Pädagogik ( Erziehungswissenschaften) Leistungskurs?

2 Antworten

Um es vielleicht etwas kürzer auszudrücken, also man beschäftigt sich mit einzelnen Pädagogen, teilweise auch Psychologen und Erziehungswissenschaftlern und lernt deren Sichtweise anzuwenden und zu analysieren. In einer Arbeit wird dir zum Beispiel ein Text vorgelegt und du sollst erkennen inwiefern er sich mit der Meinung des Pädagogen vereinbaren lässt oder du lernst auch die Sichtweisen du kritisieren, wenn es z.B um NS Zeit geht. Oder man bekommt ein Fallbeispiel und soll es nach Sicht des Pädagogen analysieren. Wir haben damals mit dem Säuglingsalter angefangen und mit Piaget gelernt in welcher Phase die Kinder welche kognitiven Fähigkeiten erlangen. Es geht weiter mit dem Kleinkinderalter, Jugend und Erwachsenenalter und beschäftigt sich in jeder Phase mit der Erziehung und den Fähigkeiten der Kinder. Ich weiß nicht inwiefern sich die Themen verändert haben, aber mir hat es sehr großen Spaß gemacht und man lernt viel auch fürs Leben, meiner Meinung nach. Sehr interessant sind z.B Freud und Erikson oder Montessori begegnet man im Alltäglichen auch öfter.

Naja, hoffe konnte dir weiterhelfen!

Aufgaben und Ziele des Faches

Das Unterrichtsfach Erziehungswissenschaften ist dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld zuzuordnen und hat die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Erziehung und Bildung, Gesellschaft und Individuum zum Gegenstand.

Die Beschreibung, Analyse und Beurteilung von Erziehungsprozessen leisten einen Beitrag zur vertieften Allgemeinbildung und soll darauf aufbauend die Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsvollem Handeln befähigen. Des Weiteren werden alle sozialen Bedingungen, Prozesse und individuellen Motive erfasst, welche der Ausprägung, Förderung oder Änderung der Persönlichkeit dienen.

Das Fach bietet in besonderer Weise Hilfen zur Entfaltung der Persönlichkeit in sozialer Verantwortung.

Das bedeutet,

die Entfaltung der personalen Identität zu unterstützen;
Fähigkeiten und Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation auszubilden;
Empathie, positive Wertschätzung, Akzeptanz und Toleranz zu sich und anderen auszuprägen sowie
pädagogische Aspekte in verschiedenen Bereichen des beruflichen und persönlichen Lebens zu erkennen, zu werten und zu berücksichtigen.

Dazu ist es notwendig, wissenschaftliche Arbeitsmethoden zu vermitteln, die zur Studierfähigkeit führen:

Beobachtungen, Befragungen, Entwickeln und Auswerten von Fragebogen, Interviews und Experimenten;
Auswerten von statistischen und audiovisuellen Materialien, Arbeit mit Fallstudien, Biografien, Auswerten von Fachliteratur;                         
Arbeit mit Ganzschriften, Einsatz von Nachschlagewerken sowie Print- und  elektronischen Medien;
Unterschiedliche Methoden der Textarbeit, beispielsweise systematisches Lesen, Strukturieren und Aufbereiten von Texten, Thesenbildung, hermeneutische Quellenarbeit;
Hypothesenbildung und Erarbeitung von Modellen und Erklärungsansätzen;
Pro- und contra-Diskussionen, Podiumsdiskussionen, Planspiele als handlungsorientiertes  Auseinandersetzen mit Theorien;
Präsentieren von Arbeitsergebnissen sowie das Anfertigen von Protokollen, Referaten
und Facharbeiten.Quelle Googl-Aufgaben der Erziehungswissenschaften

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