Relative clauses - non-defining oder defining?

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2 Antworten

Hallo,

hier die Regeln:

Im Englischen wird zwischen notwendigen (defining relative clauses) und nicht notwendigen Relativsätzen (non-defining relative clauses) unterschieden.

Defining Relative Clauses erklären das Wort näher, auf das sie sich beziehen.

Ohne diese Erklärung versteht man nicht, um was es geht.

Sie werden nicht durch Komma abgetrennt.

Beispiele:

  • The woman who stole the car was 80 years old.
  • This is the boy who won the BMX race.

Ohne den Relativsatz bleibt die Aussage unklar (welche Frau? welcher Junge?)

In diesen Beispielen ist das Relativpronomen immer Subjekt des Relativsatzes oder Besitzangabe.


Non-defining Relative Clauses geben zusätzliche Informationen zum Wort, auf das sie sich beziehen.

Sie sind zum Verständnis also nicht unbedingt erforderlich.

Sie werden durch Komma abgetrennt.

Beispiele:

  • Peter, who works in a bike shop, won the BMX race.
  • This is Peter, who won the BMX race.

In beiden Fällen ist auch ohne den Relativsatz klar, wer Peter ist.


Es gibt aber auch Relativsätze, in denen das Relativpronomen Objekt ist.

Beispiel:

  • Susan ist die Frau, die er liebt.

Das Relativpronomen bezieht sich auf "Frau" und steht im Akkusativ (Wen liebt sie?)

Im Englischen werden hier die Relativpronomen who(m) (für Personen) oder which (für Sachen) verwendet.

  • Susan is the woman who(m) he loves.
  • He wrote a song which everybody sings.

Grammatikalisch ist whom als Relativpronomen zwar richtig und es wird in der Schriftsprache auch noch verwendet,

im täglichen, gesprochenen Englisch wird es aber meist durch who ersetzt.

Aufgepasst: Werden die Relativpronomen in Verbindung mit Präpositionen wie in, for, to etc. benutzt,

steht bei who die Präposition am Ende des Satzes,

bei whom dagegen am Anfang.

Beispiele:

  • She is the woman who he fell in love with.

  • She is the woman with whom he fell in love.

  • He is the man who she wrote a letter to.

  • He is the man to whom she wrote a letter.

Bei which ist beides möglich:

  • The car, of which he is very proud, belonged to Michael Schumacher.

  • The car, which he is very proud of, belonged to MS.


Und schließlich die Frage, wann kann man das Relativpronomen weglassen (das ist aber kein Muss!):

Im Defining Relative Clause kann man das Relativpronomen weglassen, wenn es Objekt ist:

Beispiele:

  • He is the man she wrote a letter to.

Hier kannst du Relativsätze üben:

ego4u.de/de/cram-up/grammar/relative-clauses

Lernvideos zu englischen Relativsätze findest du hier: http://www.youtube.com/playlist?list=PL55CA304B0F3A7585&feature=view_all

:-) AstridDerPu

Schön, dass dir meine Antwort gefallen hat und danke für das Sternchen!

:-) AstridDerPu

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In Ergänzung zu AstridDerPu:

Die meisten Relativsätze sind "defining", d.h. OHNE den Relativsatz ergeben sie keinen oder falschen oder unklaren Sinn:

Beispiel: The house (that/ which/ -) you see there was built by my grandfather.

Solche Relativsätze sind NOTWENDIGE Relativsätze (WELCHES Haus?) und DÜRFEN NICHT mit Komma abgetrennt werden.

Non-defining relative clauses werden mit Komma abgetrennt und bieten eine ZUSATZinformation zum Hauptsatz, der einen anderen Kern-Inhalt hat als der Relativsatz.:

Beispiel: Sydney, which is located on the east coast , ist the biggest city in Australia.

Ein Trick ist : Könnte man den Relativsatz auch in Klammern setzen - eben als Zusatzinformation), handelt es sich um einen non-defining relative clause.

Komma deshalb, weil man an der Stelle eine SPRECHPAUSE macht. Im ersten Beispiel (defing r.c.) wird KEINE Sprechpause gemacht.

Non-defining r.c kommen fast nir in der Schriftsprache vor.

Ca. 80% aller Relativsätze sind "defining" - d.h. KEIN Komma - im Gegensatz zum Deutschen.

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