Nachnamen werden weniger oder?

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Den Namensschwund gibt es durchaus, aber die meisten Namen sind so weit verbreitet, daß sie nicht so schnell aussterben. Man kann sagen, ein Name, der es seit dem Mittelalter bis in unsere Zeit geschafft hat, wird auch in Zukunft überleben. Es wird jedenfalls noch sehr lange dauern, bis es bei uns "koreanische Verhältnisse" gibt, wo fast jeder Kim oder Lee heißt. Neue Namen entstehen in unserer Zeit oder naher Vergangenheit dadurch, daß Ausländer ihren Namen an einheimische Verhältnisse anpassen oder daß sie als Ersatz für unerwünschte, unschöne Namen neu gebildet werden.

In Dtl. ist die Entwicklung unklar! In Frankreich dagegen ist die Entwicklung klar! Es tendiert immer mehr zu wenigeR Nachnamen! Das kommt daher, dass in Fkr. viele nicht-französische Namen haben (Elsass, Bretagne, Provence etc.)! In Paris aber gilt das als unvorteilhaft, weshalb man dann oft die Schreibweise des Namens französisiert (aus Müller wird Muller) oder auf einen ähnlich klingenden franz. Namen überwechselt, wenn der auch eine ganz andere Bedeutung hat - was in FKr. - anders als in Dtl. - erlaubt ist! So könnte ein Elsässer namens Schiller zum franz. Namen Gilliere überwechseln! Auch ist in Frankreich seit jeher erlaubt, dass eheliche Kinder den Namen der Mutter bekommen - was häufig gemacht wurde, wenn ein Mann mit nicht typisch franz. Namen eine Frau mit typ. franz. Namen geheiratet hat und die Familie in Paris oder Umgebung lebt!

Manche Nachnamen werden aussterben, weil die heutigen Generationen zu wenig Kinder bekommen und manche Leute auch gar keine mehr.

Aber ich denke nicht, dass Namen generell aussterben. Man kann seinen Nachnamen auch vom Amt ändern lassen. Wäre man also namenlos, könnte man sich einen für Geld zulegen, somit wären wieder neue Namen im Spiel.

Dass sich Nachnamen ändern, sieht man ja. Viele Deutsche haben heute einen ausländischen Namen.

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