Sind wir real?

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Mich beschäftigt dieses Thema auch schon eine Weile. Ich habe verstanden, daß die inzwischen als kleinste Bausteinchen der Atome geltenden "Quarks" "Wechselbälger" sind, die uns mal als "Materie" erscheinen und mal als "Energie" (Welle, Strahlung) - und es kommt auf die Aufmerksamkeit, auf das Bewußtsein an, das auf die Quarks gerichtet ist - oder nicht.

Daß "Materie" zu 99 oder 99,9 oder 99,99% - oder wieviel Stellen hinter dem Komma auch immer - "Zwischenraum" ist, und zwar durch "Kraftfelder" beanspruchter Zwischenraum, ist mir aufgrund von diversen Veröffentlichungen auch schon seit Jahren klar. Ist ähnlich wie bei Styropor: Viel Luft mir wenig "drumrum". Und dennoch ist auch Styropor relativ stabil!

Man könnte fast sagen, daß wir aus materieller Sicht aus "Nichtsen" bestehen. Aus Trillionen von Nichtsen, die ein "Über-Nichts" formen. Wie gesagt, aus MATERIELLER Sicht. Aus ENERGETISCHER Sicht jedoch sind wir dagegen eine ganze Menge! Wir sind eine MENGE Energie. Energie ist im Grunde die Basis unseres Seins. Und neben dem bekannten "STOFF-Wechsel", der uns materiell am Leben hält, haben wir auch einen "Energie-Wechsel", von dem die meisten Menschen leider nichts wissen - und deshalb werden auch so viele krank! Der zivilisierte Mensch hat im Laufe seiner geschichtlichen Entwicklung der letzen ca. 5.000 bis 10.000 Jahre die rechte Wahrnehmung seiner energetischen Existenzseite eingebüßt, kümmert sich folglich nicht mehr um diesen Aspekt seiner selbst und wundert sich ob so viel Krankheit, die in der Gesellschaft auftritt.

Die Frage, ob und inwieweit wir "real" sind, liegt aber - aus meiner Sicht - noch auf einer anderen Ebene. Egal ob man das, woraus wir bestehen, als Energie oder Materie deutet: Es bleibt die Frage, welche Kraft uns "in Form" bzw. innerlich / äußerliche "zusammenhält".

Meine Vorstellung dazu ist, daß ich eine "Projektion" bin. Dreidimensionale Projektion eines evtl. vierdimensionalen "Projektors". Wir wissen, daß menschliche Gerhirne, menschliches Bewußtsein, so einige Dinge "projizieren" können; warum sollten nicht wir selbst auch Projektionen sein? Sind wir Projektionen eines univesell großen, "göttlichen" Bewußtseins? Ist DAS die Art und Weise, wie uns der Geist Gottes erschaffen hat?

Oder ist es - etwas differenzierter gedacht - so, daß jeder Mensch im Grunde ein Bewußtsein ist, welches tendenziell so groß wie das ganze Universum ist und dass das, was wir als "Gott" bezeichnen, ein "Über-Bewußtsein" ist, in dem wir alle zusammengefaßt, gebündelt, ineinander verschränkt sind?? Ich stelle mir die Erde mal vor wie einen großen Kronleuchter in einem großen Saal. Am Kronleuchter sind ca. 7 Milliarden Glühlampen. Das Licht jeder einzelnen Glühlampe kreuzt und überlagert sich mit dem Licht der anderen. Das Licht jeder einzelnen reicht bis zu den Grenzen des Raumes. Das Licht, was im ganzen Raum ist, setze ich mal gleich mit "Gott". Folglich sind wir alle Menschen / Glühlampen "in Gott" und wir sind gleichzeitig auch Gott...

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Sehr interesante These . Ich glaube Du beschäftigst Dich mit Kabala . Denn da wird in ungefähr das Beschrieben . Habe letztes Wochenende den resten Kurs hinter mich gebracht und der hat meine Ansicht verstärkt . Trifft ungefähr deiner aussage zu . Wenn möglich , geh mal an so nen Kurs . Den einzigen Kabalisten den ich kenne ist : ESRA VOGELGSANG er hat auch ne Homepadge http://www.kedem-zentrum.com

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@RmcLaity

Bisher hatte ich noch keine bewußte Berührung mit Kabbala - aber danke für den Hinweis!

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Wir sind real. Doch was wir wahrnehmen oder empfinden ist oft eine Illusion, wir können oft sogar uns selbst nicht in unserer wahren Größe wahrnehmen, weil wir seltsame Konditionierungen, die aus unserer Vergangenheit, der Vergangenheit unserer Familie, unserer Kultur und aus der Vergangenheit der gesamten Menschheit stammen,haben. Wenn wir unser Bewußtsein vertiefen, können wir immer mehr von der Realität wahrnehmen. Meistens schwimmen oder kratzen wir nur an der Oberfläche der Dinge und Ereignisse und können die Wahrheit dahinter nicht erkennen. Es gibt aber immer mehr Sucher, die sich auf den Weg nach der Wirklichkeit gemacht haben. Einige verirren sich halt auch dabei.

Es sind weit mehr als 99%. Aber real ist sowieso relativ. Es ist die Version in deinem Kopf, die der subjektive Tunnel durch das objektive Universum darstellt, was du fühlst. Insofern ist die greifbare Welt eine Interpretation der in ihr wirkenden Kräfte und keine materielle Abbildung (Sonst gäbe es für dich kein Oben und Unten). Soviel dazu.

Wir können den 'leeren' Raum nicht sehen, weil die Wellenlänge des Lichtes viel größer ist als der Umfang eines Atoms. Die Festigkeit der Gegenstände, darauf ist die Antwort schon sehr schwierig zu geben. Ich denke, trotz ihrer Winzigkeit besitzen Atome Abstoßungskräfte, die Widerstand gegen Bewegungen leisten und die Dinge greifbar machen (was die Welt in ihrem Innersten zusammenhält). Chemische Bindungen binden Moleküle. Zwischenmolekulare Kräfte wie Adhäsion und Kohäsion, Van- Der- Waals- Kräfte und co. bestimmen auch die Beschaffenheit von Gegenständen.

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