Stockbrot aufbewahren?

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2 Antworten

Einfach mal für die nächste Stockbrotaktion.

Du stellst den Teig für den nächsten Tag einfach mit der Hälfte der angegebenen Menge Hefe her, knetest ihn bis er richtig viel Kleber gebildet hat und stellst ihn über nach in den Kühlschrank. Es sollte ein relativ weicher Teiig sein.

Am nächsten Morgen sollte er dann die Schüssel schon füllen. Dann schlägst du ihn zusammen, also einfach nur die Luft rausschlagen. Dann streust du ordentlich Mehl auf die Oberfläche, deckelst zu so dass aber noch Luft dran kommt und nimmst ihn mit.

Ca. 1 Stunde vor der Verarbeitung, er sollte Zwischenzeitlich schon wieder deutlich an Volumen zugelegt haben, schlägst du ihn nochmal zusammen, das Mehl zum abdecken sollte ausreichend sein, damit dir nicht alles an den Händen kleben bleibt, und formst Kugeln der gewünschten Größe, legst sie auf ein bemehltes Tuch und deckst sie ab. Zum Backstart müsste der Teig dann so sein, wie du ihn brauchst.

Durch die lange Teigführung wird er obendrein auch noch besonders gut schmecken.

tricola47 23.10.2013, 08:58

Eine sehr gute Antwort, Dankeschön an adianthum

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adianthum 23.10.2013, 09:01
@tricola47

Oh bitte sehr, gern geschehen, und danke fürs Sternchen

Gelernt ist halt gelernt ;-))

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Brauchst du nicht, den Teig kannst du übernacht lagern (ist ja normal ein Hefeteig, der muss sowieso gehen), am besten kühl stellen, aber nicht zu kalt. Er wird nicht innerhalb eines Tages schlecht. Wenn du die Brote vorbackst, nimmst du den ganzen Spassfaktor raus.

tricola47 20.07.2013, 08:42

Du hast recht, beim Vorbacken entfällt der Spassfaktor. Hier noch ein paar Gegebenheiten. Wir machen einen Aktionstag, fahren um 8.00 Uhr morgens los, das Stockbrot soll erst um 16.00 Uhr über der Flamme gegart werden, bei der Hitze ist der Teig in dieser langen Zeit schon längst übergangen. Die Kühltasche ist mit Getränken belegt. Meine Frage ist, kann ich vorbacken und wenn ja, wie lange soll das Stockbrot in den Backofen?

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