Schwierige Aufgabe in Erdkunde?

 - (Schule, Erdkunde, Geografie)

1 Antwort

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Hm, also im Prinzip wurde Dir die Antwort also schon gesagt warum das so ist: das liegt an der Verlagerung der Innertropischen Konvergenzzone.

Da spielt im Prinzip die Lage der Erde im Sonnensystem eine Rolle: sie dreht sich einerseits um sich selbst und andererseits um die Sonne. Die Drehachse ist dabei leicht geneigt, das bezeichnet man als Schiefe der Ekliptik. All das führt dazu, dass die Sonneneinstrahlung je nach Tageszeit und im Jahreslauf unterschiedlich ist. Gäbe es keine Schiefe der Ekliptik, dann wäre sie immer am Äquator am höchsten. Das ist aber eben nicht so. Da die ITC an der Sonneneinstahlung hängt, kann sie also ebensowenig am Äquator festgemacht werden, sondern schwankt ebenfalls im Jahresgang.

Passate wissen nicht wo der Äquator ist, sie folgen lediglich den Druckunterschieden. Diese Druckunterschiede entstehen durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung. Sprich: verändert sich der Ort der höchsten Sonneneinstrahlung, dann verändern sich die Druckgebiete, dadurch verändern sich die Druckausgleichströmungen (Passate) und somit die Verteilung von Niederschlägen usw.

Genaueres findest Du hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Innertropische_Konvergenzzone

https://de.wikipedia.org/wiki/Ekliptik

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