Rauchen sofort aufhören oder LANGSAM abgewöhnen?

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21 Antworten

Das Rauchen abzugewöhnen erfordert einen sehr festen Willen.
Das Rauchen langsam abzugewöhnen, Zigarette um Zigarette, erfordert zusätzlich noch Nerven wie Drahtseile.
Beides zusammen funktioniert meistens nicht.

Tipps:
- Lege für dich einen festen Termin fest, ab dem du nicht mehr rauchst.

- Ab diesem Termin - keine Rauchwaren mehr im Haus - versteht sich von selbst.
Das wird wegen deiner Mutter nicht realisierbar sein.
Aber du kannst mit ihr vorher darüber sprechen, dass sie dich in deinem Vorhaben unterstützt und die Klimmstängel wegräumt.

- Was für dich sehr hilfreich sein wird, ist, für eine gewisse Übergangszeit, eine smogfreie Umgebung (Freunde und Bekannte).

- Tabakaustauschprodukte wie Bonbons, Gummibärchen usw. sollten Tabu sein, denn davon fällst du vom Regen in die Traufe.

- Vorsicht! Nikotin drückt den Appetit.
Du wirst am Anfang mehr Verlangen nach Essen haben, wenn du nicht mehr rauchst.
Hier solltest du dich kontrollieren, um Maß zu halten.

Die Sorge um das Problem mit der Mutter ist wirklich berechtigt, besteht aber wahrscheinlich nur ein oder zwei Wochen.
Wenn du einen festen Willen entwickeln kannst, die zu überstehen, wirst du stolz auf das Geleistete sein und wirst den Weg auch weiter gehen wollen.

So hat es bei mir auch geklappt.
Ich habe Mitte der 1980er mit dem Rauchen aufgehört.

Für deinen schweren Weg wünsche ich dir alles Gute vor allem Kraft, Nerven und Durchhaltevermögen.

LG Lazarius

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Hallo,

so wie Du kommen viele zum Rauchen. In der Gruppe Mal eine Zigarette probiert, dann wieder und noch eine und schon greifen die ersten Sucht Symptome....

Die Einsicht und das Bewusstsein etwas ändern zu wollen/müssen ist der erste und der wichtigste Schritt. Ein fester Endschluss und ein starker Wille sind dann entscheidend.

Die ersten Wochen sind die schwersten. Danach schwächen sich die Entzugserscheinungen langsam ab. Leider kann es sogar nach Jahren immer wieder Situation geben, in denen das Suchtverhalten sich bemerkbar macht.

Leider helfen die ganzen angepriesenen Hilfsmittel, wie Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis etc. erwiesenermaßen nicht. Das ist der Grund warum sie angeboten werden. Paradox? Ja, leider. Es ist ein Milliarden-Geschäft.

Jeder hat seine eigene Art mit der Sucht umzugehen. Täglich die Anzahl der Zigaretten zu reduzieren bringt Dich der Sucht Entwöhnung keinen Schritt weiter. 

Von herkömmlichen Zigaretten geht ein extremes Suchtpotential aus. Es entsteht bei den meisten Menschen sowohl eine psychische, als auch physische Abhängigkeit. Das ist durchaus gewollt. Schließlich sind die meisten Raucher jahrzehntelange, treue Kunden, der Tabakindustrie. Das gilt es zu schützen.

Es ist nicht das Nikotin, das diese extreme Sucht auslöst. Nikotin in Reinform, wie es im Liquid vorhanden ist, ist nur sehr gering Sucht gefährdend.

Erst der Cocktail aus den nahezu unzähligen Zusatzstoffen, in Verbindung mit dem Nikotin, erzeugt diesen extrem suchtgefährdenden Stoff.

Man kann es sich einfacher gestalten, stressfrei, ohne Entzugserscheinungen.

Das Risiko eines Rückfalls ist dann deutlich gemindert.

