Probleme der Geschichtswissenschaft?

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3 Antworten

Das Problem an der Geschichtswissenschaft ist, dass die offiziell gelehrte, also, die, wie sie in staatlichen Schulen und auch an manchen Unis gelehrt wird und auch generell in Funk- und Fernsehen überliefert wird, eigentlich keine ist. Die offizlelle Geschichtsschreibung ist durchzogen von Fehlern und lückenhaft wie ein Schweizer Käse, wovon man leider ausgehen muss, wenn man bedenkt, dass es in einer Welt, wie wir sie kennen kaum Menschen zu geben scheint, die überhaupt wissen, dass es Geheimgesellschaften gibt, die auch geheime Pläne haben, Macht und Geld und damit sehr viel Einfluss und das schon seit Jahren.

Das Problem ist also, dass die Geschichtswissenschaft ein Kampf zwischen Wahrheit und Lüge ist. So gibt es eben die einen Historiker, die einem die Geschichte so erzählen und die anderen Historiker, die es anders erzählen. Manche wollen nichts von den Illuminaten, von Bilderbergern, der Trilateralen Kommission, dem Council on Foreign Relations oder den Freimaurern wissen. Andere wiederrum verstehen die Geschichte und haben auch mehr im Blick und deswegen auch ein besseres Verständnis dafür.

Gruß Krisendetektor

Andere wiederrum verstehen die Geschichte und haben auch mehr im Blick und deswegen auch ein besseres Verständnis dafür.

Danke, Krisendetektor. Du bist eben ein Erleuchteter und uns dummen Schlafschafen weit überlegen.

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Die Geschichtswissenschaft kann keine Zeitzeugen befragen. sie ist angewiesen auf Fundstücke, Berichte, Dokumente usw. Bei den Gegenständen und schriftlichen Zeugnissen ist man immer auf Interpretation angewiesen. Und man interpretiert ja aus der Sicht seiner Zeit. Was wissen wir über die Denke in der Jungsteinzeit? Über proletarische Kindererziehung im Antiken Rom? usw. viel Vermutungen, Schlüsse aus Wissen und Plausibilitäten - nichts, auf das man schwören könnte.

Das ist ein Auszug aus Wikipedia ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_der_Geschichte#Problemkreise

Problemkreise

Zentrale Probleme der Geschichtstheorie sind nach Karl-Georg Faber (1971):

Definition von Geschichte
Individuelles und Allgemeines
Kausalität und Zufall
Historische Gesetze und Notwendigkeit
Typus und Struktur
Verstehen und Erklären (historische Hermeneutik)
Sprache und literarische Formen der Geschichtsschreibung (z. B. Hayden White)
Werturteile und Normen
Objektivität und Parteilichkeit
Erkenntnis und Interesse

Im Grenzbereich zur Philosophie auch

Auffassung vom Menschen (Anthropologie)
Sinn der Geschichtswissenschaft

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