Stimmt es, dass das Glück den Fleißigen sucht?

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Das Sprichwort heißt "Das Glück ist mit den Fleißigen".

Damit ist nicht die Glücksempfindung gemeint (gesteigerte Zufriedenheit), sondern ein günstiges Ergebnis, das den Fleißigen zufällt. Fleiß wird nach dieser Auffassung mit Erfolg belohnt.

Wer wenig tut, sich kaum einsetzt oder einfach nur abwartet, ob etwas von selbst in den Schoß fällt, wird seltener aufgrund zufälliger glücklicher Umstände trotzdem erfolgreich sein.

Eigenes Zutun erhöht die Erfolgschancen, weil damit viele Ansatzpunkte geschaffen werden, an die sich etwas anknüpfen kann und die etwas eintragen. Allerdings gibt es Einschränkungen. Der Zusammenhang gilt bei der Wahl sinnvoller Ziel und eines richtigen Vorgehens. Verkehrte Ziele und ein fleißiges Bemühen ohne Sachkenntnis und Klugheit steigern die Erfolgsaussichten nicht.

Das konzentrierte Aufgehen in einer Tätigkeit kann sich mit einem Zustand der Zufriedenheit verbinden. Freude und Erlebnisse der Lust bedeuten einen Zustand des Wohlgefühls. Eine Glücksempfindung kann Ausdruck einer Übereinstimmung mit sich selbst in einer Stimmung eines erfüllten/gelungenen Lebens sein.

Glück beruht auf einer Tätigkeit, in der eigene Anlagen (Fähigkeiten) entfaltet werden. Ein bloßes Abrackern ist damit nicht gemeint. Die Möglichkeiten sind vielfältig und in der konkreten Wahl individuell. Auch kontemplatives Leben und ein Eintauchen in Phantasie gehören dazu. Die eigene Einstellung spielt eine Rolle, auch dabei, wenn günstige Umstände eintreten, das zufällige Glück anzunehmen und sich darüber zu freuen. Bei einer selbstbestimmten Eigenaktivität fühlen sich Menschen mit größerer Wahrscheinlichkeit wohl und glücklich. Unausgefülltes Abwarten ist kein vielversprechender Weg zum Glück. Vorstellbar ist eine Vorfreude auf ein zukünftiges Ereignis. Ein Einsatz für ein mit Überzeugung bejahtes und mit Begeisterung verfolgtes Ziel ist eine gute Grundlage für Glück.

glück wird subjektiv wahrgenommen, ist eher eine einstellungs- als fleißgeschichte. natürlich kann man ziele verfolgen und letztlich erreichen, aber ob das jetzt glück oder lediglich ein etappenziel ist, muß jeder individuell entscheiden und ist auch von den jeweiligen zielen und eigenen vorstellungen abhängig. die größten glücksmomente in meinem leben, hatte ich in ganz unerwartet in banalen situationen.

noch ein gedanke dazu: ich halte die allgegenwärtig propagierte machbarkeit als eine gefährliche illusion. das leben hält manchmal auch ein paar katastrophen bereit - so etwas passiert dann einfach, ohne daß man einen einfluß darauf hätte. der umkehrschluß wäre ja dann, daß man selbst dafür verantwortlich wäre.

Das ist ein Spruch von Eltern, die erreichen möchten,dass die Kinder fleißiger werden. Glücklicher wird man nicht durch warten auf das Glück, sondern wenn es zu einem kommt. Noch glücklicher wird man aber,wenn aber etwas erreicht für das man hart gearbeitet hat.

Also ich habe meine eigene Theorie: Umso fleißiger ein Mensch, desto mehr Tätigkeiten/Arbeiten führt er aus. Führt er mehr Arbeiten aus geht auch mehr schief. Geht etwas oft schief ist es ein umso glücklicherer Moment wenn doch mal etwas gut läuft ^^"

Also vllt. empfinden man dieses ominöse Glück dann intensiver...

Ja, nur der Tüchtige hat auch Glück

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