Für viele Raucher, die gern aufhören möchten, es aber nicht schaffen, ist der Umstieg auf dampfen von E-Zigaretten ein interessanter Weg.

Für viele ehemalige Raucher war es ein Umstieg, für einen späteren Ausstieg. Das liegt daran, dass das Suchtpotential beim Dampfen von E-Zigaretten wesentlich geringer ist.

Laut der neusten Studie der Eurostat (europäisches Statistikamt) gab es in 2014 bereits 6 Millionen Menschen in Europa, die durch E-Zigaretten einen totalen Rauchstopp erwirkt haben. Damit sind E-Zigaretten die einzig wirksame Methode um erfolgreich vom Rauchen wegzukommen.

Es ist ein stressfreier Ausstieg vom Rauchen.

Beim korrekten Umstieg gibt es keine Entzugserscheinungen.

Das wäre ein Ansatz den Du Deiner Mutter vorschlagen könntest. Dann hört Ihr Beide gemeinsam auf zu rauchen. Es wäre ein Versuch wert.

Das Nikotin bekommt der Körper über das Liquid. Deswegen ist es ein stressfreier Abschied vom Rauchen. Weiterer Umgang mit dem rauchenden Bekanntenkreis wird durch fehlende Entzugserscheinungen für Jeden unproblematisch.

Eine 2 jährige Studie des britischen Gesundheitsministeriums belegt, dass dampfen mit E-Zigaretten zu ca. 95% weniger schädlich ist, als rauchen herkömmlicher Zigaretten. Die krebserregenden Stoffe die bei herkömmlichen Tabakzigaretten rauchen anfallen, gibt es beim Dampfen nicht.

Ein ins deutsche übersetzter Auszug, der britischen Studie, findet sich auf der Seite Forschung und Wissen.

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/studie-e-zigaretten-sind-gesuender-als-normale-zigaretten-13372307


Dampfen ist auch wesentlich günstiger, außer man steigt in den SubOhm Bereich bei E-Zigaretten ein. SubOhm E-Zigaretten sind die Nebelwerfer unter den E-Zigaretten. (SubOhm Bereich = Verdampferköpfe unter 1,0 Ohm)

Für einen Ausstieg vom Rauchen sind E-Zigaretten im SubOhm Bereich ungeeignet, da sich das Nikotin schwer dosieren lässt. 

Für einen erfolgreichen Umstieg bedarf es einer vernünftigen E-Zigarette und einem Liquid, dass mit der Nikotinmenge dem Rauchverhalten angepasst ist. Dann ist es für die meisten unproblematisch und erfolgreich.

Die Investition amortisiert sich bei einem durchschnittlichen Raucher innerhalb von wenigen Wochen.

Während ein durchschnittlicher Raucher etwa 200€ pro Monat ausgibt, kommt ein Dampfer gerademal auf 20-30€.

Genügend Argumente um darüber ein paar Gedanken zu verschwenden.

Eine E-Zigarette ist kein Allheilmittel, aber es kann eine Hilfe sein, sich dauerhaft erfolgreich vom Rauchen zu verabschieden. Trotzdem zählt der eigene Wille. 

Zusammen mit Deiner Mutter könntet Ihr Euch gegenseitig anspornen. Über den Umweg von E-Zigaretten ist ein totaler sofortiger Rauchstopp relativ einfach, da es bei korrektem Gebrauch zu keine Entzugserscheinungen kommt.

Alles Gute Dir.....

Bei Fragen einfach melden.

Gruß, RayAnderson  😏

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Mein Tipp wäre, sofort damit aufzuhören. Kalter Entzug.

Aber da reagiert jeder anderst drauf.

Fakt ist: Nikotin ist eine recht schnell wirksame Droge und macht ebenfalls recht schnell abhängig. Das in Verbindung mitdem "Ritual", also dem Rauch-vorgang selbst, ist echt schwer zu unterbinden.

Dafürbraucht es primär eines: Willensstärke!

