Unterschied zwischen der Goldenen Regel und dem Kathogischem Imperativ

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Die Goldene Regel stammt von Jesus und heißt: "was immer ihr wollt, daß euch die Menschen tun, das tut ihnen auch."

Der kategorische Imperativ ist von dem Philosophen Immanuel Kant und heißt sinngemäß so: "Handle immer so, daß man aus deinen Handlungen ein allgemeines Gesetz machen könnte".

Der Unterschied ist im Ergebnis garnicht so groß, nur daß Kant ein größeres Interesse an Systematik hat als Philosoph. Bei beiden geht es um den achtsamen Umgang mit den anderen.

Der kantische kategorische Imperativ zielt auf Verallgemeinerung. Die maxime soll daraufhin überprüft werden, ob sie zum allgemeinen Gesetz taugt.("Handle so, dass du wollen kannst, dass die maxime deines Handelns ein allgemeines gesetz werde") Die Goldene Regel wird häufig mit dem katgorischen Imperativ verwechselt. Sie hat aber einen anderen Ansatz, geht vom subjektiven Empfinden/Wunsch des Einzelnen aus, wonach das als moralisch richtig zu bewerten ist, was ich selbst wünsche, dass andere es mir tun. Das ist der hauptunterschied zwischen beiden.

Das imho die beste Antwort ... DH

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Naja der Unterschied dabei ist vor allem:

Bei der Goldenen Regel geht es um eine Person. Wenn man zum Beispiel das relativ simple Beispiel eines Schülers nimmt, der einen Vortrag hält, die Schüler sollen zuhören, aber quatschen. Bei der Goldenen Regel, würde das Quatschen bedeuten "Joa, mir doch egal, dann hört derjenige mir eben auch nicht zu." Es bezieht sich quasi nur auf die beiden. Bei dem kategorischen Imperativ wird die eigene Tat zum allegemeinen Gesetz! Das bedeutet, sobald jemand einen Vortrag hält oder redet, beginnen alleee anderen zu reden, da es ein allgmeines Gesetz ist und immer und für jeden gilt...

Hoffe es hat i.wie geholfen :)

lg lilue

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