Stoße jeden von mir der mir zu nahe kommt...

2 Antworten

Also, die Diagnose die man dir unter Umständen stellen könnte, finde ich immer sehr gewagt, vorallem weil diese sehr negativ assoziiert wird.

Aber das Nähe/Distanz-Dilemma sowie stark wechselnde Gefühlsaufwallungen ohne mittelbar zu erkennende Gründe, das Auftragen einer metaphorischen Maske um der Umgebung eine emotional stabile Situation vorzuspielen,  all das sind Symptome einer Borderlinepersönlichkeitsstörung oder gar einer Borderlinepersönlichkeit.

Unter Umständen kommen noch selbstschädigendes Verhalten hinzu (die Nähe/Distanzproblematik ist ein Teil davon), emotionale oder körperliche Selbstverletzung, Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch, Drogen, Spielsucht, Magersucht und noch Vieles mehr (muss alles nicht sein und ist von der Ausprägung dem Alter der betroffenen Person abhängig)

Es wäre vielleicht nicht verkehrt, diese Dinge mit dem Hausarzt zu besprechen und dich dann an einen Psychologen überweisen zu lassen, der zumindest überprüfen kann, ob ein Befund vorliegt.

Sollte das zutreffen könnte dir eine Verhaltenstherapie sehr helfen, sofern SVV oder Süchte nicht zu den vordergründigen Problemen gehören sollten.

Also körperlich verletze ich mich nicht, ich trinke nicht, ich nehme keine Drogen, spiele nicht und bin auch nicht magersüchtig. Ich bin realtiv Jung also U18 . Letztes Jahr war für mich recht schwer.. Zwei Verwandte sind gestorben, mehrere meiner Freunde wollten sich umbringen, ein Freund war lebensgefährlich verletzt und mir wurde emotional sehr wehgetan.

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@wakilulu

Wie gesagt, all diese Symptome müssen nicht auftreten. Natürlich muss auch keine Persönlichkeitsstörung vorliegen.... das Problem ist sowieso, dass man praktisch Jedem eine solche Diagnose anhängen könnte, wenn man nur die richtigen Fragen stellt.

Hattest du in der Vergangenheit keine solchen Verhaltensweisen? Also 2 Jahre zuvor?

Wie steht es bei dir sonst mit Emotionen. Kannst du dich mit dem Begriff "Weltschmerz" persönlich identifizieren?

Eine andere Sache sind (eigentlich doof wenn ein männl. Rezensent sowas anspricht) hormonelle Medikamente / Verhütungsmittel. Darauf musst du hier nicht antworten, wäre aber auch eine Sache, bei der Wechselwirkungen auftreten können, die zumindest emotional sehr labil machen können und was du dann mit dem verschreibenden Arzt (wahrscheinlich Facharzt) besprechen könntest.

Auch eine leicht bis mittelschwere Traumatisierung auf Grund der Vorfälle im letzten Jahr könnte eine Ursache sein, Depressionen könnten eine Folge sein. Ein Selbstmord, ob erfolgreich oder nicht, kann für die Umgebung schwere Folgen haben, weiss ich selbst nur zu gut.

Darf ich fragen, wie es zu einem so gehäuften Auftreten von Suizidversuchen gekommen ist? Bist du da irgendwie involviert? Könntest du eine psychische Abhängigkeit zu einer dieser Personen oder deren Umfeld ausschliessen? Wie siehts mit dem schlafen aus? Kannst du gut ein- und durchschlafen? Träumst du normal oder hast du vermehrt Albträume?

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mache ganz kleine schritte (nicht gleich nen marathon laufen wollen, sondern mit 10 min. joggen beginnen, dann 5 min. gehen, dann wieder 10 min. joggen usw. - und dies dann aug deine psych.-seelischen probs übertrtagen)

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