Schutzvertrag mit falschen Angaben gültig?

4 Antworten

Schutzvertrag gibt es nicht wirklich. Es ist ein Kaufvertrag sobald Geld geflossen ist. Mit Vertragsabschluss geht der Hund in anderes Eigentum über. Was der neue Eigentümer mit dem Tier macht, ist ab da nicht mehr Sache des Verkäufers.

Bei festgestellten Mangel nach Kauf (hier falsche Angabe der "Ware"), kann der neue Eigentümer vom Rückgaberecht Gebrauch machen. Macht er es nicht, bleibt der Vertrag gültig.

Es ist nun ein Fall für den Tierschutz. Erstattet Anzeige beim Veterinäramt. Daraufhin ist das Amt zur Kontrolle verpflichtet und erlegt ggf. Auflagen. Erst wenn diese wiederholt nicht befolgt werden, wird das Tier eingezogen und dem Tierschutz zugeführt. Das wäre eure Chance. Sagt, dass der Hund von euch ist und ihr ihn wieder aufnehmen würdet.

Müsste ich ein Tier aus bestimmten Gründen abgeben und sähe, dass ich mich in der Vermittlung getäuscht habe, würde ich alles dran setzen, dass es in fähigere Hände gelangt.

Eure Lage hat sich verbessert, ihr könnt dem Hund nun umfänglich gerecht werden (wozu auch genügend Geld gehört), dann macht den Leuten ein entsprechendes Angebot. Diplomatie!

Hallo

Ihr habt Ihn abgegeben. Zwar steht Reinrassig, dennoch aber wusstet ihr vor Abgabe nicht dass es ein Mix ist. 

Es wird jedoch schwer werden, Ihn zurückzubekommen aber was habt ihr denn genau in den Vertrag geschrieben bezüglich weitergabe/verkauf etc? Also ich kann dazu aber nur sagen, wir haben ein Hund als Welpe gekauft, wurde dann mit 8 Monaten aufeinmal dünn, egal wie viel Essen sie bekam, sie nahm nicht zu. Jetzt bekommt unsere Hündin seit 3 Monaten Spezialfutter und sie sieht gut aus, die Rippen sind nicht mehr zu sehen! Ob die wo euren Hund jetzt haben, dem nix zu essen geben oder ob es auch Sowas wie bei uns ist, wissen wir leider nicht aber ihr könnt dazu sicher was sagen? Wenn ihr beweise habt, dass es extra gemacht wird müsst ihr zum Tierschutz. Ihr könnt auf keinen fall bei denen vor der Tür stehen und den Hund zurück verlangen, ich denke die rücken den nicht raus.. Wie bereits oben gesagt, wird es aber auch wahrscheinlich so schwer werden den Hund zurückzubekommen, denn eure Stände können sich zu jeder zeit wieder ändern und es bringt nichts, den Hund wieder zu holen und irgendwann wieder abgeben zu müssen, da sich die Stände eventuell doch auch wieder verschlechtern haben.. Das ist nicht Böse gemeint, ich meins nur gut. Für den Hund auch blöd, immer das Zuhause wechseln zu müssen :/ Alles gute für euch und den Hund und viel Glück, dass ihr den Schatz zurück bekommt und er bis an sein Lebensende bleiben darf :)

Schutzverträge stellen Tierheime aus, also denke ich mal ihr habt einen Kaufvertrag mit den anderen abgeschlossen. Ich gehe davon weiterhin aus, dass Geld an euch gezahlt wurde, also sind alle Rechte an den Käufer übergegangen und ihr habt keinerlei Ansprüche mehr.

Wenn es den Käufer nicht interessiert ob es ein Mix ist, und er keinen Regress oder Rücktritt vom Kaufvertrag in Anspruch nimmt, dann habt ihr schlechte Karten den Hund zurück zu bekommen.

