Sehr ruhiger Typ, viel zu ruhig

18 Antworten

Vielleicht hilft es dir, wenn du dir vornimmst, dich nicht bei jeder Gelegenheit zu verkriechen, sondern vielleicht bei jeder zweiten. :) Klingt blöd, aber ich meine das mehr so in dem Sinne, dass du vor allem mal versuchen solltest, dich nicht vor dir selbst zu verkriechen.

Du sagst, dass du den lieben langen Tag nur daheim rumsitzt und nichts tust. Aber probier doch mal, diese Zeit zu nutzen, indem du dich mit dir selbst beschäftigst. Du beschreibst dich als "langweilig", aber findest du wirklich, dass du selbst langweilig bist? Oder bewertest du dich nur aus der Sicht der anderen? Niemand ist von Haus aus langweilig. Es gibt nur immer andere, die einen langweilig finden. Das hat jedoch überhaupt nichts damit zu tun, wie man wirklich ist. Du kannst diese Langeweile doch austricksen, indem du dir vielleicht mal überlegst, was du gerne magst. Da werden dir schon ein paar Dinge einfallen. Und diesen Dingen kannst du ja vielleicht nachgehen. Eventuell entwickelt sich ja ein Hobby, das auch andere haben. Kleiner Tipp: such dir vielleicht nicht unbedingt Zocken als Hobby…

Aber ich meine damit, dass du bestimmt ganz viele Ideen, Empfindungen und Fähigkeiten in dir trägst, die du aber nicht nach außen bringst. Dabei musst ja nicht unbedingt der ganzen Welt deine Gedanken auf die Nase binden. Aber wenn du es schaffst, für dich selber herauszufinden, was dir gefällt und den Antrieb dazu, diese Dinge umzusetzen, bist du zumindest in der Lage, ein eigenes Gefühl des Glücklichseins zu produzieren. Momentan klingt es nämlich ein bisschen so, dass du darauf wartest, bis andere dich glücklich machen. Dabei hast du das selbst in der Hand.

Außerdem ist es vielleicht ganz hilfreich, wenn du ein bisschen Sport machst. Wie wäre es mit Joggen? Das kann man alleine machen. Aber das macht den Kopf frei und regt zum Tatendrang an. Das wäre vielleicht gar nicht schlecht für dich. Und dabei hast du die Gelegenheit, dir die Leute mal anzuschauen. Und dabei würde ich mich gar nicht entmutigen lassen und denken "so bin ich leider nicht", sondern eher "so könnte ich doch auch sein". Wenn dir der Kleidungsstil von jemandem gefällt, dann probier ihn doch mal auch an dir aus. Oder leg dir eine neue Frisur zu, wenn du gerne eine hättest. Usw.…

Das sind alles nur kleine Dinge, aber sie bewirken trotzdem, dass du dich in deiner Haut wohler fühlst. Und wenn du dich wohler fühlst, bist du schonmal eher in der Lage zu sagen "ich finde, ich sehe gut aus" oder "ich habe eine schöne Beschäftigung".

War bei mir ähnlich, ich konnte nicht mal die Lehrerin nach einem Stift fragen weil ich zu schüchtern war. Aber das Problem ist lösbar. Überleg dir nicht was andere von dir denken, du hast doch bestimmt irgendwelche Interessen, hast mal einen gesehen der was kann was du auch können willst. daran kannst du dann arbeiten bis dus kannst und noch weiter. Tritt einem Verein bei wo du gleichgesinnte findest. Vielleicht willst du ein Instrument lernen, ich spiele ein wenig Gitarre und Bass in einer Band das hat mir sehr geholfen. Bei mir war es so dass ich mit meinem Vater zusammen spielen konnte ich finde es unglaublich schön mit meinem Vater ein paar Cash Songs zu singen. Falls du die Möglichkeit hast die Familie kann dir sicher helfen wenn ihrs untereinander gut habt, auch wenns komisch rüber kommt unds vielleicht auch peinlich ist aber deine Eltern sind dir wahrscheinlich am ähnlichsten. Ich habe mich ein Stückweit selbst kennengelernt je mehr ich ihn kennengelernt habe. Es kommt auch draufan in was für einem Umfeld du dich bewegst. Du kannst zB mal in eine Gemeinde gehen wos viele Jugendliche hat da sind die Leute meist offen und es fällt dir leichter sich zu unterhalten. Je nachdem wie du zum christlichen Glauben stehst.

Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück LG Yannik

Ich weiß nicht ob es das war aber seit dem ich angefangen hab musik zu hörenen vorallem agrozeug bin ich viel offner geworden weil ich keine "angst" mehr von den leuten hab

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