Thomas Sabo Kette rostet?

 - (Schmuck, Kette, Rost)

3 Antworten

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Silberschmuck läuft im Laufe der Zeit an, das ist ganz normal.

Im Idealfall besorgst Du Dir ein gutes Silbertauchbad im Drogeriehandel oder beim Juwelier. Alternativ tut es auch ein selbstgebasteltes Tauchbad mit Alufolie (Schale damit auskleiden) und Backpulver in warmen Wasser. Alle anderen Hausmittelchen lass weg, die schaden mehr, als das sie helfen.

Erst reinigst Du den Schmuck mit einer milden Seifenlauge und trocknest ihn gut ab. Anschließend wendest Du das Tauchbad nach Anleitung an und spülst wieder gut mit Wasser ab. Danach trocknest Du die Kette wieder gut ab und polierst mit einem alten Frottee- oder Küchentuch kräftig nach. Das beste Ergebnis liefert hier eigentlich auch ein speziell imprägniertes Silberputztuch aus dem Handel, aber mit einem Frotteetuch bekommt man auch ganz gute Ergebnisse.

Eine professionelle Aufarbeitung kannst Du auch von einem Goldschmied vor Ort für relativ kleines Geld machen lassen. Danach ist die Kette dann wie neu.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Danke vielmal für die detaillierte Info! :)

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Reib sie mal mit zahnpasta ein lass es einwirken und dann abspülen

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Ist es nicht schädlich wenn Zahnpasta in Berührung mit der Kette kommt?

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Die zähnchen lösen sich ja auch nicht auf wenn man sie putzt

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Der Begriff "rostig" trifft hier nicht zu, und normalerweise niemals bei Schmuck, außer, der wurde in sehr nasser Umgebung aufbewahrt.

Das, was für den Laien wie "Rost" aussieht, nennt der Fachmann Patina.

Echtes (also gestempeltes ) Silber bekommt eine immer dunkler werdende bräunliche Schicht, die mit im Fachhandel zu bekommenden guten Putzmitteln wieder wegzumachen ist. Wenn Silber rhodiniert wird, also mit Rhodium(Edelmetall) beschichtet wird, ist etwas kostenintensiv, wird das verhindert. Bei billigem Modeschmuck lohnt das nicht.

Gold bekommt so eine Patina erst nach Jahren, daher wurden oder werden auch heute noch, einige gute Silberbesteckvorlegeteile vergoldet. Bei Gold (ich meine nur das echte gestempelte) geschieht das schneller je niedriger der Gehalt ist.

Leider schreibst Du hier nicht, ob es sich um echten oder unechten Schmuck handelt (Achtung nicht jeder Schmuck von einer namhaften Firma ist immer echt).

Vorhin habe ich beschrieben, wie es bei echtem Schmuck aussieht.

Bei unechtem, da ist nur die Oberfläche mit ein bischen Gold oder Silber belegt. Diese Beschichtung geht jedoch ab, bei einem Teil früher, bei einem anderen später, hängt von der Dicke ab.

Da kann man einerseits mit Sidol (gibt es leider nicht mehr im Handel, evtl. noch online, soll es von Polyboy, natürlich unter anderer Bezeichnung, wieder geben, konnte aber die Wirksamkeit noch nicht überprüfen) abreiben und gut reinigen. Das macht solche Teile wieder schön, muß aber immer wieder wiederholt werden.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Mit "Berufserfahrung" wüsstest Du, allein wenn Du den Markennamen liest, dass es sich um nicht rhodiniertes Sterlingsilber handelt.

Wieder mal die Bitte: lass due Referenz Berufserfahrung weg. Du schmückst Dich wieder und wieder mit fremden Federn.

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@Lycaa

Berufserfahrung habe ich, schon seit Jahren. Was und wo ich bisher gemacht habe, habe ich nicht nötig hier hinzuschreiben.

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@338194

Doch, für die anderen User schon. Die sollten Wissen, dass Dein Auftreten hier unter "selbstsicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" fällt.

Ich bin ja nun schon so einige Jahre Goldschmiedin und ich kenne Deine Antworten. Daher kann ich Dir attestieren, dass die Qualität Deiner Antworten in der Regel unterirdisch ist. Oder dass wahlweise Deine ominöse "Berufserfahrung" nicht verhindern konnte, dass Du vielfach keine Ahnung von dem hast, was Du hier so von Dir gibst.

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