Trotz Beziehung eine Freundschaft mit dem anderen Geschlecht

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Ich teile voll und ganz deine Ansicht, also die die du hattest ehe deine Freundin dich mit ihrer ''Launen-Masche'' weichgekocht hat. Für mich wären diese ''Gedanken die sie einfach nicht weg bekommt'' ein Schlag ins Gesicht, sie sind doch nichts anderes als die Umschreibung dafür, dass sie dir nicht vertraut, dass sie glaubt dich kontrollieren zu müssen weil du nicht in der Lage bist alleine verantwortungsvoll zu handeln. Damit könnte ich nicht leben, daher bräuchte ich da gar nichts entscheiden, es wäre klar, dass mir diese Beziehung es eindeutig nicht wert ist gelebt zu werden.

Deine Kumpeline kann ich sehr gut verstehen, ich hätte auch nicht viel Lust auf eine Freundschaft die ich nur noch unter Einbeziehung einer Dritten führen kann. Zumal ich Menschen die nicht in der Lage sind anderen zu vertrauen a priori selbst auch nicht vertrauen kann. Für mich sieht der Mensch in anderen immer in erster Linie die eigenen Fehler, damit wäre das keine Freundschaft mehr, denn ich müsste hierzu ja euch beiden vertrauen und das kann ich wie gesagt nicht.

Für mich ist das hier keine Entscheidung zwischen Deiner Freundin und deiner Kumpeline, sondern zwischen deiner Freundin und deinem Leben. Überlege doch mal wie das aussieht, wenn du jetzt wirklich darauf eingehst und dich nur noch ''unter Kontrolle'' mit anderen triffst. Wirkt das nicht so als könntest du dir doch auch vorstellen, dass bei dir Gelegenheit Diebe bzw. Liebe macht? Kontrollsucht ist, wie der Name schon sagt, eine Sucht und wie jede Sucht so steigert auch sie sich immer mehr je mehr man ihr nachgibt.

ich glaube, das ist eine frage der persoenlichkeit, ob man damit umgehen kann oder nicht.

letztlich zeigt sich bei deiner freundin, dass sie unsicher ist und sich moeglicher weise sogar unterlegen fuehlt (deiner kumpeline gegenueber), weshalb es ihr angst macht, wenn du dich mit der triffst.

ich kann das aus meiner position (ich bin allerdings schwul, aber mein freund hat einen schwulen besten kumpel, also eine vergleichbare situation) das nicht ganz nachvollziehen, was deine freundin macht. fuer mich ist klar, dass mein freund jederzeit mit diesem oder mit anderen freunden was unternehmen, egal ob ich dabei bin oder nicht. ich weiss, dass er mich liebt und wir fuehren eine ausgewogene und gleichberechtigte beziehung. ich will auch gar nicht, dass wir immer als "paerchen" ueberall auftauchen, weil jeder fuer sich eine eigenstaendige person ist.

ich wuerde mir das an deiner stelle nicht bieten lassen, denn freunde sind auf einer anderen ebene als partner ebenso wichtig.

Habe kein Verständnis für solch ein Verhalten. Gerade wenn man davor schon befreundet war.

Soll sich also der erlaubte Freundesradius nur noch auf Menschen gleichen Geschlechtes beziehen, nur weil man in einer Beziehung ist?

Total irrational meiner Meinung nach, es gibt einfach keine logischen Gründe. Deine "Kumpeline" ist ein Mensch wie jeder andere auch, wieso solltest du dich nicht mehr mit ihr treffen dürfen? Kindisch sowas.

Gegenfrage; wäre es für dich okay wenn sie sich mit einem männlichen Freund trifft mit dem sie mal rumgeknutscht hat?

Ich kann deine Freundin sehr gut verstehen, so sehr ich meinem Freund auch vertrauen würde ich würde mir jedes mal Gedanken machen wenn er sich mit einer anderen Frau trifft und erst recht wenn da mal was lief (wenn auch im Suff).

Ich finde es auch merkwürdig dass deine Kumeline das NULL versteht, sie ist doch selber eine Frau, wie würde sie denn in so einer Situation reagieren? Ein bisschen Verständnis sollte sie doch haben, oder will sie doch die "Macht" messen zu wem du mehr stehst, zu ihr oder deiner Freundin?! Vlt hat sie ja doch mehr als freundschaftliche GEfühle?!

Wäge ab was dir mehr Wert ist, eine glückliche Freundin und eine Kumpeline die du ja auch noch sehen kannst halt mit deiner Liebsten, oder eine glückliche Kumpeline und eine enttäuschte Freundin die sich jedes Mal Gedanken macht und traurig ist wenn du dich mit ihr triffst.

Im Grunde ist das deine Entscheidung und NUR du kannst diese fällen, wünsch dir alles Gute :)

Hi Melly13,

erstmal danke für deine schnelle Antwort! Das Ding ist, ich bin, genau so wie meine Kumpeliene, der Typ der da keinen Aufstand macht und gerne Freiräume lässt. Also würde ICH sie machen lassen.

Was das mit dem Unverständnis meiner Kumpeliene auf sich hat, muss ich sagen, finde ich Deinen Punkt interessant. Vielleicht ist das für sie unbewusst mehr als nur das Prinzip "Freundschaft vor Liebschaft". Aber anderseits hat sie ja auch selber nen Freund, also noch weniger Grund zur Sorge.

Und zur Abwägung: Mir ist halt beides verdammt wichtig..

Nichtsdestotrotz! Vielen lieben Dank für deine Einschätzung!

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@8whYsOserioUs8

okay, du bist so ein Typ deine Freundin ein anderer Typ, ihr müsst Kompromisse eingehen, setzt euch zusammen und sprecht darüber, so das am Ende eine Lösung rauskommt mit der ihr beide gut leben könnt. Auf stur setzen und deine Freundin damit übergehen kann ein Beziehungskiller sein.

Selbst wenn deine Kumpeline einen Freund hat kann wie du schon sagst ganz unbewusst sowas wie Eifersucht auftauchen, vlt wär das mal eine Investition wert um bisschen nachzuhaken. Ganz diplomatisch natürlich, man will ja nichts unterstellen ;)

Wie wäre es denn damit erst mal deiner Freundin mehr Aufmerksamkeit zu schenken, damit wächst die Beziehung und das Vertrauen, und erst dann sich wieder auf die Kumpeline einlassen? Freunde haben doch Verständnis wenn man frisch verliebt ist und erstmal die Freundin mehr in den Mittelpunkt steht. Wer will nicht rund um die Uhr den Partner anhimmeln ;)

Sehr gerne, pass nur auf das, egal wie du dich entscheidest nicht damit unglücklich wirst, denn du bist für dich nun mal der wichtigste Mensch auf der Welt :)

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Ich würde mir nie von meinem Partner reinreden lassen, mit wem ich mich treffe. AUSSER: Er hatte vor mir sehr schlechte Erfahrungen in diese Richtung gemacht. Dann hätte ich Verständnis dafür, würde mich aber in Ruhe mit ihm zusammen setzten und eine Lösung finden. Den irgendwann muss der Partner einfach einen Vertrauen, dass ist in meinen Augen eine Beziehungsgrundlage.

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