Besuchszeiten" verändert werden. Die Kinder werden in ihrem Leben noch mit anderen Veränderungen konfrontiert werden....

Du kannst den Umgang einklagen, da die Kinder ein Recht darauf haben. Aber wie willst du das dann umsetzen. Wenn er nicht kommt wilst du ihn mit der Polizei holen lassen? Ich bin aber in diesem Fall immer für eine außergerichtliche Lösung. Redet noch einmal miteinander, erklär ihm das die Kinder darunter Leiden. Es müsste doch möglich sein das sich zwei Erwachsene Menschen, zum Wohle der Kinder einigen können.

Hallo Iche26,

das Problem ist, das es zwar eine Umgangspflicht gibt und diese auch eingehalten werden muss wenn es ein Gerichtsurteil bzw. Beschluß über die Umgangszeiten und tage gibt, aber letztendlich kann man einen Vater (und natürlich auch eine getrenntlebende Mutter) nicht zum Umgang mit den Kindern zwingen. So gesehen hat der Elternteil bei dem die Kinder lben die A-Karte gezogen, denn er ist der Willkür des anderen Elternteils (meistens die Väter) ausgesetzt. Im Prinzip können sie machen was sie wollen, aber auch das nur begrenzt.

Bei mir war es so das der Vater meiner Kinder auch ständig Zeiten gekürzt hat wegen einer neuen Partnerin dann wegen einem neuen Kind...usw.

Ich habe dagegen geklagt, sogar bis vorm OLG. Fazit. Klage gewonnen, Urteil ist aber nicht vollstreckbar, weil es nicht dem Kindeswohl dient einen Vater zum Umgang zu zwingen. Was ich aber erreicht habe damit, ist das er in so fern nicht mehr machen kann was er will, weil der Richter ihn vor die Wahl gestellt hat: Entweder den pädagogisch empfohlenen Mindestumgang den ein Kind benötigt um eine Bindung zum Vater herzustellen (alle 14 tage von Fr.-Nachmittag bis So.-Abend, die Hälfte aller Ferien und Feiertage) oder gar keinen Umgang.

Es ist so, das auch Väter ihr Leben nach ihren Kindern ausrichten müssen. Natürlich ist die Arbeit sehr wichtig, aber entgegen der Äußerungen vieler Väter gibt es immer eine Lösung. Ich habe damals beim Chef meines Ex angerufen und u eine Lösung gebeten. Dort habe ich erfahren das es von ihm aus nie Probleme gegeben hätte, er hätte einfach nur mal fragen müssen. Er hat also von vorn herein gelogen um seine Freizeit und seine Interessen zu wahren. Die meisten Chefs haben Verständnis für Umgangszeiten, man muss es nur mal regeln.

Also lass dir das bieten und vor Allem den Kindern nicht, sie haben ein Recht auf den Vater. Wenn er das nicht einsieht und ihm andere Dinge wichtiger sind, dann muss er mal grundsätzlich darüber nachdenken ob er überhaupt noch Vater sein möchte...ob er erziehungsfähig ist oder nicht...denn wenn er nicht in der Lage ist für seine Kinder gewisse Einschränkungen hin zu nehmen (auch mit der neuen Partnerin) dann ist er als Vater ungeeignet.

Manchaml ist weniger auch mehr und ohne Vater gehts besser, als mit Einem der macht was er will und dem es nur um ihn selbst geht.

Kindsvater macht mir das Leben schwer. Verlangt ständig sonder Besuchstage, obwohl alles geregelt wurde. Wie kann ich dem Ganzen Einhalt gebieten?

Habe mit meinem ehemaligen Partner eine 3 jährige Tochter. Wir waren nicht verheiratet und haben das geteilte sorgerecht.

Die Trennung erfolgte letztes jahr mit einer absoluten Katastrophe...Er stalkte mich und benutzte die Wochenenden an denen die kleine dort war um mich an die 100 mal an zu rufen und sogar im (hörbaren) Beisein der Tochter um mich aufs übelste zu beschimpfen und zu bedrohen. Es folgte per Amtsgericht eine Verfügung gegen ihn für 3 Monate und meine Anwältin bestimmte auf Grund des bedrohlichen Verhaltens seiner Seits den Umgang auf aller 2 wochen. Er konnte Veto einlegen und tat es nicht...

Das ist ein jahr her und das stalken hörte auf...Ich wollte für meine Tochter ein entspanntes Umfeld schaffen und lockerte den Umgang etwas. Also statt Freitag bis Sonntag, in Ausnahme Fällen Donnerstag bis Sonntag.

Fakt ist, ich habe mir damit ein Ei gelegt. Jeden Montag werde ich mit SMS belästigt. Er erfindet Geschichten um mich an das Handy zu bekommen. Ich könnte so viele Punkte aufzählen wo er mich attackiert, versucht zu erpressen und droht sogar meinem verlobten (mein verlobter bat ihn sachlich die SMS Belästigung zu unterlassen. Darauf kamen Beschimpfungen und der Satz "du lernst mich richtig kennen").

Letzte Woche gab ich ihn die Gelegenheit sie Mittwoch abend (an ihrem Geburtstag) zu holen und 2 tage mit ihr in der neuen kita die Eingewöhnung zu machen. Damit er sieht wie es ihr dort ergeht....Er gab sie Sonntag ab.bombardierte mich wieder Montag mit lügen per SMS. Um ein Gespräch zu erzwingen.

Und jetzt möchte er sie diese Woche in der schließzeit wieder gleich das Kind Mittwoch holen. Als ich meinte das ich das nicht möchte und ein 3 jähriges Kind keine Puppe ist und höflich die frage verneinte. Wurde mir sofort eröffnet von seiner Mutter das ein Anwalt bereits konsultiert wurde.

Ich würde nie den Kontakt unterbinden oder sogar verringern....Mein Ziel ist eine konstante im Umgang ohne beschimpft oder belogen zu werden. Alle Fortschritte werden mit SMS lügen und Beschimpfungen zunichte gemacht. Ich mache ständig Zugeständnisse um Spannungen zu lösen....Nichts hilft.

Er versucht sogar mir beim Arzt hinterher zu telefonieren wenn ich beim Arzt mit dem Kind war (sie hatte schnupfen und ich wollte für fragen ob der häufige schnupfen normal sei)....

Kann ich den Umgang gerichtlich regeln lassen? Wie kann ich endlich Ruhe in die sache bekommen? Hat jemand Erfahrung?

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