Nachtspeicher-Heizkörper oder Elektrospeicherheizung mit Speckstein?

3 Antworten

was wäre langfristig im Betrieb die kostengünstigere .... Alternative?

Die Frage ist falsch gestellt, wenn sie sich auf die Stromkosten bezieht. Die Frage ist dann auch gefährlich, weil man damit ganz schnell Opfer betrügerischer Verkäufer wird: Das Strom sparende Elektroheizgerät ist so blödsinnig wie der Fleisch sparende Fleischwolf. Für 1 kWh Wärme rechnet der Stromlieferant immer 1 kWh ab nach vereinbartem Tarif (Hochtarif und Niedertarif bei Nachtspeicheröfen). Die Verbrauchskosten ergeben sich also aus Wärmebezug mal Tarif. Punkt.

Vorteilhaft kann bei Elektrospeicherheizungen ggfs. die Speicherkapazität sein (bei entsprechendem Bedarf) oder die Wärmeisolation. Nur wenn das Gerät Bauart bedingt zu einer Wärmeverschwendung zwingen würde (z.B. unnötig hohe nächtliche Wärmeabgabe), dann wäre es im Verbrauch unwirtschaftlich. Darauf kommt es an bei der Auswahl neben den Beschaffungskosten.

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Ein Nachtspeicherofen benötigt um die 5 KW je Stunde! Das wäre 10 Stunden betrieb für eine Infrarot Heizung! Und ein Nachtspeicherofen ist in einer Stunde nicht aufgeheizt der brauch ein paar Stunden! Also wer jetzt Rechnen kann ist klar im Vorteil.

Also bei knapp 2,5 Stunden wo der Ofen sich Aufheizt hat die Infrarot Heizung vom Stromverbrauch den ganzen Tag geheizt! Und ist immer noch billiger, von den Anschaffungskosten ist es auch noch Günstiger!

Willkommen im Heutigem Zeitalter!

Und wenn man Nachtstrom hat der die hälfte kostet ist es immer Günstiger in jeglicher Hinsicht!

Und die sind nicht so hässlich die kann man Überall aufhängen und Sie sind Platzsparend!

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@DerBube1

Hallo DerBube1!

Um die Luft eines Wohnraumes bei gegebener Wärmedämmung, gegebener Außentemperatur und gegebenen Lüftungsgewohnheiten auf einer gewünschten Temperatur zu halten, müssen wir diesem Wohnraum eine ganz bestimmte Wärmemenge zuführen (Siehe dazu Google "Wärmebedarfsrechnung"). Wenn es sich dabei um Elektrowärme handelt, ist die Kalkulation der Verbrauchskosten Unterrichtsstoff für die 4. Klasse Grundschule: Verbrauchskosten = Wärmemenge mal Stromtarif.

Wenn der Nachtspeicherofen mit 5 kW Leistung ausgestattet ist, dann lädt der bei voller Leistung in 10 Nachtstunden genau 50 kWh Wärme in den Wärmespeicher, der vorzugsweise tagsüber nach Bedarf entladen wird, d.h. es werden 50 kWh Wärme im Wohnraum verteilt. Bei einem Nachtsromrabatt von 40% auf den Normaltarif (angenommen 0,28 €/kWh) werden hier also für 50 kWh Wärme eingekauft für genau 50 mal 0,28 mal 0,6 €, gleich 8,4 €.

Wenn der Heizstrahler mit 2,5 kW Leistung ausgestattet ist, dann verbreitet der in 20 Stunden (2,5 mal 20) 50 kWh zum Normaltarif. Da zahlst Du also 50 mal 0,28, gleich 14 € für die gleiche Wärmemenge.

Bei gegebenem Tarif kann man also nur Stromkosten sparen durch weniger heizen (wenn man von Dämmung und Lüftungsgewohnheit absieht). Die Raumtemperatur kann man mit jedem beliebigen Heizgerät absenken, natürlich auch mit elektrischen Heizstrahlern. Und Heizstrahler haben gegenüber Konvektionsheizgeräten den Vorzug, dass man auch in kalter Umgebung sich im Strahlungskegel des Gerätes nach dem Drehspießprinzip aufwärmen kann. Deshalb stellt man Heizstrahler gewöhnlich dort auf, wo die Umgebungsluft nicht (bzw. nicht vertretbar) aufzuheizen ist, z.B. in Messehallen und Biergärten. Aber wer wohnt schon gerne wie ein Drehspieß in unterkühlten Räumen?

Das Strom sparende Elektroheizgerät ist so ein Blödsinn wie die Kaffe sparende Kaffeemühle. Natürlich kann man Kaffeemühlen vergleichen hinsichtlich der jeweiligen Füllmengen für Bohnen und Mahlgut sowie dem Materialdurchsatz pro Zeiteinheit und mit ein paar primitiven Rechentricks so tun, als ob da eine Kaffeemühle aus 1 kg Bohnen 2 kg Mahlgut zaubern würde. So versuchst Du aus 1 kWh mehr als eine kWh zu zaubern. Dazu empfehle ich Dir bei Wiki den "Energieerhaltungssatz", der wurde früher in der schulischen Mittelstufe gelehrt. Pisa lässt grüßen!

