neben friedhof grundwasser nutzen?

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3 Antworten

Habe selber einen Brunnen. Der Typ der den Brunnen gebohrt hat, meinte damals zu uns, er hätte einen Fall gehabt, wo das Wasser mit irgendwelchen Stoffen belastet war. Der Lösungsvorschlag war, dass man bei der Genehmigung mit aufnahm, dass das Wasser nur Brauchwasser sei und nur für die Gartennutzung zu verwenden sei.

Unser Brunnen war damals gegen einen Aufschlag von 50€ bei der Baugenehmigung des Hauses mit dabei. Alle Nachbarn haben einen Brunnen. Bei uns werden keine Brunnen die tiefer als 12m sind genehmigt, da ab der Tiefe von 14m wohl die Schicht für das Trinkwasser beginnt.

Würde einfach mal beim Bauamt bzw. Umweltamt nachfragen. Erst einmal würde ich einfach einen Antrag einreichen. Wenn man sich quer stellt wegen dem Friedhof würde ich den Vorschlag machen, dass man das Wasser als Brauchwasser deklariert und festlegt, dass dieses nur für den Garten benutzt werden darf. Kann mir schlecht vorstellen, dass dies Probleme bereiten könnte.

Außerdem liegen i.d.R. die Toten etwa 2 bis 3m tief (Schätzwert). Deine Bohrstelle wäre aber bestimmt 10m tief. Da wird schon so einiges herausgefiltert. Unser Wasser könnte man wohl trinken, aber unsere Nachbarn und ich würden dies nie tun. Wenn müsste es noch gefiltert und mit Ozon bzw. UV-C behandelt werden. Auch würde ich vorher das Eisen aus dem Wasser holen. War mal mit einer Gruppe im Trinkwasserwerk. Ist schon aufwendig.

Wenn ich so unseren Brunnen ansehe sieht der auf keinen Fall sauber aus.

Also auf keinen Fall so schwarz einen Brunnen bohren, könnte richtig teuer werden. Wo ich früher gewohnt habe, hat ein Nachbar einen Brunnen schwarz gebohrt. Es kam aus irgendeinen Grund zum Streit mit einen anderen Nachbarn (der Grund hat mich nicht interessiert, habe mich rausgehalten). Dieser Nachbar hat den Brunnen gemeldet. Unser Nachbar wollte wohl über die Folgen nicht reden, hat ihm aber finanziell weh getan.

wegen dem bohren eines brunnens solltest du entweder direkt bei der stadt nachfragen, ob dies bei euch erlaubt ist, oder es mit der option, nicht fragen, einfach machen und bei meldung eventuell wieder zuschütten, durchführen.

wir selbst haben auch einen garten direkt neben dem friedhof, teilen uns das obere ende des zaunes mit selbigem.

wir besitzen einen grundwasserbrunnen von ca 11 meter tiefe, da wir auf einer kleinen anhöhe liegen.

von dem wasser werden die badewannen und wassereimer unserer gänse befüllt und hin und wieder pflanzen gegossen. trinken würde ich das wasser selbst nicht. wobei hier wohl eine einfache untersuchung der wasserqualität klarheit geben könnte.

den gänsen geht es mit diesem wasser seid jahren prima, sowohl den alten, als auch dem nachwuchs, den wir jedes jahr haben.

auch unser hund säuft das wasser, kein ding.

wenn du also nur für das gießen oÄ einen brunnen brauchst, dann sollte die lage neben dem friedhof kein thema sein. willst du damit wirklich ein kinderplanschbecken befüllen, würde ich zumindest vorher eine prüfung der wasserqualität vornehmen lassen. oder zur sicherheit dann doch auf wasser aus der leitung umsteigen.

oder es mit der option, nicht fragen, einfach machen und bei meldung eventuell wieder zuschütten, durchführen.

ne, ich frag, ob du weisst ob man das darf oder nicht, zuschütten anschliessend ist mir zu teuer und zu zeitaufwendig, klar

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@user2386

das hängt von der stadt oder kommune ab, in der du lebst. generelles deutschlandweit gültige bestimmungen gibt es dafür nicht.

was ist daran teuer, den brunnen wieder zuzuschütten?

deckel auf, erde ins loch, ferdisch ist das zu schütten.

wie groß soll denn dein brunnen sein? ein einfaches bohrloch, mit nem durchmesser von nem 200er rohr, in das du mit ner flex schlitze schneidest und dann ne pumpe rein hängst, reicht dafür vollkommen aus. je nach tiefe kommt da nicht wirklich viel erde bei rum.

und dann heißt es im anschluß pumpen, pumpen, pumpen, am besten täglich minimum einmal, damit sich unten eine birne bildet, in der sich wasser ansammeln kann. je mehr du pumpst und je regelmäßiger das ist, desto schneller spült sich am grund ein hohlraum aus, der als unterirdisches resevoire dient.

wir sind mit dem 3 jahre alten brunnen von herbst bis frühjahr mittlerweile bei ca 200 liter wasser in 24 stunden angekommen. zur zeit, dank ewig fehlendem regen, sind wir leider nur noch bei 80 liter, liegt aber daran, daß wneig nachläuft,m weil einfach nix da ist zum nachlaufen, nicht an der größe des hohlraumes.

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@user2386

wir haben nebenbei erwähnt niemanden gefragt. ;)

da es neben uns mehr, als einen garten gibt und einige davon grundwasserbrunnen besitzen und auch der vorpächter eine bohrung hatte vornehme lassen, nur an schlechterer stelle und bei weitem nicht so tief, haben wir einfach mit gartennachbarn und als riesige dorfatraktion nen 11 meter brunnen gebohrt.

sollte irgendwnan mal jemand von der stadt kommen und fragen, dann war der einfach schon gewesen, wir ziehen die pumpe raus, bis der moserer wesch ist und ferdisch. ;)

so lange man aber das wasser für die bewässerung des gartens nutzt, das wasser also nicht durch den kanal verschwindet, sondern wieder nach unten zum restlichen grundwasser sickern kann, kräht da echt kein hahn danach.

ds wasser wird ja nicht zum betreiben von waschmaschine, klospülung und co verwendet, sondern bleibt im grunde an ort und stelle, nur eben paar meterchen höher als vorher. ^^

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Wende dich an die Wasserwerke deiner Stadt, da bekommst du eine verbindliche Antwort.

Ich persönlich würde es nicht tun, weil mir der Gedanke allein unangenehm ist.

mir auch, vor allem für kinder ins planschbecken ist das nichts glaub ich

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