Wie bei anderen Suchtmitteln wirst du beim Versuch, damit aufzuhören, immer wieder selbst Gründe dafür suchen, warum du jetzt grade in diesem speziellen Momment DOCH noch eine anstecken möchtest. Klassisches Suchtverhalten.

Um dem zu entkommen, brauchst du einfach stur zu bleiben - leichter gesagt als getan. Aber anders ist es nicht möglich. Denn nebst dem Nikotin musst du dir eben auch dieses Ritual abgewöhnen, und das ist gar nciht mal so einfach. Viele unterschätzen es und denken dabei nur an den Entzug der "Droge".

Also einziges Mittel: Stur bleiben!

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Sofort aufhören und alle Rauchutensilien entsorgen. Nicht die Packung noch leer machen, dann hörst du nie auf. Habe fast 40 Jahre, die letzten Jahre, sehr stark geraucht. Von heute auf morgen aufgehört. Mit Unterstützung von Nikotinkaugummi und Pflaster.

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Schau, dass du das schlagartig reduzierst und nach wenigen Tagen direkt aufhörst. Wird die ersten zwei Wochen extrem schwer und versuche dabei deiner rauchenden Mutter aus dem Weg zu gehen.

Nach den ersten zwei Wochen wird es stetig besser werden!

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Ich rate dir zum "kalten Entzug".

Deine Angst, Rückfällig zu werden, weil du Zugang zu Kippen hast, ist nicht ganz unbegründet. Jedoch ist es reine Kopfsache!

Zu beginn kannst du dich "Ablenken" indem du, wenn dir nach einer Kippe ist, beispielsweise einen Apfel isst.
Noch besser wäre, wenn du für einige Tage dein gewohntes Umfeld verlassen könntest.

Nach wenigen Tagen hast du deine körperliche Abhängigkeit überwunden und ab dann ist es reine Kopfsache. Um dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, kannst du täglich den Betrag in eine Spardose stecken, den du sonst "verraucht" hättest.

Trotz allem, lass dir gesagt sein, dass du nach einem Rauchstopp nicht mehr Geld zur Verfügung hast. Du gibst es nur anders aus. Anders sieht dies aus, wenn du täglich den Betrag in die Spardose steckst.

Besser in Sport wirst du dadurch auch nicht.

P.S. ich bin schon etwas enttäuscht von dir. Das Thema hast du schon mehrfach, scheinbar erfolglos angesprochen.
https://www.gutefrage.net/frage/probleme-mit-der-zunge-krebsangst

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Kommentar von ExetraCovers
19.06.2017, 12:02

Ja, stimmt :/
Ich WILL es schaffen aufzuhören, scheitert aber immerwieder wenn ich andere rauchen sehe, da ich mir denke ,,Ach 1 schadet doch nicht''

Mit dem Sport, da erholt sich doch Lunge und hat auch mehr ''Puste''
Meine nicht das ich kräftiger werde ^^ Hatte mich unverständlich ausgedrückt.

Umfeld verlassen wird arg schwierig, aber werde mich mal erkundigen :)

Danke dir :)

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Also meine Oma hat einfach von einen Tag auf den anderen aufgehört und seitdem nicht mehr geraucht. Es kommt etwas darauf an wie diszipliniert du bist. Einige planen ja auch ihre letzte Zigarette. Ich persönlich finde das das eine sehr gute Methode ist aber was dir am ehesten liegt musst du ja wissen

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Rauchen sofort aufhören oder LANGSAM abgewöhnen?

Damit tust du dir absolut keinen Gefallen wenn du es langsam versuchst bzw. jeden Tag eine weniger rauchst. Es dauert kein paarTage und du bist auf dem Stand, bevor du überhaupt angefangen hast aufhören zu wollen.

Ich spreche aus Erfahrung und es gehört absolut Selbstdisziplin dazu es auch zu schaffen.

Ich kann mich seit gut 35 Jahren Nichtraucher nennen und...wenn du es willst, schaffst du es auch!

