Plastik "auflösen"?

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6 Antworten

Am besten nimmst du ein Stück Styropor / Sagex (geschäumtes Polystyrol, das weisse Verpackungsmaterial), und löst es in Aceton auf.
Oder auch einen Yoghurtbecher.

Aceton ist ein rel. harmloses (aber feuergefährliches), aber hocheffizientes Lösungsmittel.

Da kannst du echt sehen, was Auflösen eines Kunststoffes heisst...

hey danke. fast ein jahr danach...
war das projekt erfolgreich?

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Styroporteile und Joghurtbecher Kanst du auch in Benzin auflösen, das ist nicht so gefährlich wie eine starke säure aber natürlich trotzdem leicht entzündlich

Ich kann leider nicht erklären wie das chemisch funktioniert

Im Zusammenhang mit deinem Projekt macht das aber vermutlich nicht wirklich Sinn

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Mit Aceton klappt es besser, wenn es mit Benzin überhaupt klappt. Zudem ist Aceton nicht karzinogen.

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Da gibt es wohl keine realistische Lösung. Es gibt Säuren, die Plastik auflösen, aber die sind natürlich auch für Fische nicht besonders toll. Durch UV Strahlung wird Plastik porös und zerbröckelt schneller, aber die kleineren Teile sind ebenfalls schädlich.... Man könnte Kunststoff auch unter hohem Druck und Hitze wieder in Öl umwandeln, aber besonders effizient wäre das nicht.

Die einzig sinnvolle Lösung wäre wohl der Umstieg auf besser abbaubare Alternativen. Es gibt da z.B. ganz nette Technologien mit Holz-Granulat, das genau wie Plastik in Form gepresst werden kann.

Plastiktüten bestehen zumeist aus PE oder PP. Diese aufzulösen ist schon etwas schwieriger.

Einfacher geht es mit PS (Polystyrol), welches du z.B. als Styropor oder teilweise in Joghurtbechern wiederfindest. Dieses kannst du relativ einfach mit Aceton auflösen:

Aceton ist relativ harmlos, kann also auch für Schülerversuche eingesetzt werden.

Google ist dein Freund. "Polypropylen Lösungsmittel" und du erhältst deine Antwort in 0.45 Sekunden.

Xylol wäre wohl möglich, in Wasser hast du natürlich keine Chance (wäre auch blöd, wenn sich beim Einkaufen im Regen deine Plastiktüte auflöst...)

Dazu musst du zunächst eine Plastiksorte wählen, die haben nämlich unterschiedliche Eigenschaften.

Das klassische PE ist bei Raumtemperatur recht widerstandsfähig, bei flüssigem Propan, Brom oder Chloroform stößt es allerdings an seine Grenzen. Leider sind diese Chemikalien nicht für den Schulbetrieb geeignet.

Unter erhitzen könnte es mit Waschbenzin oder auch Aceton klappen.

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