"Täuschungsversuch" in einer Klausur?

6 Antworten

ich habe um 8:35 eine Formel auf ein Schmierblatt geschrieben (offen auf dem Tisch), damit ich sie nicht vergesse.

Woher? Aus dem Kopf? Oder aus einem Hilfsmittel, dass Du nicht in der Klausur benutzen durftest, z.B. ein Lehrbuch oder einer Formelsammlung.

Wenn es auswendig aus dem Kopf war, wäre es für mich kein Täuschungsversuch. Da würde ich versuchen mit dem Lehrer zu reden, zur Not auch über die Schulleitung bzw. den Oberstufentutor gehen.

Wenn Du aber mit einem Lehrbuch oder so rumhantierst & dort Sachen abschreibst, obwohl Du die Klausur schon "in der Hand" hast, dann wäre es für mich durchaus ein Täuschungsversuch. Dann wäre die Konsequenz & Reaktion des Lehrers, meiner Meinung, angemessen.

Wenn ihr die Arbeit erst um 8:47 begonnen habt, dann wird er sicher vorher gesagt haben, das ihr davor nicht schreiben, also an der Arbeit arbeiten dürft.

Bei uns (Uni) heißt vorher schreiben sofortiger Ausschluss aus der Klausur. Denn die Prüfung hat noch nicht begonnen und du nimmst also eine Hilfe mit in die Klausur.

Du könntest ein paar Leute die um dich rum fragen, ob sie gesehen haben, dass du es erst da aufgeschrieben hast.

Vielleicht lässt sich mit dem Lehrer reden, vielleicht nicht.

Warum habt ihr denn erst "so viel" später angefangen?

Das ist natürlich Interpretationssache. Kann er beweisen, das Du es nicht während der Klausurzeit aufgeschrieben hast? 

Kannst Du mit dem Lehrer reden? Ist er zugänglich? Wenn nicht, dann mit einem Vertrauenslehrer oder dem Stufenleiter.

Erkläre den Vorfall und versuche eine Einigung zu finden. Du könntest gegen die Entscheidung sogar Rechtsmittel einlegen, aber dann hast Du Stress mit dem Lehrer. Wäre für die Zukunft eine noch blödere Ausgangslage.

Ein Freund von mir hat den gleichen Fall gehabt. Mathe Leistung hat er sich was vor der Klausur angeschaut und dann auf das Schmierpapier geschrieben. Der Lehrer hat auch von Täuschungsversuch gesprochen aber die zwei haben miteinander geredet und mein Freund hatte sogar zwei Zeugen. Die Klärung hat der Beziehung zu dem Lehrer gut getan.

Es gibt bei normalen Klausuren keine Rechtsmittel.

0

Darf ein Lehrer rückwirkend einen letztendlich gelungenen Betrugsversuch ohne Beweise ahnden?

Moin. folgendes Problem. Ein Lehrer hat auf Grund etlicher Fehlstunden und fehlender Noten, einen tag vor Zensurenstop eine Stundenarbeit benoten lassen. Diese Stundenarbeit ist eine Woche zuvor von der Parallelklasse ebenfalls erstellt worden. Zur Erläuterung, zeigte sie einige der bereits kontrollierten Arbeiten kurz hoch. anschließend war eine Tabelle mit der Hilfe des Lehrbuches zu erstellen (Es hat keine Belehrung bezüglich des Betrugsversuches Stattgefunden). Da zwei Schüler einen anderen test nachschreiben mussten brachte der Lehrer sie dafür in einen anderen Raumund war somit für ca. 2-3 Minuten abwesend (Verletzung der Aufsichtspflicht gemäß §61 SchulG M-V). In dieser Zeit ergriff ein Schüler die Initiative und fotografierte jene bespielarbeit ab und leitete sie einem Klassenkameraden weiter, der es im den Klassenchat veröffentlichte. Sie kam zurück und viele Orientierten sich an jener Arbeit um ihre eigene Tabelle zu erstellen. Bis ende der stunde wurde seitens des Lehrers keine Bemerkung zu Spickzetteln Handys o.ä. gemacht (d.h. niemand ist aufgeflogen). Nach dem Unterricht ging jedoch ein Mitglied dieses Klassenkollektivs zum Lehrer und meldete dies. Daraufhin teilte der Lehrer mit dass die Arbeiten mit 6 Bewertet werden. Anzunehmen ist dass die Begründung der Betrug ist. Nach §67 SchulG M-V Absatz 3 wird jedoch in der Gegenwart formuliert "Versucht ein Prüfling, das Ergebnis der Prüfung durch Täuschung zu beeinflussen, ist die gesamte Prüfung für nicht bestanden zu erklären.(...)". Das steht NICHT ´hat beeinflusst´. Also. Wie ist die Sache für alle Parteien positiv zu managen? Vielen dank für eure zeit!

...zur Frage

Auswendig Gelerntes in einer Klausur aufschreiben Plagiat?