Nein wir haben kein Geld bei Übergabe genommen, ist auch so im Vertrag festgehalten das die Gebühr 0€ beträgt

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@Janinemen

habt ihr denn eine Vereinbarung getroffen, dass ihr den Hund zurück bekommt, wenn ihr darauf besteht, so dass ihr noch die Eigentümer seid oder habt ihr euer Eigentum abgetreten 

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Dem Gerichtsvollzieher einen Tag zu spät Geld überwiesen

folgendes: ich bin ALG II empfänger und hätte somit theoretisch einen anspruch auf befreiung vom rundfunkbeitrag. nun ist es so, dass die damen und herren dort meinen antrag und die nötigen nachweise ignoriert haben und mir zunächst eine zahlungsaufforderung schickten - ich dachte, sie versuchen es auf "dummfang" und habe darauf nicht weiter reagiert, lediglich meine unterlagen (die ich zuvor kopiert hatte) erneut und diesmal per einschreiben dorthin geschickt. scheinbar zu spät, denn nun bekam ich post vom gerichtsvollzieher mit einem vollstreckungstitel gegen mich.

der gerichtsvollzieher meinte, dass er da gar nichts machen kann, ich solle zum amtsgericht gehen, denen die sachlage schildern und dann ist das amtsgericht als vollstreckungsgericht befugt, den auftrag einzustellen. beim amtsgericht erfuhr ich dann, das dies nicht so ist und dass ich beim verwaltungsgericht klagen müsste - ewiges hin und her. der gerichtsvollzieher aber meinte, dass nach ablauf der frist (16.02) bereits ein termin zur abgabe der vermögensauskunft ausgesprochen wird (ehemals eidesstattliche erklärung) - das kann ich mir keinesfalls erlauben, da ich dann nicht kreditwürdig bin, aber für ein bevorstehendes studium einen studienkredit aufnehmen muss.... habe dem gerichtsvollzieher dann in letzter minute doch das geld überwiesen, aber es kamnatürlich nicht mehr fristgerecht am 16.02. an, sondern sicher erst einen tag danach (17.02).

weiß jemand zufällig, ob ich da auf kulanz hoffen kann oder wird es wegen der nicht eingehaltenen frist weitere konsequenzen geben (abgabe der vermögensauskunft, bspw.) und wie kann ich allgemein erreichen, dass mich der "beitragsservice" befreit - wie gesagt, reagieren die nicht auf meine post und auf mails und anrufe gleich gar nicht. vielen dank für jeden hinweis und rat,

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Habe ich einen Denkfehler (Info Schutzvertrag - Tierschutzorganisation)?

Wir wollen uns einen Hund zulegen. Sowohl meine Frau als auch ich haben genügend Hundeerfahrung. Trotzdem wollten wir weder ein Tier aus dem Heim (mag wo anders nicht so sein, aber bei uns haben die Tiere leider ausnahmslos einen "Schatten") noch einen nach Deutschland eingeschifften Straßenhund von Rumänien, Ungarn, Spanien etc.

Nun hatten wir ein Tier endeckt, welches uns beiden sofort zugesagt hat. Nach dem ersten Telefonat stellt sich heraus, der Hund sitzt aktuell noch in Rumänien. In der Hinsicht nicht so schlimm, da er dort nicht von der Straße oder schlechter Haltung kam, sonder regulär als Welpe abgegeben wurde und wirklich sehr anständig dort gehalten wird (familiärer Umgang).

Nun haben wir den Schutzvertrag bekommen. Ich muss einfach mal sagen, als Vertriebsmitarbeiter im Innendienst würde ich einen solchen Vertrag unter lautem Lachen direkt in den Papierkorb befördern. Da uns jedoch an dem Tier liegt, habe ich mal einen Gegenvorschlag gemacht und selbst einen Kaufvertrag verfasst.

Problem: Laut Schutzvertrag werde ich (angeblich) kein Eigentümer, sondern nur Besitzer. In Fragen wie Einschläferung etc. MUSS vorher die Organisation kontaktiert werden und zustimmen. Der Hund muss bis zum 01.12.2015 kastriert und ein Nachweis erbracht werden. Bei falscher Haltung kann der Hund zurückgefordert werden auf meine Kosten. Gerichtsstand ist beim Halter. Ich muss zudem jederzeit eine Begutachtung der Haltung zulassen.

