Sind Selbstgespräche normal?

32 Antworten

Ich denke, bis zu einem gewissen Grad ist das Führen von Selbstgesprächen vollkommen normal. Es zeugt von Kreativität und wachem Denken; manchmal auch von Einsamkeit oder mangelnder Ansprache / Bestätigung.

Als psychisch krank würde ich es erst bezeichnen, wenn die Gespräche keinen Sinn mehr ergeben, sich ständig wiederholen, das eigene Handeln beeinflussen, mit imaginären Personen geführt werden oder sonstwie aus den Fugen geraten.

Ich finde es normal,weil es kann helfen Probleme zu lösen und zu sich selbst zu finden. Man sollte in der richtigen situation es machen,also nicht unbedingt,wenn einer mithört.Bei einem alleinigen spaziergang zum beispiel.

Das Selbstgespräch ist doch auch bei Kindern ganz normal und oft sehr lustig! Und, wer viel alleine ist,redet auch mit sich selbst. Ich kenne einen Herren, der ist 99 Jahre jung, dieser redet mit sich in der dritten Person, dann lachet er immer über dessen Fehler--und ist immer glücklich! Ich fahre manchmal alleine von Nürnberg bis Marbella-2.500km, da rede ich auch plötzlich laut und ich meine schon von mir, normal zusein.

Wenn ich einen kompetenten und intelligenten Gesprächspartner suche, rede ich mit mir selbst. Selbstgespräche sind für mich so selbstverständlich wie für andere Leute das malen,musizieren,schreiben oder wie auch immer man sich sonst ausdrücken möchte.

Also ich schimpf immer nur mit mir "Wow das hast du ja wieder TOLL hin bekommen" Grummel....HIHI nein im Ernst wenn ich für eine Klasur lerne, sag ich mir die Scahen auch immer laut vor. Das hilft das gedachte mit dem gesprochenen zu verknüpfen, manchmal muss man ja auch nur einfach mal hören wie sich das gedachte "anhört" :-)

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