Pro- und Kontraargumente zur Großschreibung von Substantiven?

6 Antworten

Noch nie wirklich über die Vorteile oder Bedeutung der Großschreibung von Wörtern nachgedacht.

Spontan fällt mir ein, dass man diese Wörter dadurch besser von bedeutungsloseren Wörten wie "und, die, oder etc." trennen kann und somit den Inhalt von Sätzen schneller begreifen kann. Das ist jetzt reine Spekulation, aber vielleicht führt diese Tatsache, dass das Gehirn diese großgeschriebenen Wörter als so viel wichtiger intepretiert, zu einem besseren Denken, was letzendlich eine Auswirkung auf die Denkgeschwindigkeit des Lesers hat. Zwar ist diese Beschleunigung des Denkens bruchteilhaft klein, dennoch in Summe könnte sie groß genug sein, um auf Dauer effektiv Zeit zu sparen bzw. generell Zusammenhänge schneller begreifen zu können. Ein besseres und schneller denkendes Gehirn vermag besser Probleme zu lösen und Sachverhalte zu analysieren.

Es gibt nur Pros meiner Meinung nach:

1. Doppeldeutige Sätze werden vermieden:
- Ich sah meinen geliebten Rasen. /
  Ich sah meinen Geliebten rasen.
- Er hat Liebe genossen. /
  Er hat liebe Genossen.
- Der gefangene Floh. /
  Der Gefangene floh.

2. Es sieht schöner aus, da es dem ganzen eine gewisse Struktur gibt:
- Ich kenne einen mann, der viele autos besitzt, welche in einer grossen garage geparkt werden.

- Ich kenne einen Mann, der viele Autos besitzt, welche in einer grossen Garage geparkt werden.

Also der zweite Satz sieht viel ordentlicher aus und kann besser gelesen werden als der erste Satz, finde ich.

Als Contra könnte man vielleicht meinen, dass das vielleicht ein wenig kompliziert für Leute ist, die unsere Sprache neu erlernen.

> Doppeldeutige Sätze werden vermieden

Stimmt nicht. Die von http://www.kleinschreibung.ch angestrebte eigennamengrossschreibung ist klarer:

  • «Spielen Sie auch vom blatt?» - «Ja, und auch vom Beethoven, vom Mozart usw.!»
  • Sagt Podolski zu Schweini: «Ich fahre in den Ferien nach Mallorca. Und du?» Sagt Schweini: «Ich will nach Sicht fahren.» Fragt Poldi: «Wo liegt denn das?» Antwortet Schweini: «Ich weiss nicht. Aber in der Zeitung stand, schönes Wetter in Sicht.»
  • Frau Elisabeth Förster-Nietzsche, die schwester Friedrich Nietzsches, war zu einem empfang eingeladen. Dem kammerherr, der sie seinem landesherrn melden musste, erschien «förster» nicht vornehm genug; er meldete «frau oberförster Nietzsche».
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«Daß ohne irgend einen Nachtheil der Gebrauch, alle Dingwörter mit einem großen Anfangsbuchstaben zu schreiben, unterbleiben kann, erweist der Schriftgebrauch aller anderen europäischen Völker, welche, wie bis zu 16. Jahrhundert auch das deutsche Volk, außer den Eigennamen nur das erste Wort am Anfange eines Lesestückes und nach einem Punkte durch einen großen Anfangsbuchstaben zu dem Zwecke hervorheben, dem Lesenden den Ueberblick zu erleichtern.» Wilhelm Bleich, 1900

http://sprache.org/bvr/?s=begruendung

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