Meine Argumentation: Ich bin beim eigentlichen zu unterschreibenden Vertrag 4x als der NEUE EIGENTÜMER benannt. Erst in der Zusatzvereinbarung werde ich auf den Besitzer reduziert. In Sachen Einschläferung, was eine eindeutig ethische Entscheidung zwischen Meinung des Tierarztes und Halters ist, hat eine Dritte Person im Ausland nicht zu entscheiden. Kastration eines Rüden ist in Deutschland nach aktuellem Tierschutzgesetz nur in Ausnahmefällen erlaubt. Über falsche Haltung hat keine dritte Person einer Organisation zu entscheiden, sondern der Amtstierarzt. Eine Begutachtung muss ich nicht zulassen, auch wenn diese vertraglich geregelt ist. Immerhin sticht Ober den Unter und da gibt es ja etwas wie das Grundgesetz, nach welchem ich nur nach richterlicher Anordnung jemanden ins Haus lassen muss. Übergabe des Hundes auf eigene Kosten? Wenn keine Gerichtsstand gewählt ist vieleicht, aber Gerichtsstand beim Halter heißt auch ALLE Angelegenheiten werden hier geklärt, inklusive Rückgabe der "Sache", die ein Hund ja laut Gesetz ist. Ich sehe den Vertrag als NICHTIG an. Letztlich bleibt eine Übergabe einer Sache gegen Zahlung eines Betrags übrig. Somit bin ich so oder so der Eigentümer ohne jegliche Pflichten gegenüber der Organisation...

Nicht falsch verstehen. Natürlich dient jeglicher Text im Vertrag dem Wohl des Tieren u. es wird auch keinen Verstoß geben, aber ich finde es eine Frechheit, Personen bereits im Voraus jegliche soziale und ethische Kompetenz abzusprechen aber zeitgleic alle Verpflichtungen aus Eigentum aufzuerlegen.

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was ist ein Schutzvertrag für ein Pferd?

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Chef zögert mit qualifizierten Arbeitszeugnis. Was soll ich machen?

Hallo gutefrage Team,

ich benötige euren Rat.
Ich habe meine Ausbildung abgeschlossen und bin so froh nicht mehr in der Firma zu sein. Im Großen und Ganzen hat man mich und eine andere Azubine nicht gefördert, und einfach sitzen lassen, keine sinnvollen Aufgaben übertragen und mich letzten Endes bei einem Gespräch mit den Vorgesetzten zu tiefst gedemütigt. (Weil ich kein Duckmauser bin)
Ich war auch zwei Mal bei der IHK und habe mich über die Umstände beschwert und deren Antwort war, dass ich alleine nichts bewegen werde. Das man als Ausrede finde würde, dass ich das Problem wäre und nicht sie.
Vor nicht all zu langer Zeit hat die andere Azubine im 1 Lehrjahr gekündigt, weil sie ihre Zukunft nicht in der Firma sieht. (Aufgrund Bore-out und Depression-ähnliche Gefühle)

Zudem kommt, das ich bei Monatspraktika bei einer anderen Firma ein total gutes Verhältnis mit denen hatte, und ich dort mit den höchsten Tönen gelobt wurde. (Paradox, oder?)
Nur in meiner damaligen Firma, war ich nur für die Praktikanten - Müll rausbringen- Aufgaben gut.
Nun benötige ich ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, und mein Ex-Chef spielt sich auf, "man kenne ihn in dem Business, und man werde ihn meines wegens fragen, wie ich so in der firma war, und das er probleme hat mir durch die Vorfälle ein gutes Zeugnis zu schreiben." (Nachdem ich ihm sogar geschrieben habe, dass ich eins für den potenziellen neuen Arbeitgeber benötige)

Mein nächster Schritt wäre, mir selbst eins zu schreiben und ihm zu schicken, dass er nur mit seiner Unterschrift die Richtigkeit der Daten bestätigt.
Wie würdet ihr reagieren? Was haltet ihr von dem selber schreiben?

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