Hallo, Ich weiß, im Internet sind schon ähnliche Fragen, aber könntet ihr mir mir bitte bei meinem Fall helfen? Ich hab für eine Englisch-Arbeit die Einleitung auswendig gelernt, also eine kurze Zusammenfassung des Buches. Es ist Nur ein Satz. Ich hab ihn so im Internet gefunden und fand ihn ganz schön, deswegen habe ich ihn mehrfach gelesen und konnte ihn dann praktischer Weise auswendig, weil ich auch ein gutes Gedächtnis habe. Die weiteren 8 Seiten meiner Klausur sind eine Analyse, die von mir kommt. Schließlich wusste ich bei der Vorbereitung ja auch noch nicht das genaue Thema. Gestern habe ich die Arbeit zurück bekommen und 0 Punkte mit dem Vorwurf eines Plagiats. Mein Lehrer hat nur die erste Seite gelesen und gesagt, man dürfe nichts schreiben, was keine Eigenleistung ist, denn er hat die Internet-Seite gefunden. Ich wusste das nicht und es wurde vorher auch nie gesagt. Was soll ich jetzt machen. Gibt es vielleicht irgendwelche Richtlinien zum Thema?

...zur Frage

Aufgaben vorher bekannt - Täuschungsversuch?

Ist es ein Täuschungsversuch wenn ein Schüler bereits eine Woche vor der Klausur die Aufgaben auf dem Lehrertisch abfotografiert hat und sich dies erst nachdem die Zensur erteilt wurde durch den Hinweis von Mitschülern herausstellt? Kann der Täuschungsversuch mit 0 Punkten geahndet werden?

...zur Frage

Bedrohung durch Schülerin?

Hallo, ich bin Lehrerin eines Gymnasiums und ich möchte euch um Rat bitten.

Kürzlich traf ich eine ehemalige Schülerin meiner Schule wieder. Dieses Treffen verlief allerdings nicht unbedingt positiv.

Schon zu Schulzeiten galt sie unter allen Kollegen als verhaltensauffällig. Ihre Noten waren regelmäßig in allen Fächern mieserabel und sie zeigte weder Talente noch Begeisterung. So musste sie sogar eine Klasse wiederholen. Da ich auch Beratungslehrerin bin, legte ich ihr nahe, an eine Hauptschule zu wechseln, da sie die Anforderungen eines Gymnasiums rein gar nicht erfülle und sie nie intelligent genug wirkte. Auch charakterlich fiel sie stets negativ auf. Im Unterricht guckte sie lieber geistesabwesend aus dem Fenster, erledigte nie ihre Hausaufgaben und häufig wirkte es als nehme sie Drogen, was auch völlig ins Bild passen würde. Man sah ihr ihre Herkunft aus der Unterschicht an: Zum einen durch ihr asoziales Verhalten, zum anderen durch ihr Erscheinungsbild. In der Oberstufe unterrichtete ich sie nicht mehr. Allerdings blieb sie auch dann das Thema einer jeden Konferenz. So hörte ich regelmäßig, dass sie in jeder Arbeit spicke. Meine Kollegen erbarmten sich aber und ließen sie dennoch, wenn auch mit mäßigen Noten, bestehen.

Als ich sie traf, warf sie mir (und meinen Kollegen) vor, wir hätten uns immer über sie und ihre Herkunft (auch vor der gesamten Klasse) lustig gemacht, sie diffamiert und sie ungerecht behandelt bzw. benotet. An unsere Schule sei sie nach der Grundschule mit einer 1,0 gewechselt und anschließend bekam sie nur noch 4er und 5er. Ich erfuhr auch, dass sie jetzt angeblich Mensa-Mitglied sei, Medizin studiere und ein Stipendium erhalten habe. Das Gespräch endete mit ihren Worten, man sehe sich immer zweimal im Leben. Während unserer Unterhaltung wirkte sie sehr arrogant und bedrohlich, was mich sehr verwunderte, da ich sie eher ängstlich und nicht gerade selbstbewusst in Erinnerung habe.

Ich bin mir unsicher, wie ich mich nun verhalten soll. Sollte ich das als eine Bedrohung ansehen und in der Schule melden oder gar die Polizei benachrichtigen? Man hört schließlich häufig von Anschlägen. Andererseits mache ich mir natürlich auch Sorgen, ob das nicht lächerlich wirke. Gerne würde ich dafür sorgen, dass man ihr das Abitur aberkennt (aufgrund ihres Betrugs), aber ich glaube, das würde eine Eskalation verursachen.

...zur Frage

Täuschungsversuch Folgen und wasdagegen tun HILFEEE!

ich habe einen Täuschungsversuch begangen. Kurz die cliffs dazu: Fach: BWL -Zettel wurde gefunden obwohl kein Hilfsmittel außer Tachenrechner erlaubt ist -schlussendlich hätte ich die Spicker gar nicht gebraucht, weil die Aufgaben genau die waren die ich zum teil gelernt habe - wieso Spicker: Angst vor der Klausur, dass ich die nicht bestehe, zu viel Inhaltstoff

Ich habe den Brief am 25.04 erhalten und innerhalb von 14 Tagen eine Stellungnahme abgeben.

Was soll ich jetzt tun:

a) Zustimmen das dies mein Spicker war? Aber begründen das ich dies nicht benutzt habe und die Klausur ohne meinen Spicker geschrieben habe. Muss ich davon ausgehen das ich einen Geldbuße zahlen muss (liegt bei bis zu 50.000 EUR)

b) Was muss ich jetzte bei meiner Stellungnahme schreiben ??

...zur Frage

Noten sind unfair?

Ich finde Noten zeigen nichts über den Schüler nur das er lernen kann. Lehrer bevorzugen immer Schüler -> Bessere Noten als die anderen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?