pädagogisches handeln

4 Antworten

ein beispiel? bin keine expertin, aber ich fühle mich immer ganz toll, wenn meine kids streiten (7 und 9 j) und ich dann nciht nur brülle "hört endlich auf zu streiten!!" sondern ein bissl mediation und konfliktlösung mache und frage worum es geht, und dass ich natürlich nciht gesehen habe wer wen zuerst getreten hat etc, aber dass ich nicht will dass sie grob sind etc etc - -also irgendwie ruhig die dinge ausdiskutieren und erklären (kindgerecht) udn nicht erwachsenen-autortiät reinschmeißen. glaub ich halt... ;o)

In deiner Aufgabe geht es anscheinend darum die "nächsten Schritte" für das Kind aus der Beobachtung abzuleiten. Das heißt, du ermittelst aus der Beobachtung was das Kind besonders gerne macht oder gut kann (also stärkenorientiert und nicht defizitorientiert) und überlegst dir, wie man diese Stärken noch weiter stärken kann, damit es Resilienz (Wiederstandsfähigkeit) entwickeln kann. Wenn du z.B. beobachtest, das ein Kind sich sehr für das Frühlingserwachen interessiert, solltest du ihm daraufhin ein Projekt zum Thema Frühling anbieten o.ä.

Ich bin Erzieherin und in meiner Ausbildung wurde ich für folgendes pädagogisches Handeln gelobt. Ein Junge hat einen großen Turm mit Bauklötzen gebaut. Den wollte er den anderen zeigen. Das waren so vier Jungs. Die haben dann total wild rumgemacht, ihn nicht beachtet und dann ist der Turm deswegen eingestürzt. Ich bin dann hin, habe ihnen kein verbot erteilt, sondern ihnen geschildert wie der andere Junge sich jetzt fühlen muss und ihn gefragt. Die anderen haben dann ihr Fehlverhalten eignesehen und geholfen, den Turm wieder aufzubauen.

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