Schlafapnoe - Atemaussetzer bis zu zwei Minuten

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5 Antworten

Ich würde sagen du holst dir hilfe von freunden oder verwanten die die dich dioe nacht über beaufsichtigen.

Das habe ich mir auch gedacht. Das wäre sinnvoll! So allein (mit einem kleinen Kind) habe ich sehr große Angst!

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Hallo sweety, bevor Du Dich völlig in Panik auflöst, gebe ich zu bedenken, dass Du seit Monaten mit diesem Befund (über-) lebst (und Nacht für Nacht schläfst). Ich bin selbst seit Jahren Betroffener und habe sicher bevor ich "entdeckt" wurde zehn oder gar fünfzehn Jahre mit erheblichen Atemaussetzern gelebt. Wenn ich jetzt stark verschnupft bin, kann ich das "rettende" Überdruck-Gerät (nCPAP), dem ich seit langem vertraue, nicht nutzen weil die Nasenatmung nicht funktioniert. Doch so kann man auch ein paar Nächte zubringen, ohne gleich dabei umzukommen.

Das heißt ganz und gar nicht, dass man das Krankheitsbild Schlafapnoe nicht ernst nehmen müsste, im Gegenteil. Ich benutze mein nCPAP-"Helferlein" selbst für ein eventuelles kurzes Nickerchen tagsüber. Aber es gibt keinen Grund, weshalb man, wie Du augenblicklich, an der Diagnose mehr leiden sollte, als an der Erkrankung. Die Feststellung, dass Du unter 62 Atemstillständen leidest (sicher pro Stunde, erst bei mehr als 10 pro Stunde ist man behandlungsbedürftig), hat ja Deine Situation gegenüber letzter Woche nicht verschlechtert. Also brauchst Du Dich nicht mehr zu fürchten als vor einer Woche.

Es ist also nicht erforderlich, dass eine Nachtwache neben Dir sitzt und mitzählt, wie oft Du atmest. Dein Gehirn weckt Dich, wenn es richtig schlimm wird und lässt Dich wieder "schnaufen". Der daraus resultierende Schlaf ist natürlich längst nicht so erholsam und die Sauerstoffversorgung im Blut ist nicht ausreichend. Auf lange Sicht steigt ohne Behandlung Dein Risiko für Bluthochdruck und alle damit verbundenen Belastungen der Gefäße (Herzinfarkt, Schlaganfall). Aber wegen einiger Tage bis zum Beginn der Therapie musst Du nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen.

Guten Erfolg! (Mit Besserung können wir Apnoiker kaum rechnen.)

Vielen Dank für Aufklärung und die lieben Worte! Ja, nun zähle ich wohl bald zu den Maskenträgern! :-( oder doch lieber :-) weil mir dann geholfen wird, endlich mal wieder zu schlafen!

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Wenn du 62 Atemaussetzer hattest,dann ist es wirklich viel ,wenn dies über einen längeren Zeitraum auftritt ,kann es natürlich gefährlich werden .Aber ich will dir jetzt keine unnötige Angst machen ,denn du musst ja demnächst im Schlaflabor und wirst daraufhin garantiert eine CPAP -Maske für den Heimgebrauch erhalten ..Bei Atemaussetzer mit mehr als 2minuten bekommst du natürlich zu wenig Sauerstoff ,das einzige was du jetzt selbst machen kannst,versuchen so wenig wie möglich auf den Rücken zu schafen und wenn es machbar ist ,dich von deiner Frau oder anderer Person bei diesen Aussetzern wecken zu lassen .Ich selbst habe schwergradige Schlafapnoe und besitze seit 5jahren diese Maske und mir geht es relativ wieder gut .Ausserdem denke ich ,das deine Ärzte das Ergebniss kennen Ich wünsche dir viel Glück und verstehe das du Angst hast .

Hallo! Danke für Deine lieben Worte! Ich bin leider alleinerziehende Mama von einem kleinen Sohn. Ich kann höchstens meine Mutter bitten, bei mir zu schlafen, bis ich ins Schlaflabor gehe. Jaja, so eine Maske - da werde ich nicht drumrum kommen bzw. um eine OP! Aber das nehme ich gern in Kauf, ich möchte nur einfach mal wieder schlafen!

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@sweety179

"Danke für Deine lieben Worte!"

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62 ist schon viel aber gibt auch mehr. Als ich ins Schlaflabor ging war ich 33 und hatte bis zu 112 aussetzer in der stunde.

ja das ist heftig.aber du gehst ja ins labor und dort sind die geräte genauer

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