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Hallo,

Falls Sie interesse haben wurde ich Ihnen gerne ein Angebot machen für einen neuen Nachtspeichter-Tarif. Ich kann Ihnen anbieten ca. 18.36 ct/kWh brutto für HT und NT. Falls Sie Interesse haben schreiben SIe mir am besten. Denn genauen Preis kann ich ermitteln wenn sie mir Ihre PLZ und Verbrauchzahlen zukommen lassen.

Grüsse.

Infrarot Heizung wäre die Günstigste Variante!

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Das ist hier nun völliger Unsinn! Die Frage bezieht sich auf elektrische Nachtspeicherheizungen. Dafür gibt es einen Niedrigtarif zum Aufheizen (Nachttarif). Und das geht nicht mit Heizstrahlern. Damit würde der Nachttarif verschenkt, die Stromkosten könnten sich nahezu verdoppeln!

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@dompfeifer

Was redest du denn hier? Niedrigtarif ist Niedrigtarif! Egal ob da ein nachtspeichergerät angeschlossen, oder Waschmaschine oder sonstwas.

Bei mir läuft bei Bedarf Waschmasichine oder Spülmaschine oder beides zusammen Auf Niedertarif. Egal ob Nachts oder die 2 Stunden um die Mittagszeit. Könnte auch eine Infraorotheizung mitlaufen lassen.

Worauf bezieht sich dein Unsinn?

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@realistir

Ein Nachtspeicherofen benötigt um die 5 KW je Stunde! Das wäre 10 Stunden betrieb für eine Infrarot Heizung! Und ein Nachtspeicherofen ist in einer Stunde nicht aufgeheizt der brauch ein paar Stunden! Also wer jetzt Rechnen kann ist klar im Vorteil.

Also bei knapp 2,5 wo der Ofen sich Aufheizt hat die Infrarot Heizung vom Stromverbrauch den ganzen Tag geheizt! Und ist immer noch billiger, von den Anschaffungskosten ist es auch noch Günstiger!

Willkommen im Heutigem Zeitalter!

Und wenn man Nachtstrom hat der die hälfte kostet ist es immer noch Billiger!

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@DerBube1

Naja deine Sichtweise mag ja in Ordnung sein, aber Nachts ist der Strom nur billiger, sonst nichts. Nachts nicht heizen ist genau so dumm wie nur am Tag heizen.

Denn geheizt werden muss, um die Wärmeverluste auszugleichen. Also Tags und Nachts. Nachtabsenkung lohnt meist nicht wirklich, sind nur Mogelpackungen der Industrie.

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@realistir

Hallo realistir!

Der Unsinn bezieht sich darauf, dass man mit einem Nachtspeicherofen normalerweise die gesamte Wärme für den Tagesbedarf mit dem Niedrigtarif einkauft, und das ist nur mit einem Wärmespeicher möglich. Ein Wärmespeicher kann aber keine nennenswerte Strahlungswärme abgeben, sondern nur Konvektionswärme.

Selbst wenn Du also ohne Nachtspeicherofen zu einem Doppeltarifzähler kommen würdest (???), könntest Du den Niedrigtarif damit nur sehr begrenzt nutzen. Der Niedrigtarif wird vorzugsweise nachts angeboten, da heize ich am Wenigsten.

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@dompfeifer

mich stören so einige menschlichen Angewohnheiten. Manche schwenken zu sehr einseitig ab, betrachten vieles nur noch auf mathematischer Basis.

Anders ausgedrückt gibt es oft typisches Scheuklappendenken. Du argumentierst hier z.B. du heizt nachts a wenigsten. So wie du gewisse Dinge betrachtest, mag das für dich ja stimmen, trotzdem ist es Selbstbetrug.

Betrachten wir mal die Angelegenheit aus anderer Perspektive, rein symbolisch. Betrachten wir eine ganz natürliche Wärmequelle, deine Körperwärme.

Diesbezüglich berechnest du doch auch nicht, ob der Energieaufwand zur Erzeugung der Körperwärme wirtschaftlich ist oder war. Also welche Speisen du aufgenommen hast etc.

Geheizt wird ja, solange noch Leben in diesem Körper ist. Wir Beide wissen, wenn wir kalt haben, haben wir ein Kälteempfinden wegen gewisser "Wärmeverluste". Das dürfte unstrittig sein.

Folglich ziehen wir uns entsprechend an, um die Wärmeverluste zu mindern. Wenn du aber sinngemäß sagst, nachts heizt du nicht, dann ist das Selbstbetrug. Nachts legen wir uns unter eine warm haltende Bettdecke und die sorgt ähnlich wie tagsüber passende Kleidung für Reduzierung der Körper-Wärmeverluste.

Beziehe solcherlei Betrachtung nun mal analog auf deinen Raum, eine Wohnung oder Haus. Was Wärmeverluste betrifft!

Bist du nun immer noch der Meinung, nachts gibt es im Raum, Im Haus keine Wärmeverluste, also braucht man dann nicht zu heizen?

Wer manche Dinge nur mathematisch betrachten will und gewisse Grundlagen bzw Zusammenhänge vergisst, tut sich keinen Gefallen.

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