Normal- und umkehrwetterlage?

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"Normalwetterlage" bedeutet, dass die Lufttemperatur mit der Höhe abnimmt, so dass die Wetterphänomene (aufsteigende Luft in Tiefdruckgebieten, absinkende Luft in Hochdruckgebieten mit den entsprechenden Winden und Niederschlägen) "normal" ablaufen.

Umkehrwetterlagen, oder "Inversionswetterlagen" wie der Fachmann sagt, liegen dann vor, wenn die Luft in der Höhe wärmer als die Bodenluft ist; dies ist besonders im Winter möglich, wenn sich kalte und damit schwerere Luft am Boden hält (besonders zäh bleibt diese Luft in Tal- oder Kessellagen erhalten) und leichtere/wärmere Luft darüber liegt. Dann findet kein Luftaustausch mit der Höhe statt, die durch Verbrennung entstandenen Abgase können dann nicht aufsteigen, sondern bleiben in der kalten Bodenluftschicht gefangen, so dass wir dann krank machendes Smog-Wetter haben.

Normalerweise wird es kälter, je weiter man nach oben kommt. Eine Umkehrwetterlage oder besser Inversionswetterlage bedeutet, dass es unten kälter ist als oben. Sie kommt oft im Winter vor. Weil die Kaltluft schwerer ist als Warmluft, sinkt sie nach unten, und die wärmere Luft ist oben. Und da die Sonne im Winter nur wenig Kraft hat, kann sie diese auch nicht erwärmen. (Eine solche Schichtung der Atmosphäre nennt man auch stabil. Im Gegensatz zu labil, wenn es unten wärmer ist.)

Umkehrwetterlage ist, wenn das Wetter so schlecht ist, das man wieder nach Hause fährt., Also man kehrt um. Bei Normal bleibt man.

Hahah der ist gut!

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