Oxalsäurebestimmung in Rhabarbersaft

3 Antworten

Die manganometrische Oxalsäurebestimmung kann zu keinem befriedigenden Ergebnis führen, da der Saft nicht nur Oxalsäure als oxidierbare Substanz enthält, sondern beliebig viele andere Stoffe. Die Fällung mit Calcium-Ionen ist erfolgversprechend, was auf eine gravimetrische Oxalsäurebestimmung hinausläuft. Verwenden Sie dazu eine konzentrierte CaCl2-Lösung. Wenn es nicht auf eine exakte Bestimmung ankommt, genügt die Fällung, Filtration (das kann dauern - zentrifugieren geht schneller, wenn man das machen kann.) und Trocknung. Man kann dann aus der Masse des erhaltenen Calciumoxalates und dem verwendeten Saftvolumen auf die Konzentration des Oxalates umrechnen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Gelernt ist gelernt

Auch Rhabarber enthält Zucker (und jede Menge andere oxidierbare Stoffe!), den Du zwangsläufig mittitrierst - wie willst Du das ausschließen? Als ersten Schritt mußt Du die Oxalsäure aus dem Saft quantitativ abtrennen. -> Calciumfällung, die Kristalle reinigen und dann den Gehalt bestimmen...

Da bekommt der kleine Düsentrieb ganz glänzende Augen ... ;oP

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@Quandt

Klar, ich würde auch zentrifugieren.

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mußt Du die Oxalsäure aus dem Saft quantitativ abtrennen

ff

Calciumfällung

Jep.

die Kristalle reinigen

Umfällung. Quandt hat recht. ;)

und dann den Gehalt bestimmen...

Dies ist der leichteste Teil der Übung.

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Hallo und vielen Dank an alle, ich habe mir mittlerweile eine Versuchvorschrift zu recht gebastelt die sehr viel versprechenend erscheint. ich bedanke mich bei allen für Ihre Hilfe :) Mit freundlichen Grüßen Kleinerheld99

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