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Hallo, ich habe eine Seite gefunden. Du kannst ja mal gerne vorbeischauen.

https://www.google.de/amp/s/amp.bessergesundleben.de/schluss-mit-rauchen-3-einfache-hausmittel-gegen-entzugserscheinungen-am-morgen/

Es gibt auch andere Hausmittel, die gegen Rauchen helfen. Du kannst ja mal googeln, wenn du magst. Und sonst würde ich dir Raten erst mal zu versuchen ganz aufzuhören und wenn du merkst das dein Körper darauf sehr schlimm reagiert, dann versuch am besten in Schritten aufzuhören. Und sonst noch viel Glück. :)

Lg Sunny

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Diesseits wurden täglich bis zu 70 Zigaretten geraucht. Meine Partnerin musste wegen diverser gesundheitlicher Einschränkungen mit dem Rauchen aufhören. Da alleine davon los zu kommen sehr schwer ist, habe ich unver-züglich ebenfalls aufgehört und seitdem keine Zigarette mehr angefasst. Habe mich dann dem Judosport verschrieben, den ich 42 Jahre praktiziert habe. Als Trainer konnte ich meine Schüler über die Nachteile aufklären, die mit diesem vermeintlichen Genuss verbunden sind.

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Du kannst ja mal einen kalten Entzug (von heute auf morgen) probieren. Ich meine du rauchst "nur" 3 Jahren. Ein Bekannter konnte nach jahrelangem Rauchen auch sofort aufhören. Das ist möglich und ich wünsche dir viel Erfolg!

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Meine Empfehlung:

Kauf dir das Buch ,,Endlich Nichtraucher" von Allen Carr (gebraucht bekommt man diese nachgeworfen).

Lies das Buch aufmerksam durch und versuche möglichst im Urlaub mit dem rauchen aufzuhören.

Sofortiges aufhören ist strebsamer... aber man fällt zu leicht in seine Angewohnheit zurück. Das Buch würde ich dir daher wirklich nahelegen.

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ich würde sagen sofort ganz aufhören. Kostet zwar viel Disziplin und Kraft aber alles andere ist nur aufschieben.

Ich kann sie ja nicht zwingen am Fenster zu rauchen bzw gar nicht.

doch schon ich finde es mehr als unverantwortlich wenn man Kinder hat grade noch wenn sie Minderjährig sind überhaupt oder gerade drinnen zu Rauchen. Und wenn sie zu faul ist rauszugehen dann kann sie sich ja wenigstens an Fenster stellen... dafür gibt es auch keine Ausreden

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Das Problem hatte ich nie. 

Was ich aber von allen Ex-Rauchern gehört habe: Sofort, sonst wird das nix.

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Sofort aufhören klappt meist nicht so gut und stresst den Körper zu sehr. Reduziere die Menge an Zigaretten Woche für Woche. Wenn du jetzt bei 20-30 Stück bist, dann gehst du erstmal 5-6 Zigaretten pro Tag runter und setzt die ein Maximales Limit für den Tag, sprich leg dir z.B. 22 Zigaretten für den Tag zurecht und mach dir klar, dass du nicht mehr bekommst. Die nächst Woche gehst runter auf 18-19 pro Tag, dann die Woche 15-16, und immer so weiter, aber nicht zu extrem auf einmal runtergehen in dem Sinne das du die Ration von einer auf die nächst Woche halbierst. 

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Sofort aufhören. Da hilft nur Selbstdisziplin. Führe dir immer vor Augen, warum du aufgehört hast, dann klappt das auch.

Viel Erfolg.

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Nimm deine Fluppen und schmeiß sie weg und hör ganz auf. Das wichtigste aber ist im Kopf muss es klick machen sonst bringt das nix 

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das beste ist ab sofort die nächste Zigarette nicht mehr anzuzünden

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Sofort aufhören.

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Sofort aufhören!

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