Redoxreihe der Metalle einfach erklärt?

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3 Antworten

Kupfer ist edler bzw. hat die höhere Elektronegativität. Das heißt, dass das Kupfer leichter Elektronen aufnimmt, als das Eisen, bzw. umgekehrt das Eisen leichter welche abgibt.

Wenn in einer Lösung jetzt die Möglichkeit besteht, dass sich sowohl Kupfer-, als auch Eisenionen bilden, wird das Eisen zuerst reagieren.

Bzw. Wenn Eisenatome und Kupferionen in einer Lösung sind, wird das Eisen seine Elektronen an das Kupfer abgeben, sodass elementares Kupfer und Eisenionen entstehen. Umgekehrt passiert dies nicht, da das Kupfer seine Elektronen stärker 'anzieht'.

Bevor die Beschwerden kommen: Ich habe meine Antwort gezielt so einfach wie möglich formuliert.

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Eisen hat – möglichst unter Vermeidung von Fachsprache ausgedrückt – eine weitaus geringere Tendenz, Elektronen abzugeben, als Kupfer. Genau diesen Unterschied entnimmt man der Spannungsreihe der Metalle bzw. der Tabelle mit den Redoxpotentialen.

Somit wird Fe dem Cu-Ion schnell Elektronen aufs Auge drücken können, die umgekehrt das dabei entstehende Fe2+-Ion vom Cu nicht mehr zurücknimmt.

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Kommentar von deinemudda237u
04.09.2016, 18:38

Wäre das richtig: Das bei Kupfersulfat und Eisen eine Reaktion stattfindet, liegt daran, dass Kupfer edler ist als Eisen. Im Zusammenhang dazu kann Kupfer eher Elektronen aufnehmen und Eisen eher Elektronen abgeben. Das Kupfer Ion kann somit Elektronen an das Eisen Atom abgeben. Umgekehrt funktioniert das nicht, da Eisen unedler ist und somit das Eisen Ion keine Elektronen an Kupfer abgeben kann

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Weil Kupfer das "Edlere" Metall ist, das führt dazu dass die Sulfationen sich eher an das Eisen binden als an das Kupfer, dadurch kommt es zu diesem verhalten.

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