Stehen wir am Anfang einer neuen Epoche?

5 Antworten

Es hieße nicht Geschichte, wenn sie nicht nachträglich urteilen würde.
Nur technologische Entwicklung reicht dafür nciht aus.
Die Summe der gesamten Ereignisse ist entscheidend.

Ja, das nachindustrielle Zeitalter. Stichworte Weltbürger, Globalisierung, Künstliche Intelligenz, Weltkommunikation, Entindividualisierung und Algorithmen, Klimawandel, Umweltmächte, aber auch Nationalismen und gegendemokratische Bewegungen.

Jedes für sich gesehen ist sicher spannend, aber nicht ausreichend für eine Epoche.
Globalisierung betrieben schon Kolumbus & Co, ebenso die Wickinger.

Weltkommunikation hat es schon seit Marconi und Bell, der mit dem Telefon.

Eventuell noch KI, je nach Entwicklung, etwa von autonomen und selbstlernenden Robotern.
Selbst diese hängen von der Frage ab "wem zum Nutzen?"

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@soisses

De Ingredenzien gab es für alle Epochen schon immer. Feuer, Wanderung, Soziales Leben usw.

Aber die Mischung macht es. Die Globalisierung ist heute etwas völlig anderes als zu Kolumbus` Zeiten. Es passiert nämlich alle fast gleichzeitig.

Dadurch werden geistige Energien weltweit zusammengeschaltet, was zu einer Explosion von Entwicklung führt und geführt hat.

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  • Digitalisierung, Robotereinsatz, künstliche Intelligenz, Nanotechnologie
  • Globalisierung, Massenmigration (was wir bisher hatten ist erst der bescheidene Anfang)
  • Krise der kapitalistischen Wirtschaft
  • Auflösung von Nationalstaaten, Identitäten und Kulturen zugunsten einer einförmigen Einheitszivilisation

wobei wohl die Betonung wohl eher auf Einheits- liegen dürfte und weniger auf Zivilisation im Sinn von Zivilisiertheit.

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